Bin ich verpflichtet die Nachforderung der Nebenkostenabrechnung zu bezahlen?

2 Antworten

Wenn die Ablesung nach dem 31. 01. 2008 erfolgte, kanst Du dich weigern. Eindeutig wurde die Kosten nicht durch Dich verursacht. Also auf eine Klage ankommen lassen.

Du hast ja den Vorteil, die müssen Dich verklagen udn nicht umgekehrt, Also keine Kostenvorschüsse zu leisten.

Dass Du die Wohnung im Januar kaum genutzt hast, kannst Du kaum dem Vermieter anlasten. Auch bei einer Null-Nutzung und einem Null-Verbrauch würde stets ein fester Anteil (30 - 50 %) der Heizkosten Dir belastet. Die Abrechnung nach Gradzahltagen ist nicht unüblich, wenn vom Mieter vergessen wurde, eine Zwischenablesung zu veranlassen. Die Kosten der Zwischenablesung hätte der Vermieter zu tragen, wenn der MV nicht eine abweichende Regelung enthält.

Hier kannst Du näheres nachlesen: http://www.brunata-muenchen.de/eigentuemer/infothek/nutzerwechselgebuehr.html

Nebenkostennachzahlung von 2000 Euro! Rechtlich möglich?

Hallo!

Wir haben folgendes Problem. Nachdem wir ein Jahr in unserer Wohnung gewohnt haben, hat der Vermieter gewechselt. Der vorherige hat keine Abrechnung der Nebenkosten vorgenommen. Auch ist das Jahr um, indem er sie noch hätte erstellen können. Scheinbar war es so, dass er die Mehrkosten bereits seit Jahren aus eigener Tasche draufgezahlt hat, wahrscheinlich um sich den Aufwand zu sparen.

Wir leben auf ca. 70qm und zahlen 130 Euro an NK/Monat.

Nun hat der neue Vermieter eine NK-Abrechnung bereits nach 10 Monaten vorgenommen. Aufgrund der gestiegenen Ölpreise sollen wir nun für diese 10 Monate NK in Höhe von Rund 2000 Euro zahlen, wovon der Großteil auf die Heizkosten fällt.

Meine Fragen: - Ist eine Abrechnung nach 10 Monaten zulässig? - Ist eine so enorme Nachzahlung zulässig? Sicher basiert die Rechnung nun auf aktuellen Preisen, aber hat uns der alte Vermieter evtl. unter Vortäuschung falscher Tatsachen in die Wohnung gelockt? - Unter Umständen besteht doch die Möglichkeit, die Vorauszahlungen des ersten Jahren komplett zurück erstattet zu bekommen, richtig? - Hat jemand Erfahrung ob der Mieterschutzverein in solchen Fällen helfen kann?

Ich danke euch im Voraus!

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betriebskostenabrechnung nach

wie rechne ich meine betriebskostenabrechnung nach und wie rechne mann das Danke an alle

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Antrag auf ALGI abgelehnt obwohl 12 Monate Beiträge bezahlt wurden

Von Januar 2005 bis Juni 2008 habe ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität gearbeitet und ein Gehalt nach BAT II A Halbe bezogen. Die vertraglich festgelegte Arbeitszeit war 19,25 Stunden.

Von Juli 2008 bis April 2009 habe ich ein Stipendium bekommen. Im Mai war ich auf Reisen und nur freiwillig KV versichert.

Von Juni 2009 bis März 2010 war ich nach BAT II A an der Universität vollbeschäftigt.

Ich habe sowohl von Januar 2005 bis Juni 2008, also auch von Juni 2009 bis März 2010 ein einkommensteuer- und sozialversicherungspflichtiges Einkommen erhalten. Es wurden selbstverständlich Abgaben an die Arbeitslosenversicherung abgeführt.

Wäre auch alles kein Problem, jetzt kommt die Krux. Ich war bis Februar 2009 zur Promotion an der Universität eingeschrieben.

Der Agentur für Arbeit zufolge habe ich aufgrund dieser Tatsache während dem erstgenannten Beschäftigungsverhältnis keinen Anspruch auf ALG1 erworben, da ich 1. an der Universität eingeschrieben war und 2. weniger als 20 Stunden pro Woche gearbeitet habe.

Die Realität ist leider anders, aber es stimmt, ich wurde nur für 19.25 Stunden bezahlt.

Gilt diese Regelung auch für Promotionsstudenten?

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5 Jahre falsche Nebenkostenabrechnungen bekommen

Ich wohne seit Februar 2008 in der aktuellen Mietwohnung. Der Vermieter vermietet noch weitere Wohnungen im gleichen Mehrparteienhaus. Von ersten Jahr an hatte ich Nebenkosten-Nachzahlungen zu leisten, die von Jahr zu Jahr immer höher wurden. Als ich bei 245 Kaltmiete (29 m² Wohnung) und 80 Euro Nebenkostenvorauszahlungen für 2012 eine Nachforderung von über 600 Euro erhalten habe, habe ich einen Nachbarn im gleichen Haus um seine Abrechnung gebeten zum Vergleich. Zu meiner Überraschung hatte er bei größerer Wohnfläche deutlich weniger Miteigentumsanteile (MEA) für die Umlagekosten auf seiner Rechnung als ich. Also habe ich den Vermieter gebeten, mir die Nachweise über die MEA der Wohnung zukommen zu lassen und die Zahlung zunächst nicht getätigt.

Nach 5 (!) Monaten habe ich endlich eine Liste aller MEA des Hauses erhalten, in der auch die Apartmentnummern und Quadratmeter der einzelnen Wohnungen standen.

Das Ergebnis: Ich habe seit Einzug die Nebenkostenabrechnungen für die Nachbarswohnung (51m²) - inklusive deren Heizkosten - bekommen und bezahlt! In den Nebenkostenabrechnungen stand außer den MEA nur die Apartmentnummer (die beide nicht aus meinem Mietvertrag hervorgehen!) und mein eigener Name. Ich hatte sogesehen also gar keine Chance, die Fehlzuordnung der Wohnungen festzustellen.

Meine Frage: Habe ich eine Chance, die Abrechnungen bis 2008 neu zu erhalten und das zu viel gezahlte Geld zurück, oder kann der Vermieter sich auf Verjährung berufen? Ich bin ja der Meinung, dass ich selbst bei größter Sorgfalt gar keine Chance hatte, den Fehler zu bemerken. Es geht um deutlich über 1000 Euro. Oder kann ich zumindest die Abrechnungen der letzten x Jahre mit der aktuellen, korrigierten Forderung verrechnen?

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Rehafall-Arbeitslos; gibt es dann keine Fahrkostenpauschale vom Arbeitsamt?

was 2007 in einer Rehaeinrichtung und habe dort einen Antrag zur Wiedereingliederung ins Berufsleben gestellt. Ende 2007 wurde ich ausgesteuert. Anfang 2008 habe ich diese Maßnahme durch die DRV gemacht und bin seit Januar 2009 arbeitslos gemeldet. Habe noch Anspruch auf ALG II bis Oktober diesen Jahres. Meine Frage, ich erhalte Leistungen durch das Arbeitsamt , wieso kann das Arbeitsamt die Fahrkosten für ein Vorstellungsgespräch ablehnen? Ist wirklich noch die DRV zuständig?

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Wird Weihnachtsgeld mit Krankengeld verrechnet?

Hallo, ich habe eine Frage. Meine Arbeitskollegin hat im Januar und Februar diesen Jahres voll gearbeitet und ist seit März krankgeschrieben auf unbestimmte Zeit. Sie hat jetzt im November Weihnachtsgeld bekommen anteilig auf Januar und Februar. Nun meine Frage: Muss sie dies der Krankenkasse melden und wird das Weihnachtsgeld mit dem Krankengeld verrechnet? Meiner Meinung nach nicht, da sie ja im Januar und Februar voll gearbeitet hat und ihr das Weihnachtsgeld anteilig für diese 2 Monate zusteht. Vielen Dank schonmal für Eure Antworten!

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