Bewertung einer Immobilie objektiv gestalten. Aber wie?

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6 Antworten

Also keine Ahnung und doch den wahren Wert und fairen Preis ermitteln? Das geht nicht. Und wenn der Sachverständige es versucht, dann hat er beim Sachwertverfahren so viele Bewertungsausschlüsse, dass Ihr zwar schlauer seid, aber immer noch nicht wißt, ob das Haus es wert ist. Er kann verdeckte Mängel nicht erkennen. Das Objekt und die Lage können Liebhaberpreise haben, die sich nicht am Sachwert orientieren. Eine ETW hat idR immer einen niedrigeren qm-Preis.

Mein Tipp: Mitglied im vpb.de werden und deren Sachverständigen beauftragen. Kostet nicht viel, sondern viel weniger als ein öffentlich vereidigter Sachverständiger, aber ihr könnt mit Eurem SV gleich Eure künftige Nutzungswünsche besprechen und er wertet diese und den Reparaturstau in seine Preisbestimmung ein.

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umzugPaar 07.08.2013, 19:32

bei den Antworten scheint der Konsens ein Gutachter zu sein. Den suchen wir jetzt.

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Ich würde auch vorschlagen einen ojektiven Gutachter zur Rate zu ziehen. Wenn dir der Preis nicht richtig vorkommt, egal ob zu viel oder zu wenig, dann kannst du dir ja noch einen zusätzlichen Gutachter kommen lassen. Wenn der etwas anderes sagt, weisst dud as etwas nicht stimmt, wenn ihr im gleichen Rahmen liegt, weisst kannst du dir mehr oder weniger sicher sein, dass der Preis schon so stimmt. So würde ich das machen, denke ich...

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umzugPaar:

Einige brauchbare Empfehlungen liegen euch vor; ich rege an, folgendes zu bedenken:

Es gibt keinen wahren Wert. Wert ist das, was mindestens zwei andere bereit sind zu zahlen. Wobei wir beim eigentlichen Thema wären:

Handelt es sich um eine Immobilie mit guter Marktresonanz? Gibt es mehrere ernste Kaufinteressenten? Steht euch genügend Zeit für eine Wertschätzung durch einen Sachkundigen zu Verfügung? Wie schätzt Ihr die Chance eines Preisnachlasses ein, wenn die Schätzung einen niedrigen Wert als die Kaufpreisvorstellung des Eigentümers ergibt?

Wie lange wird das Objekt bereits zum Kauf angeboten? Waren bereits Makler eingeschaltet? Aus welchem Grund will/muss der Eigentümer verkaufen (Notverkauf)? Ist die Immobilie lastenfrei oder gar bis zur Halskrause belastet und der Eigentümer steht unter Druck? Wie lange steht das Haus schon leer? Habt Ihr bei eurer örtl. Bank schon die Frage gestellt, ob und in welcher Höhe eine Beleihung möglich ist, wobei ich vorausschicke, dass euch aussagefähige Objektunterlagen bereits vorliegen (die Ihr im Übrigen auch für die Wertschätzung benötigt)?

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umzugPaar 07.08.2013, 19:29

das Objekt war mal zum Kauf angeboten. Da war die Nachfrage eher zäh, der Preis wohl zu hoch.

Bei der (lokalen) Bank war ich noch nicht, aber die sollten den Markt besser kennen. Gute Idee.

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Ab zum Immobilienmakler oder Wertgutachter. Im Zweiefl zahlt ihr was für die objektive Wertschätzung, aber das was ihr ausgebt, steht in keinem Verhältnis zum Ertrag! einfach ein unabhängiges Gutachten oder eine Wertermittlung anfertigen lassen!

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was für eine andere Wohnung in der Wohnanlage gezahlt wurde in 2008

In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise stark angestiegen, in den beliebten Wohnvierteln der Ballungsräume sogar extrem stark. Derart veraltete Zahlen sind ohne Aussagekraft für den aktuellen Marktwert der Euch angebotenen Wohnung.

Was ein derzeit angemessener Preis für eine Immobilie ist, könnt Ihr nicht durch abstrakte Überlegungen ermitteln. Da gibt es 2 Wege: Der erste führt über die Sichtung von hunderten Vergleichsangeboten in Eurer Stadt und die Besichtigung dutzender davon. Klingt nach viel Arbeit und das ist es auch. Aber nur so bekommt man das Gespür für die Marktverhältnisse. Wer sich die Arbeit nicht machen will, der beauftragt einen Wertgutachter. Das kostet keine Arbeit aber Geld.

Um eine Erkenntnis kommt Ihr aber nicht herum: Ein Verkauf kommt nur zustande wenn es einen verkaufswilligen Anbieter gibt. Ihr könnt dem Anbieter der Euch interessierenden Wohnung 1000 Gutachten unter die Nase halten mit vermeintlich fairen Werten die darin festgestellt werden. Wenn der Anbieter mit dem Preis nicht zufrieden ist und ein anderer Bieter ein "unfair" hohes Angebot macht, schaut Ihr in die Röhre.

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Wohnung oder Eigenheim? Was für die/eine andere Wohnung 2008 bezahlt wurde ist aber längst überholt und nicht mit heute vergleichbar! Lasst das Eigenheim, die Wohnung doch von einem örtlichen Sachverständigen schätzen (begutachten). Er kennt die örtlichen Gegebenheiten und die heute erzielbaren Preise in der Region

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