Bezahlt mir das Amt eine Wohnung?

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6 Antworten

Erst einmal steht Dir Unterhalt und Kindergeld für Dein Kind zu. Sollte Der Kindesvater nicht zahlen wollen (können) wende Dich an die Unterhaltsvorschusskasse des Jugendamtes.

Dort bekommst Du finanzielle Unterstützung und diese wird vom Kindesvater zurück gefordert, sobald ihm die Rückzahlung möglich ist.

Melde Dich beim Jobcenter arbeitslos, damit Du ALGII erhältst. Sobald das genehmigt ist, bekommst Du auch Unterstützung zur Einrichtung einer Wohnung.

Du hast doch bestimmt die Möglichkeit, das Kind bei Deinen Eltern, oder in einer Tagesstätte / Krippe unter zu bringen, damit Du schnell auf eigenen Füßen stehen kannst und nicht weiter von staatlicher Unterstützung leben musst

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Hallo babyschatzhund, Du schreibst leider nichts über Deine Einnahmesituation, solltest Du arbeitslos sein und einen Alg-I-Anspruch haben, dann kannst Du Arbeitslosengeld I beantragen, solltest Du keinen Anspruch haben (da Du vielleicht in der letzten Zeit nicht gearbeitet hast), dann kannst Du Arbeitslosengeld II beantragen, als Mutter mit Kind steht Dir grundsätzlich schon eine eigene Wohnung zu, wichtig ist, daß Du grundsätzlich arbeitsfähig bist und natürlich gibts nur Alg II, wenn Du finanziell hilfebedürftig bist, hierzu wird das Jobcenter Dein Einkommen, Deine Ansprüche (wie z. B. Unterhalt, Kindergeld, Erziehungsgeld usw.) und Dein Vermögen prüfen.

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Zunächst einmal:
Dir und deinem Kind steht eine eigene Wohnung zu!
Stell beim Jobcenter Antrag auf Zustimmung zum Umzug (diese wird erteilt werden müssen), such dir eine Wohnung, die den Angemessenheitskriterien entspricht, und zieh dann um; selbstverständlich kann du auch versuchen, Wohnungserstausstattung zu beantragen (das geht mehr als einmal und Trennung vom Partner begründet regelmäßig einen echten Sonderbedarf = Beihilfe, kein Darlehen).

Das Jobcenter wird erwarten, dass du Unterhaltansprüche ggü. dem, Vater geltend machst; tust du es nicht, kann es auch selbst tätig werden (Anspruchsübergang nach § 33 SGB II).
... und selbstverständlich brauchst du der Vermittlung nicht zur Verfügung stehen, solange das Kind unter 3 ist; über 3 nur insoweit, als die Kinderbetreuung sichergestellt werden kann ( Eltern, Nachbarn, Verwandte sind dabei irrelevant).

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Als Mutter mit Kind kannst Du eine eigene Wohnung nehmen, falls Du keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I (ggf. mit Wohngeld dazu) hast, kannst Du beim Jobcenter Alg II (= Hartz IV) beantragen, das bekommst Du, wenn Du erwerbsfähig und finanziell hilfebedürftig bist (also kein Einkommen, Vermögen unter der Schongrenze). Die Wohnung für 2 Personen darf max. 60 - 65 qm groß sein, der angemessene Mietpreis ist von Kommune zu Kommune verschieden, den kannst Du beim zuständigen Jobcenter erfragen. Beachte: auch der Kindsvater ist natürlich Dir gegenüber (bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) und dem Kind generell bis zu 18 J oder bis Ende der Ausbildung unterhaltspflichtig !!

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Es stehen dir zu : Kindergeld und Wohngeld

Außerdem Unterhalt vom Kindesvater.

KITA Betreuung nach neuem Gesetz !! Alternativ das Betreuungsgeld.

Wenn du Hartz IV beantragst, musst du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen -also nicht arbeiten wollen, und Vater Staat bezahlt alles, das wird nicht gehen !!!

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Kommentar von Primus
17.08.2013, 14:38

Noch eine Ergänzung: Betreuungsgeld wird nicht für vor dem 1. Januar 2012 geborene Kinder gezahlt!

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Kommentar von VirtualSelf
18.08.2013, 20:40

Wenn du Hartz IV beantragst, musst du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen

Das steht wo?

Nirgends! Also

FALSCH!

Verfügbarkeit ist keine Anspruchsvoraussetzung nach § 7 SGB II

2

Der Kindsvater ist unterhaltspflichtig - und nicht die Allgemeinheit. Kann der Vater nicht zahlen, dann tritt das Amt in Vorleistung.

Dennoch solltest du deine Einstellung überdenken - wieso soll die Allgemeinheit dich mitfinanzieren? Ist ja schön und gut wenn du ein Kind hast - nur kannst du dich nicht darauf verlassen das der Steuerzahler dich und den Nachwuchs durchfüttern bis zur Rente. Sieh zu das du deinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kannst - bis das soweit ist spricht nichts dagegen bei den Eltern zu wohnen.

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