Bilanz, Forderungsabschreibung

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Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

2 Antworten

Die Bewertung erfolgt nach dem Stichtagsprinzip: 33 242 + 252 HGB.

Aber:

Tatsachen, die nach dem Bilanzstichtag (hier 01. 02. 2014), aber vor dem Tag der Aufstellung der Bilanz (hier 01. 03. 2014) bekannt werden, zu berücksichtigen . § 252 Abs. 1 Nr. 4 + BFH = Werterhellungstheorie.

Also Bilanzansatz mit der Summe, die eingegangen ist. Ggf. Rückstellung für die wirklich angefallenen Prozesskosten, soweit nicht bis zum 01. 03. 2014 erstattet.

Vielen Dank !

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wie wäre es in der Praxis (und ich spreche hier nicht von der Rechtsauslegung, was genau zu tun ist):

  • am 31.12. würde man die Forderung abschreiben. Ob zu 100% ist dabei fraglich
  • am 31.12. würde man eine Rückstellung bilden für die Prozessrisiken
  • Anfang März würde man die Forderung wohl zum 31.12. wieder aufleben lassen, da der Wissensstand ein anderer ist
  • Sind die Bücher zum 01.02. schon geschlossen, bliebe es bei der Wertberichtigung, damit zu einem ao Verlust in 2013 und einem ao Ertrag in 2014

Mal sehen, was die Steuerexperten hier sagen werden.

die Experten meinen das ist eine "Hausaufgabe" und diese wird nicht von uns erledigt (auch wenn sie/er meint das wäre keine!)

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@Tina34

Es handelt sich hier nicht um eine Hausaufgabe sondern um einen persönlichen Fall. Habe ich doch schon gesagt.

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Zählen denn hier nicht diese wertaufhellenden Tatsachen?

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