Bis zu welcher Höhe darf man Sprit eigentlich steuerlich absetzen?

1 Antwort

Wie @obelix schon richtig schreibet, es muss nur die betrebliche Veranlassung nachgewiesen werden. genaugenommen nicht mal die, denn wen sich aus dem Gesamtbild ergibt das der Wagen überwiegend betrieblich genutzt wird, ist es ja für den Privaten Bereich mit der 1 % Regel erledigt.

Die Prüfer mache aber gelegentlich Schätzungen, ob die Kilometer mit dem Benzin verbrauch stimmen und ob die benzinqualität stimmt, denn es is schon oft versucht worden, die Belege für den Zweitwagen in die Buchhaltung aufzunehmen.

es kann sogar gut sein eben die vom Zweitwagen gesondert aufzuheben, damit gezeit werden kann, das der Verbrauch stimmt.

Tankbelege erforderlich für etwa 150-160km Fahrt zur Arbeitsstätte?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Ansetzen des Fahrtweges zur Arbeitsstätte:

Ich bin, als ich angefangen habe in Frankfurt zu arbeiten, täglich (von Montag bis Mittwoch) etwa 150-160km mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Donnerstag und Freitag konnte ich in der Regel von zuhause aus arbeiten. D.h. also, dass ich nur an drei Tagen jeweils etwa 300km (hin und zurück) gefahren bin. Pro Tag hatte ich etwa Spritkosten von 35-40€. Wenn ich mit dem ICE gefahren wäre, wäre dies durchaus teurer gewesen. Insgesamt waren dies ca. 150 Fahrten nach Frankfurt (einfach gewertet).

Da ich mir anfangs gedacht habe, dass ich lieber 350-400€ für Sprit zahle und dafür täglich bei meiner Familie bin, bevor ich 600-700€ für die Miete in Frankfurt zahle, habe ich den Weg zumindest von Montag bis Mittwoch auf mich genommen. Irgendwann Mitte 2017 wollte ich jedoch die Anzahl der Fahrten reduzieren, damit ich erstens von den Fahrten nicht so erschöpft bin und auch das Unfallrisiko reduziere, weshalb ich mir in Frankfurt ein kleines 18m² Zimmer gemietet habe, da ich dies glücklicherweise zu einem Schnäppchenpreis von etwa 230€ erhalten habe. Dadurch musste ich nur noch Montag hin- und Mittwoch zurückfahren und hatte Dienstag die Kurzfahrt in Frankfurt zur Arbeit.

Ich will somit mein Zimmer in Frankfurt als Zweitwohnsitz steuerlich geltend machen, da ich dort meist nur 2 Nächte schlafe und meine Familiie und Freunde an meinem Hauptwohnsitz sind.

Nun habe ich das Problem, dass ich die Tankbelege nie gesammelt habe und für 2016 Werbungskosten von etwa 7800€ und in 2017 von etwa 9100€ (wegen der Zweitwohnung) habe. Was glaub ihr, wie das Finanzamt nun in dem Fall reagiert, wenn ich keine Tankbelege vorliegen habe?

Beste Grüße

Markus

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Wie sollte man in diesem Fall das Firmenauto versteuern?

Hallo,

folgender Fall bei mir:

Selbstständig, Firmenauto gekauft (inkl. 19% MwSt.) und ist in Betriebsvermögen, jährliche Fahrleistung ca. 20tkm -> und diese zu 100% geschäftlich, was ich auch anhand des selbstgeführten Fahrtenbuches und den dazugehörigen Rechnungen/Nschweisen belegen kann. Das Fahrzeug ist quasi das Auto "des Chef's selbst, kein Mitarbeiterfahrzeug.

Möchte alle anfallenden Reparaturen, Wartungs- u. Nachrüstungsarbeiten sowie Diesel-, Steuer- u. Versicherungskosten (soweit wie möglich) steuerlich absetzen. Wie macht man es am besten, für Privatfahrten ist ein extra Fahrzeug vorhanden. wie macht man das am besten? Der Stb. meint mit der 1% Regelung, da er glaubt, dass das Finanzamt es nie glaubt, dass man alle Fahrten zu 100% geschäftlich macht. In anderen Foren habe ich schon oft gelesen, dass man nichts besseres machen kann, als wie wenn man selbstständig ist, als dass man das Auto komplett in die Steuer reintut - ich verstehe aber immer nicht was genau gemeint ist, und wo denn so viele Vorteile wären ... denn laut meinem Stb. sollte ich dann jedes Monat ca. 400-500€ zahlen?? wegen der 1%-Regelung

Ich hoffe jemand versteht meinen Sachverhalt, und kann mir weiterhelfen.

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