Bitte dringend um Informationen zum Thema Schenkung & Übertragung des Hauses

1 Antwort

Der Wert der Schenkung wäre 160.000 EUR plus 170.000 EUR abzüglich Bewertungen der Wohnrechte. Die Bewertung erfolgt nach den Regeln des Bewertungsgesetzes:

http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_316/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/erbschaft__schenkungsteuerrecht/002__a,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

Hast Du also einen Monatsmietwert von z.B. EUR 500 jeweils für Mutter und Opa, so ist das ein Jahresmietwert von EUR 6.000. Die Mutter sei mal 50 Jahre alt und der Opa 75 Jahre. Dann beträgt der Wert des Wohnrechts der Mutter 15,591 * 6000 EUR = 93.546 EUR, das des Opas 7,879 * 6000 EUR = 47.274 EUR. Summe: 140.820 EUR. Insgesamt wäre der Wert der Immobilie abzüglich der Wohnrechte also 189.180 EUR. Das liegt unter dem Freibetrag für Enkel, deren Eltern noch leben, von 200.000 EUR, d.h. es wäre keine Schenkungssteuer zu zahlen.

Zur weiteren Regelung der Anteile für den Onkel, sowie die Beschränkung des dritten Geschwisters auf den Pflichtteil, sollte ein Notar konsultiert werden, der hierzu beispielsweise einen Erbvertrag ausarbeitet. Dabei würden die Mutter und der Onkel wahrscheinlich besser nicht auf Erbanteile verzichten (in diesem Fall stünde das Erbe zu 100% ja dem dritten Kind des Opas zu, auch alle Pflichteilsergänzungsansprüche), sondern eine bestimmte Verfügung als vorweggenommenes Erbe bzw für den Todesfall akzeptieren.

Hausschenkung: AUfteilung Pflegekosten nach der 10 Jahres-Frist

Hallo zusammen,

mein Elternhaus ist auf meine Mutter eingetragen und möchte mir dieses nun schenken. Das Haus hat einen Wert von 245.000 €. Meine Eltern sollen ein lebenslanges Wohnrecht im Haus behalten. Meiner Schwester soll ich 65.000 € als Ausgleichszahlung bezahlen. Wie sieht es mit der Aufteilung für die Pflegekosten für meine Eltern aus, sollten diese innerhalb der 10.Jahresfrist nach der Schenkung zum Pflegefall werden? Ich habe mal gelesen, dass die Sozialkassen dann die Rückübereignung des Hauses fordern können. wird dabei auch die Zahlung der 65.000 an meine Schwester berücksichtigt?Wenn ja, wieviel?

Danke für Rückmeldungen.

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Kann mich mein Opa einfach ins Grundbuch eintragen ?

Hallo kann mich mein Opa einfach ins Grundbuch eintragen ??? oder muss ich da verheiratet sein... wir möchten das haus von meinem opa kaufen vieleicht wird es auch eine schenkung... bitte um antwort..

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Dauerhafte finanzielle Zuwendungen an Kinder zu Lebzeiten: werden diese Zuwendungen im Erbschaftsfall angerechnet?

Hallo zusammen, unsere Tochter hat zu Lebzeiten von meiner Frau regelmäßig ca. 200-250 jeden Monat auf Ihr Konto überwiesen bekommen. Die Tochter hat bei uns gewohnt. Meine Frau wollte Ihr was gutes tun. Meine Frau ist jetzt verstorben und die Tochter pocht auf Ihr Pflichtteil bzw. Ergänzungsanspruch. Sie hat schon 20.000,00 Euro als Vermächtnis bekommen. Sind die Zuwendungen, die Ihr immer auf das Konto überwiesen wurden und als Verwendungszweck als Haushaltsgeld de­kla­rie­rt waren, zum Pflichtteilergänzungsanspruch zuzurechen ? Weitere Frage, ein Fahrrad (ca. 800,- Euro) das meine Frau mir zum Geburtstag geschenkt hat, zählt es auch als Schenkung und wird zum Nachlass gezählt.

So, ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt zum Sachverhalt.

Und Danke im vorraus für hilfreiche Antworten

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Noch nicht ausgemessenes Grundstück Schenkung von Eltern an Sohn und Freundin (unverheiratet)?

Meine Freundin und ich möchten gerne bauen. Das Grundstück ist derzeit noch nicht aus dem Grundstück meiner Eltern herausgemessen. Dies soll nun passieren. Nun stellt sich uns die Frage, ob wir das Grundstück möglichst klein dimensionieren sollten? Welche Steuern würden anfallen, wenn wir beide als Grundstückseigentümer eingetragen werden wollen? Zu mir wäre es ja eine Schenkung. Wie wäre es mit meiner Freundin? Wir sind nicht verheiratet. Wie könnte man dies Steuerrechtlich am besten anstellen?

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Grundstück mit Haus an ein nicht-familienmitglied überschreiben, aber wie?

ein älteres ehepaar (beide 75 jahre alt) besitzen ein haus mit grundstück im wert von 250.000€ (bereits abbezahlt). das ehepaar hat einen sohn, der geschieden ist und hin und wieder in diesem haus wohnt. er hat einen sohn der eine eigene familie und eigenes haus hat. das ehepaar möchte das haus nicht an den sohn vererben. der enkel lehnt das haus vehement ab, er möchte mit seinen großeltern und seinem vater nichts zutun haben. das ehepaar möchte das haus an mich vererben/überschreiben. ich stehe in keinen verwandschaftsverhältnissen zu diesen menschen. ich kenne diese leute bereits seit 20 jahren und helfe ihnen wo immer ich kann und womit ich kann. wir pflegen eine ausgezeichnete freundschaftliche beziehung.

frage(n): wenn ich mich jetzt in das grundbuch eintrage, gilt es als kauf, schenkung, erbe oder nichts dergleichen? kann ich das haus jetzt für einen symbolischen wert von 1€ kaufen um jeglichen steuern aus dem weg zu gehen? welche steuern wären das? wie kann ich sonst einer erbschafts-/schenkungssteuer aus dem weg gehen? wenn ich das haus erbe, hat dann noch der sohn oder der enkel oder sonstige familienangehörige anspruch auf das haus?

was kann man tun?

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Was passiert mit der zweiten Hälfte eines Grundstücks, wenn das Erbe ausgeschlagen wird es damit an den Staat geht?

Hallo,

meine Schwester und ich haben von unserem Vater eine Waldfläche (Wert etwa 2000€) zu je 1/4 Anteilen (zusammen 1/2) geerbt. Unserer Mutter gehört nach wie vor die andere Hälfte. Da unsere Mutter Alkoholikerin ist, zudem stark verschuldet und vermutlich immer noch im Insolvenzverfahren steckt, werden wir Ihr Erbe im Todesfall ablehnen. Zudem gehen wir davon aus, dass auch niemand anderes das Erbe annehmen wird.

Meines Wissens nach geht die Hälfte des Grundstücks damit an den Staat. Ist dies korrekt? Kann der Staat dann den Verkauf des Grundstücks fordern?

Meine Schwester und ich würden das Grundstück prinzipiell gerne verkaufen. Obwohl unsere Mutter bereit ist uns Ihren Anteil zu überlassen, denke ich dass dies schwierig wird. Ein Verkauf oder eine Schenkung Ihrer Anteile an uns ist aufgrund des Insolvenzverfahrens wohl problematisch (oder gibt es hier Ausnahmen / Freibeträge? Kann der Betrag frei gewählt werden?). Ob unserer Mutter das Grundstück bei ihrem Insolvenzverfahren angegeben hat ist uns nicht bekannt.

Zudem interessiert uns, ob wir durch den Teilbesitz irgendwelche Probleme beim Ablehnen des Erbes haben werden.

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