Bin privat krankenversichert. Steigen die Beiträge im Rentenalter?

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3 Antworten

Die privaten Krankenversicherer legen aus den Beiträgen eine alterrückstellung zurück, die inzwschen sogar mitgenommen werden kann, wenn man die Krankenversicherung wechselt.

Trotzdem ist man nicht völlig gegen Beitragserhöhungen geschützt.

Aus meiner Erfahrung weiß ich, daß die privat Versicherten im Alter meist höhere Beiträge zahlen, denn die private Krankenkassen kalkulieren nach Risiko und das heißt nach Alter und Gesundheitszustand und hat man als älterer Versicherter (und gerade als FRAU) eher schlechte Karten. Die Höhe des Einkommens spielt bei der privaten Krankenkasse -anders als bei den gesetzlichen Krankenkassen - gar keine Rolle!! Seit kurzer Zeit (so würde ich sagen) müssen die Krankenversicherungsunternehmen Altersrückstellungen für ihre Versicherten bilden, aber ich bin mir nicht sicher, ob die momentan schon zu der neuen Krankenversicherung mitgenommen werden können.

Wenn die Beiträge Deiner Versicherung steigen, dann natürlich auch für die Rentner.

Es gibt aber bei laufendem Vertrag keine "besondere" Erhöhung für Rentner oder ältere Kunden.

Zusätzlich gibt es verschiedene Bestandteile der KV, die Du im Ruhestand nicht mehr benötigst, wie etwa ein Krankentagegeld, bei deren Kündigung der Beitrag reduziert wird.

Ausserdem kannst Du, falls es eng werden sollte, natürlich auch andere Teile kündigen, wie etwa ein Einbettzimmer oder Du kannst den Eigenanteil erhöhen und dadurch die Prämie drücken.

Schlimmstenfalls kannst Du auf den "Minimalvertrag" zurückgehen, bei dem Du dann nur noch dieselben Leistungen wie ein GKV-Mitglied bekämst, aber natürlich auch eine geringere Prämie zu zahlen hättest.

Du musst selbst entscheiden, was Dir wichtig ist.

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