Bin im 7. Monat der Schwangerschaft, bin Bedienung, das ist anstrengend, kann ich früher gehn, Geld?

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Also es gibt Ausnahmen vom normalen Mutterschutz, nämlich in Berufen, die als besonders gefährdend für Mutter und Kind gelten. Das hat auch überhaupt nix damit zu tun, dass eine Schwangerschaft keine Krankheit ist. Trotzdem haben schwangere Frauen besondere Bedürfnisse und Probleme. Lies dir das mal durch: http://www.babycenter.de/pregnancy/familiewerden/mutterschutz/

ein wichtiger Auszug draus:

"Welche Arbeiten darf ich nicht mehr machen, weil sie mir oder meinem Baby schaden könnten? Das Mutterschutzgesetz verlangt generelle Beschäftigungsverbote bei folgenden Arbeiten: Akkord- und Fließbandarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo Nachtarbeit (zwischen 20 und 6 Uhr), Mehrarbeit und Arbeit an Sonn- und Feiertagen Wenn Schwangere ab dem 5. Monat mehr als vier Stunden täglich im Stehen arbeiten müssen Arbeiten, bei denen Sie sich oft strecken oder hocken müssen Bedienung von Maschinen mit dem Fuß Berufen mit erhöhtem Risiko einer Berufskrankheit mit Gefahr für Mutter oder Kind Berufen mit hoher Unfallgefahr Arbeiten, die mit dem Schälen von Holz zusammenhängen

Allerdings sind für bestimmte Arbeitsbereiche, beispielsweise im Gaststätten- und Hotelgewerbe, geringe Abweichungen und Ausnahmen erlaubt. "

Sprich mit deinem Arbeitgeber, im Zweifelsfall wird er dich eher in Mutterschutz schicken, weil er sicher nichts riskieren will.

Sprich mit Deinem Arzt - er kann Dich vorher krankschreiben, wenn Dein Beruf Dich oder das Baby so anstrengt, dass die Gefahr einer Frühgeburt besteht. Du bekommst dann max. 6 Wochen bis zum Beginn der Mutterschutzfrist das volle Gehalt!

Schwangerschaft ist keine Krankheit.

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Hallo! Als Bedioenung in einem Cafße ist es sicherlich ratsam, zuerst einmal mit deinem Arbeitsgeber zu sprechen, ob er Dir eine weniger anstrengende Arbeit anbieten kann. Sollte dem nicht so sein, rede mit deinem Arzt, ob er die Möglichkeit eines Bescxhäftigungsverbotes sieht. Sollte dem so sein und er dir ein Beschäftigungsverbot erteilen, bekommst du bis zum Beginn des Mutterschutzes deinen vollen Lohn weiter. Für deinen Arbeitgeber entstehen keine Kosten, da er das Geld aus einer bestimmten Zulage, die er eh automatisch mit jedem Gehalt mitbbezahlt, wiederbekommt. Sollte dein Arzt sich nicht auf ein Beschäftigungsverbot einlassen, aber für eine Krankschreibung sein, bekä,mst du 6 Wochen volles Gehalt von deinem Arbeitgeber, ab da an dann das Krankengeld von der Krankenkasse. Dabei musst Du dir allerdings keine Sorgen um dein Elterngeld machen, denn wenn du durchgehend aufgrund der Schwangerschaft (und nicht Erkältung, Magen-Darm oder ähnliche "typische" Krankheitsbilder) krank geschrtieben bist, zählen für das Elterngeld die 12 Monate VOR Beginn des Krankengeldes. Auf jeden Fall solltest du mit deinem AG wegen einer leichteren Tätigkeit ('so sie denn überhaupt bei euch vorhanden) und ansonsten mit deinem Arzt über ein Beschäftigungsverbit reden. Übrigens gibt es noch die Möglichkeit des Teilze9it-Beschäftigungsverbotes, aber genaueres kann dir da auf jeden Fall dein Arzt sagen. LG!

... wenn es gesunheitliche Probleme mit Mutter und Kind gibt kann der Arzt ein Beschäftigungsverbot bis zum Mutterschutz aussprechen, da bekommst du dann 100 % dein Gehalt und dein AG erhalt auch dein Gehalt + einen Anteil SV-Anteile von der KK zurück.

Allerdings läuft alles nur über einen Arzt und nur weil es anstrengend ist, ist die Frage ob er das tut.

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