Bis zu welchem Alter rentiert es sich, eine Lebensversicherung abzuschließen?

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Willst du nun fürs Alter sparen, oder dein Leben absichern? Fürs Alter sparen lohnt sich auch noch mit 40 (ist ja noch kein biblisches Alter, und heutzutage musst du ja noch 27 Jahre arbeiten!)Welches Produkt für dich richtig ist, kommt auch darauf an, was du schon im Sparbereich gemacht hast. Grob gesagt: 20 % deines Nettos solltest du sparen, 1/3 davon ins Verfügbare, 1/3 ins mittelfristige, 1/3 ins langfristige (Altersvorsorge). Dabei solltest du noch beachten, dass du nicht alles in ein Nest legst, sprich, das Risiko sollte gestreut werden, festverzinste Anlagen, Sachwerte (Immobilen,Aktien(fonds), Edelmetalle). Wie wärs mit einer Beratung beim Profi (Versicherungsmakler oder -berater)? Und eine Kapitallebensversicherung ist selten die richtige Lösung. Zu wenig Rendite, zu hohe Kosten.

Unternm Kopfkissen nicht und auch nicht in Form einer Lebensversicherung.

Die Frage ist nciht so einfach zu beantworten.

  • Hast Du auch andere Personen zu versorgen?

  • wieviel geld kannst Du monatich einzahlen?

  • Wie ist Deine Hauptversorgung (was kommt raus)

  • wie st Dein Risikoprofil?

  • nutzt Du schon Riester/Rürup?

Es bräuchte einer individuellen Beratung. Ich würde aber bei einem Horizont von minimum 20 Jahren zu einer Anlage in Aktienfonds, oder Fonds-Rentenversicherung raten.

Aber wie gesagt, sehr vorsichtig, denn eine persönliche Beratung ist notwendig. Selbst ein Kauf einer ETW könnte in Frage kommen.

Grundsätzlich kann es sich lohnen, in eine Altrsversorgung zu investieren, wenn man schon 40 Jahre oder älter ist. Dabei ist zunächst zu klären, welche steuerrechtlichen Rahmenbedingungen gelten: Bist Du Arbeitnehmer, solltest Du über Deinen Arbeitgeber im Wege der Entgeltumwandlung eine Altersversorgung abschließen. Denn der Beitrag vermindert Dein steuerpflichtiges Einkommen (bis zur Höchstgrenze von 370,00 €/Monat) und Dein sozialversicherungspflichtiges Einkommen (bis zur Höchstgrenze von 220,00 €). Beispiel: Du wandelst von Deinem Bruttoeinkommen 200 € um; Dein Nettoaufwand beträgt nur ca. 100 €, aber 200 € fließen in das Altersversorgungskonto. Da bei solchen Vereinbarungen der Arbeitgeber auch spart, nämlich die auf Deinen Beitrag entfallenden Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, sind viele Arbeitgeber bereit, einen Teil der Ersparnis durch Zuschuss zum Beitrag weiter zu geben. Diese Möglichkeit sollttest du als erstes klären. Bist Du selbstständig, lohnt sich eine so genannte Rürup-Rente; denn auch hier wird ein Großteil des Beitrags (bei Ledigen maximal 20.000 € p.a.) vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen (aktuell 68%, das steigert sich in den kommenden Jahre jeweils um 2%, bis 100 % erreicht sind). Natürlich müssen in beiden Fällen später die Leistungen versteuert werden und es müssen - wenn Du gesetzlich krankenversichert bist - auf die Leistungen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. Ein Teil der jetzigen Ersparnis wird also später wieder "kassiert". Erfahrungsgemäß ist der Steuersatz im Rentenalter aufgrund geringerer Gesamteinkünfte aber erheblich niedriger, so dass unterm Strich eine dicke Steuerersparnis bleibt. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, einen Riestervertrag abzuschließen, der staatlich mit Zuschüssen und Steuergutschriften gefördert werden kann, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ich empfehle Dir, das Ganze von einem unabhängigen Berater durchrechnen zu lassen. Lass Dir dabei auch die Kosten des Vertrages (Abschlusskosten und laufende Kosten) aufzeigen; dazu sind alle Berater und Versicherungen gesetzlich verpflichtet. Noch ein Hinweis: Bei den Versicherungsangeboten gibt es generell 2 Alternativen: die klassische Variante mit einer Garantieverzinsung von 2,25% auf das Deckungskapital, und die Fondsvariante mit einer Garantieverzinsung von 0%. Bei der klassischen Variante kannst du mit weiteren Überschüssen rechnen, die aber nicht garantiert werden, derzeit liegt die Gesamtverzinsung je nach Versicherunggesellschaft ungefähr zwischen 3% und 4,5%. Lass Dir von dem Berater daher auch die aktuell deklarierten Überschüsse und die der vergangenen Jahre aufzeigen. Bei der Fondsvariante gibt es keine garantierte Verzinsung; die Chancen zu einer höheren Rendite sind aber aufgrund der breiteren Anlagemöglichkeiten höher. Ein letzter Hinweis: Die Alternative, Dein Geld unter das Kopfkissen zu legen, ist keine Alternative; denn dann verringert sich Dein Kapital jedes Jahre entsprechend der allgemeinen Preisentwicklung. Dieser Wertverlust ist "vorprogrammiert". Viel Erfolg bei der Suche nach einem guten und unabhängigen Berater.

Welche Krankenkassenbeiträge bei Teilzeitjob, Minijob und Gewerbe ? Was macht das Finanzamt ?

Hallo, ich habe die Möglichkeit, bei einem AG anzufangen, der es mir offen läßt, mich so einzustellen, dass ´unterm Strich´ am meisten für mich rauskommt (bin St-Kl 5) - da bleibt nach den Abzügen ja nichts übrig. Er würde mich Fest anstellen oder ich kann auch auf Selbständigenbasis arbeiten.

Habe nun gegoogelt und rausgefunden, dass die obigen drei Varianten möglich sind. Also, mir schwebt folgendes vor.

500,- auf Angestelltenbasis 400,- als Minijob
300,- über mein Gewerbe (Schreibbüro)

Laut Krankenkasse werde ich dann nur auf die 500,- besteuert, da dies der Hauptanteil ist.

Frage: Mein Arbeitgeber ist Inhaber von ganz vielen Firmen wo ich dann entsprechend verschieden angestellt bin und die Rechnungen auf Selbstständigkeit auch verteilen kann (damit hier nicht die Scheinselbstständigkeit aufkommt..... ok, ist ja alles geschummelt, aber....ihr wißt ja.)

Was macht denn nun das Finanzamt. Forscht die nach, wem die Firmen alle gehören und sucht sich den Inhaber raus ? Oder sehen die, ok, verschiedene Firmennamen und alles ist gut ?????

Habt Ihr noch eine Idee, wie ich am meisten von den 1200,- und Steuerklasse 5 in der Tasche haben kann ? Bin verheiratet und habe 2 Kinder, mein Mann ist Angestellter und freiwillig weiter in der gesetzlichen KK versichert, er läuft auf St-KL 3.

Lg K.S.

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