Bietet der FvS Multple Opportunities II ( A1W17Y) im Vergleich zum I (A0M430) bessere Chancen?

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3 Antworten

Das geringere Fondsvolumen bietet dem Fondsmanagement die Gelegenheit, schneller zu reagieren.

Das Risiko einen Fonds nach dessen Höhepunkt zu kaufen, gibt es fast in jeder Assetklasse. Beim M&G Global Basics war als Branchenfonds der Höhenflug begründet durch das Aufkommen von Rohstoffinvestments als eigener Assetklasse mit sagenhaften Preissteigerungen, also eigentlich einer Preisblase. Hier haben viele Banken mit eigenen Lagerhäusern ordentlich mitspekuliert. Mittlerweile sind einige wieder davon abgekommen. Diesem Fonds mit dem Schwerpunkt Rohstoffaktien fehlte eindeutig die Anlageflexibilität.

schnellereuro 16.02.2015, 17:16

In Sachen "Basics" sehe ich das ähnlich. Dem FVS Multi Opp II könnte zwar aufgrund des geringener Volumens flexibler agieren als der FVS Multi Opp I. Allerdings scheint man dies von Seiten des Fondsmanagements nicht zu planen. Die in den Fonds enthaltenen Werte sind fast identisch, im II wird nicht explizit auf Small-Caps gesetzt und der Chartverlauf ist (fast) parallel. Aufgrund der etwas geringeren Gebühren sogar vorteilhaft für den A0M430

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Auf diese Frage erhielt ich vor einigen Wochen sinngemäß die Auskunft, dass man a) versuche, die Anlagestrategie für beide Tranchen möglichst ähnlich zu gestalten (woraus man schließen kann, dass KEINE SC´s für den A1W17Y gekauft werden) b) die Kosten für den A0M430 niedriger sein, weil diese eben durch ein höheres Volumen geteilt würden

Bei einer Neuinvestition würde ich daher jetzt wieder den A0M430 bevorzugen. Bei vorhandenen Beständen betrug der Nachteil bei den Kosten für den A1W17Y zuletzt 2,30 € pro 1000 Euro Anteilen.

Mehr Details zu beiden Fonds (Chartvergleiche, Factsheets etc.) siehe hier: http://trader-inside.de/viewtopic.php?f=13&t=4816&p=81056&hilit=a0m430+a1w17y#p81056

Um welche Anlagesumme geht es?

Heftige Gebühren bei beiden.

Rechnen wir mal gemeinsam anhand des kleinen Fonds: Daten von http://www.fondsweb.de/LU0952573482-Flossbach-von-Storch-Multiple-Opportunities-II-R

10.000€ Anlagesumme - Ausgabeaufschlag: - 500€ - Managementfee: - 145,35€ (1,53% auf 9500€) - Performancefee: - 59,00€ (6,21% -> davon 10% sind 0,621%) - laufende Kosten: - 182,40€ (ber. auf 9500€)

Rechnet man die kosten an den Anfang (was eingeschränkt sinnvoll ist), so geht es mit einem satten Minus (5%+1,53%+1,92%) von 8,45% ins Rennen, das heißt, Du musst in diesem Jahr fast 10% Rendite haben, damit Du auf Null bist.

Rechnen wir mal zeitlich richtig:

10k Start. Minus 500€ AA. Ein Jahr angelegt, sagen wir 8% Gain, macht am Ende: 10260€. Davon jetzt die Performancefee von 0,8% gleich 78€ dazu Management und Kosten von 1,53+1,92=354,66€.

Also am JEnde: 10280-354,66-78=9847,34€

Also wärst Du in dieser Beispielsrechnung am Ende des ersten Jahres trotz einer Performance von 8% immer noch im Minus. Wenn Du das Geld abhebst kommen nochmals 25% des Nettogewinns als KapErSt dazu.

schnellereuro 16.02.2015, 17:14

"- Ausgabeaufschlag: - 500€ " Lebst du in der Vergangheit? Ca. 1995 oder 1990 oder noch früher? Der informierte Anleger zahlt seit ca. 15 Jahren keine Ausgabeaufschläge mehr, wenn er über einen Vermittler bei Ebase, FFB, Fondsdepotbank usw. kauft

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