Bin ich verpflichtet die Nachforderung der Nebenkostenabrechnung zu bezahlen?

2 Antworten

Wenn die Ablesung nach dem 31. 01. 2008 erfolgte, kanst Du dich weigern. Eindeutig wurde die Kosten nicht durch Dich verursacht. Also auf eine Klage ankommen lassen.

Du hast ja den Vorteil, die müssen Dich verklagen udn nicht umgekehrt, Also keine Kostenvorschüsse zu leisten.

Dass Du die Wohnung im Januar kaum genutzt hast, kannst Du kaum dem Vermieter anlasten. Auch bei einer Null-Nutzung und einem Null-Verbrauch würde stets ein fester Anteil (30 - 50 %) der Heizkosten Dir belastet. Die Abrechnung nach Gradzahltagen ist nicht unüblich, wenn vom Mieter vergessen wurde, eine Zwischenablesung zu veranlassen. Die Kosten der Zwischenablesung hätte der Vermieter zu tragen, wenn der MV nicht eine abweichende Regelung enthält.

Hier kannst Du näheres nachlesen: http://www.brunata-muenchen.de/eigentuemer/infothek/nutzerwechselgebuehr.html

Es gab ein Nebenkosten-Guthaben aus 2014 - wie sind die Ansprüche des Jobcenters sowie beim Sozialgeldbezug?

Nebenkostenabrechnung 2014 ergab ein Guthaben von 360,-- Euro. Nun streiten sich die Ämter darum:

  1. Jobcenter (Tochter nach Studium jetzt seit kurzer Zeit arbeitssuchend)
  2. die Stelle, die meine Mini-Rente um einen Mini-Betrag von 60 Euro aufstockt.

Das JC hat meiner Tochter einen Bescheid geschickt, dass der komplette Betrag von 360,-- Euro im Februar einbehalten, also dementsprechend weniger Geld überwiesen wird. Nun schickt mir aber die Stelle, die meine Rente, die ich seit kurzer Zeit bekomme, um 60 Euro jeden Monat aufstockt, einen Bescheid, dass ich die Hälfte der 360,-- Euro, also 180,-- Euro bis Mitte Februar zurückzuzahlen habe. Habe bei beiden Ämtern vorgesprochen, sind beide uneinsichtig. JC behauptet, dass die 360,-- Euro gerechtfertigt sind und die Kreiskasse sowieso nur höchstens den Betrag zurückfordern dürfte, der mir jeden Monat ausgezahlt wird, was dann 60,-- Euro wären. Die Kreiskasse ist aber uneinsichtig, hier wurde ich von der Mitarbeiterin in Grund und Boden geschrieen, weil ich sagte, die beiden Stellen müssten sich einigen und es könne doch nicht sein, dass ich mehr als das Guthaben zahlen muss, ich also von meiner eigenen Mini-Rente, die sowieso nicht reicht, noch 180,-- Euro draufzahlen muss. Selbst wenn ich nur 60,-- Euro zurückzahlen müsste, ginge das zu meinen Lasten. Ich habe nur 360,-- Euro zu verteilen, aber die beiden Stellen können sich nicht einigen. JC verlangt die ganze Summe und die Kreiskasse die Häfte von der Summe, weil das immer so gehandhabt wurde. 2014 hat meine Tochter noch studiert und ich noch keine Frührente bezogen, das hat sich beides erst im letzten Drittel des letzten Jahres ereignet.

Ich habe ein Guthaben 2014 erzielt, weil ich ganz wenig geheizt und wir quasi gefroren haben, nun soll ich noch mehr als das erzielte Guthaben draufzahlen. Wer hat nun welche Ansprüche? Natürlich wird beim JC noch Widerspruch gegen diesen Bescheid eingelegt , aber wie so oft wird der nichts bringen. Das muss ja auch mal für die Zukunft geregelt werden, damit sowas nie wieder passiert. Gibt es Paragraphen, die regeln, wer was bekommt? Ich hab sowas noch nie gehört - wenn 360,-- Euro da sind, können auch nur diese verteilt werden und ich muss nicht noch von meinem eigenen Geld draufzahlen. Wenn Nachforderungen da sind, müssen die doch auch von beiden Stellen anteilig übernommen werden. Wie soll ich jetzt weiter vorgehen, wie argumentieren?

Danke.

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