BKK, fallen auch Kinder aus der Familienversicherung bei zu hohen Kapitaleinkünfte?

1 Antwort

Das ist in §10 SGB V geregelt: http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/10.html

Das Kind darf nicht mehr als 365 EUR p.m. an Gesamteinkommen haben, d.h. wenn nichtselbständige Arbeit, Vermietung/Verpachtung etc. wegfallen, dann wären das 12 * 365 EUR + 801 EUR = 5.181 EUR p.a., die man maximal verdienen darf. Ein Kind mit 10.000 EUR Einkünften im Jahr wäre dann nicht mehr in der Familienversicherung zu halten.

Wieder was gelernt. Danke.

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Perfekt! Eine Anmerkung. Nach dem SGB wird der Begriff Einkommen anders definiert als im Steuerrecht. Wenn man meint, dass z.B. negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung das Positive Einkommen aus einer anderen Einkommensart kompensieren kann, ist im Sozialrecht schief gewickelt. Diese negativen Einkünfte würden dann auf Null gesetzt. Da hat sich schon so manch einer gewundert. Diese Nettigkeiten sind dann § 240 SGB V zu entnehmen in Kombination mit § 18 SGB IV

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