Blackbox fürs Auto?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

In diesem Umfeld gibt es unterschiedliche Initiativen:

  1. Die EU plant eine Art Unfall-Meldebox in Fahrzeugen zu integrieren, die nach einer Kollision automatisiert einen Notruf mit genauer Positionsabgabe absetzt. Das ganze dient einer möglichst schnellen Ersten Hilfe zur Reduktion der Verkehrsopferzahlen. Inwieweit dabei die aus der Luftfahrt bekannten Blackbox-Informationen gespeichert werden, ist mir nicht bekannt. Technologisch scheint eine solche Box kein Problem. Organisatorisch gibt es einen heftigen Streit, wer die Meldedaten zuerst erhält: Versicherer möchten sich hier weiter die Möglichkeit des aktiven Schaden-managements zur Kostenreduktion sichern (betreiben ja heute bereits die Autobahn-Notrufsäulen).

  2. Zur Tarifierung nach Fahrverhalten laufen in Großbrittanien Feldversuche. Dabei werden während der Fahrt Informationen gesammelt, die zur Tarifierung übermittelt werden. Die tatsächlich gefahrenen Kilometer und der Mix aus Ort-Landstraße-Autobahn scheinen zur Tarifierung geeignet. Weiter gibt es Ansätze, dass die "Hektik" des Fahrers gemessen wird. Das Verfahren steckt noch im Feldversuch.

Kim Ehrlicher

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein, wieso auch? Kennst du a) eine Blackbox für einen PKW bzw. b) PKW-Besitzer, die so eine Box im Auto haben? Ich nicht.

Damit gibt es wenig Sinn, dass so ein Produkt bei Versicherungen angeboten wird.


Ich persönlich finde ja den Erfindungsreichtung von EU und Politik toll, vor allem, wenn sie die Produkte immer teurer machen und sich keiner mehr diese leisten kann. Bzw. wenn sich dann zeigt, dass die Grundidee nicht mehr umsetzbar ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solange die Blackbox gesetzlich noch nicht beschlossen ist nehmen es die Versicherungenauch noch nicht auf. Der ADAC lehnt die Blackbox total ab. Nicht einmal die Kostenfrage ist geklärt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?