Bin raus aus Hartz IV, mit 1100 € Bruttoverdienst, komme kaum über die Runden, andere Hilfen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hast du es schonmal mit Wohngeld versucht? Bei deinem Einkommen und den Ausgaben kann ich mir gut vorstellen dass ein Anspruch besteht. Sind bei der Miete die Nebenkosten schon enthalten?

Hier könntest du schon mal überschlagen ob evtl. ein Anspruch auf Wohngeld besteht.

http://www.geldsparen.de/inhalt/rechner/Soziales/Wohngeldrechner.php

arbeitest Du Vollzeit? Bei 1100€ Brutto hast du ca, 6,80€ die Stunde, gibts da vielleicht eine Tarifvereinbahrung in dem Gewerbe!

Fahrkosten,Arbeitskleidung kannst von der Steuer absetzen, aber bekommst auch nur 1/3 zurück.

Wenn du dich in einer Firma bewährst, wird da schnell mehr kommen, aber nur wenn DU das willst :)) also zeig was Du drauf hast.

Jedenfalls cool, daß du rausgerutscht bist......

Es gibt auch mehrere Möglichkeiten sich nebenbei noch etwas zu verdienen. Ich würde mich mal an deiner Stelle nach Nebenjobs mit flexiblen Arbeitszeiten umsehen. Ich z.B. arbeite neben meinem Studium in einem Callcenter, wo man sich seine Arbeitszeiten selbst legen kann und keine bestimmte Anzahl an Stunden abliefern muss ( soll heisen in Monaten mit weniger Zeit kann man auch mal weniger arbeiten). Alles in allem bin ich mit einem Stundenlohn von 7,50 doch sehr zufrieden. Eine weitere kleine Verdienstmöglichkeit wären wohl online Umfragen, wobei du hier für dich selbst entscheiden musst, ob sich diese für dich lohnen.

Hi, war selbständig und privat versichert dann im Ausland jetzt Hartz IV. Wie komm ich zur ges.kv ?

Wie oben schon kurz beschrieben habe ich jetzt das Problem, dass mich die gesetzliche KV abweist, da ich vorher privat versichert war. Beziehe H4 und mir wird jetzt ein Betrag von ca. 330,-- € für eine private KV bewilligt. Alles schön und gut "aber" bevor ich ins Ausland ging und angeblich vorher die private KV nicht gekündigt habe und somit einige tausend € während meinem Auslandsauenthalts angefallen sind, soll ich erst mal meine Schulden bezahlen und dann würden sie mich auch wieder versichern. Habe mich natürlich bei anderen KV`s erkundigt aber mit meinen jungen Lentzen ist unter 600,-- € nichts zu machen, der Sb ist auch nicht gering und wer soll das dann vorauslegen? usw. usw ! d.h. lch bin jetzt 53 Jahre und nicht versichert. Jobcenter sagt : Die Gesetzeslage ist eben so ! Muss aber dazusagen, dass man mir wirklich helfen wollte ! Viel Vergnügen und Danke im voraus ! Travor

...zur Frage

Hartz IV, Umzug wurde abgelehnt, zogen um, nun nur noch auf 444,- festgelegt, Jahresabrechnung?

Hallo, hatten eine Wohnung die genau 444,-- Euro Warmmiete für 2 Personen kostete. Jedoch waren für das 1. Jahr 2009 bereits 1031,-- Euro Nachzahlung Betriebskosten offen. Dies zahlte tapfer das Jobcenter. Auch hat das Jobcenter für den Monat 01/10 - 05/11 die sog. Betriebs- u. Heizkosten i.H.v. 547,91 Euro erstattet.

Als wir jedoch große Schwierigkeiten mit Nachbarn hatten (Bedohungen, tritte an Wohnungstür etc.) , wollten wir umziehen.

Haben daraufhin eine Wohnung gefunden, die 6 qm kleiner (statt 65 qm nun 58,75 qm) hatte, leider war die Kaltmiete etwas höher 402,00 Euro und die Wohnung wird mit Gas (Kosten ca. 80,00 Euro im Monat mit Warmwasser) geheizt. Wir sollten die Kündigung der alten Wohnung zurücknehmen (1 Mon. vor Auszug) und bereits unterschriebenem Mietvertrag der neuen Wohnung.

Nun berechnet das Jobcenter nur noch 444,00 Euro !

Keine sonstigen Nebenkosten, d.h. falls unsere neue Hausverwaltung Betriebskosten haben möchte, sind wir die dummen! Ebenso müssen wir im Winter unsere Heizung runterdrehen und aus Warmwasser darf kaum genutzt werden.

Von unserem Hartz IV zahlen wir nun den Rest drauf.

Kann man dagegen was tun?

Gruß Tina

...zur Frage

Arbeitlosengeld II, selbstgenutztes Wohneigentum, Teilvermietung

Hallo, ich bin 1 Jahr vor der Rente, beziehe z.Zt. noch Arbeitslosengeld II und bewohne eine Wohnung im eigenen unbelasteten Haus (Altbau). Meine Rente wird so gerade über dem sein, dass ich nicht auf Grundsicherung angewiesen sein werde. Um hier etwas dazu zu verdienen, habe ich mich daran gemacht in meinem ziemlich großen Haus aus ungenutzten Räumen eine weitere Wohnung fertigzustellen. Diese ist früher fertig geworden als ich dachte und habe sie nun auch schon vermieten können, an einen ebenfalls Arbeitslosengeld II Empfänger. Nun ist es so, dass die Heizkosten (Altbau eben und gestiegene Ölpreise), sowohl meine eigenen als auch die des Mieters mit den Zahlungen des JobCenters nicht gedeckt werden können. Bisher habe ich die eigenen Mehrkosten aus dem Regelsatz zugeschossen. Soweit ist das ja auch in Ordnung. Bei dem Mieter habe ich mir eigentlich gedacht die Mehrkosten aus der Kaltmiete zu zuschießen, was auch in Ordnung wäre. Jetzt möchte die Arge aber die komplette Kaltmiete als Einkommen von meinem Regelsatz abziehen. Wenn ich bis zur Rente plus minus 0 raus komme, dann wäre das ja auch noch in Ordnung aber es besteht die Gefahr, dass ich dann, trotzt Mieteinnahmen, wegen der hohen Heizkosten noch mehr von meinem eigenen zuschießen muss. Das kann es ja nicht sein. Da habe ich folgenden Text gefunden

"Ebenfalls berücksichtigt werden Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung. Hier gilt jedoch die Ausnahme, dass Mieteinnahmen zur Reduzierung der eigenen Unterkunftkosten im Sinne des § 22 SGB II nicht berücksichtigt werden."

Wie soll ich das verstehen und hat das für mein Problem eine Auswirkung?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?