Bin Hausfrau, 2 Kinder unter 10 Jahre, beginne Minijob, Rentenversicherung abwählen oder nicht? Rat?

4 Antworten

Bei einem Minijob ist der Arbeitgeber verpflichtet die Sozialabgaben abzuführen, ohne dass etwas von den 450,- € abgezogen wird. Du kannst aber selber etwas in die Rentenversicherung zahlen, damit Deine Rente später mal nicht so klein ausfällt.

Das sagt das Gesetz zu deiner Frage:

Durch die Rentenversicherungspflicht in der Beschäftigung, erwirbt der Minijobber vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung. Das bedeutet, dass die Beschäftigungszeit in vollem Umfang für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten (Mindestversicherungszeiten) berücksichtigt wird. Pflichtbeitragszeiten sind darüber hinaus Voraussetzung für: einen früheren Rentenbeginn, Ansprüche auf Leistungen zur Rehabilitation (sowohl im medizinischen Bereich als auch im Arbeitsleben), die Begründung oder Aufrechterhaltung des Anspruchs auf eine Rente wegen Erwerbsminderung, den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung für eine betriebliche Altersversorgung und den Anspruch auf Übergangsgeld bei Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung (mehr) besteht.

Zu dem erhöht sich der Rentenanspruch, da das Arbeitsentgelt in voller Höhe bei der Berechnung der Rente berücksichtigt wird und die staatliche Förderung für private Altersvorsorge, beispielsweise die so genannte Riester-Rente, kann sowohl vom Minijobber als auch vom Ehepartner beansprucht werden.

Es liegt nun in Deinem Ermessen, ob Du auf diese Vorteile verzichten möchtest.

Wenn ihr finanziell gut dar steht würde ich dringend dazu raten in die Rentenversicherung einzuzahlen.Damit wird ein Anspruch auf weitere Leistungen wie der Erwerbsunfähigkeit erworben.Dazu muss man dringend beachten, dass auch wenn die eigene Altersrenten gering ausfällt dies dein Anspruch ist.Sollte dein Mann später im Alter versterben ist die Witwenrente sehr gering und würde zur Altersarmut ohne eigene Altersrente und/oder privater Rentevorsorge führen.Ich empfhele auch dringend zu Riestern. Bei deinem Gehalt und der Einzahlung in die Rente erhälst du für 60€ pro Jahr 154€(eigene) und 2184€(Kinderzulagen) jährlich zusätzlich vom Staat dazu. Dazu dürft ihr die Beiträge steuerlich geltend machen. Trotz der zu fälschlich bemängelten Kosten bleibt eine stattliche Rendite für 60€ Sparbeitrag übrig. MFG *Werbung durch Support gelöscht

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