Bewerbungskosten "vortragen" ins nächste Jahr

1 Antwort

Du mußt für das Jahr, in dem die Ausgaben (als Werbungskosten) anfielen, eine Steuererklärung abgeben, damit vom FA ein entsprechender Verlust festgestellt und ins Folgejahr vorgetragen wird.

Ebenso wie blackleather, top für LittleArrow. DH

1

Steuerliche Absetzbarkeit von Pflichtpraktikum mit 450-EUR-Job

Hallo zusammen,

ich habe hier mal einen Steuerfall:

Ein Student absolviert im Rahmen seines Studiums ein Praxissemester (also sechsmonatiges Pflichtpraktikum) an einem anderen Wohnort. Die hierzu entstehenden Kosten (also Wohnung, Heimfahrten, ...) kann er ja im Rahmen der doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Das gleich gilt für den Verpflegungsmehraufwand in den ersten 90 Tagen des dortigen Aufenthalts. Er hat in diesem Jahr keine Einnahmen, sodass mit der Steuererklärung den Verlust ins nächste Jahr vortragen kann (es handelt sich um eine Zweitausbildung, daher Werbungskosten und keine Sonderausgaben).

Nun erhält der Student eine Aufwandsentschädigung für das Praktikum im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (450 EUR pro Monat). Diese Einnahmen sind bekanntlich nicht in der Steuererklärung anzugeben. Nur wie sieht dies im Zusammenhang mit den oben genannten anzusetzenden Kosten aus? Können diese trotzdem steuerlich geltend gemacht werden?

...zur Frage

Abindung im Januar .. restliches Jahr keine weiteres Einkommen .. Steuer sparen

Hallo, unser Betrieb wurde geschlossen und ich werde nach 28 Jahren ausscheiden. Ende Januar 2013 mit meinem letzten Monatsgehalt werde ich eine Abfindung bekommen. Eine Mitarbeiterin der Personalabteilung hat mir erklärt ich könnte eine Bescheinigung im Januar abgeben in der ich erklären würde dass ich im Jahr 2013 nicht mehr arbeiten und auch sonst keine weiteren Einkünfte mehr haben würde. Dadurch würde bei der Versteuerung nur das Januargehalt herangezogen und ich würde auf diese Weise die Steuern gleich ausbezahlt bekommen und nicht erst nächstes Jahr im LSt jahresausgleich. Anscheinend wurde das in unserem Unternehmen bereits öfters so gemacht. Meine Frage ist . ist das rechtlich in Ordnung ? Ich möchte keine Probleme mit dem Finanzamt bekommen. Für mich wäre diese Regelung optimal, denn ich werde nicht mehr arbeiten weil wir ab April 2013 in die Usa umziehen. :-) . Wär schöne wenn mir jemand helfen könnte. LG

...zur Frage

Erste Steuererklärung nach dem Master

Hallo,

ich versuche mich gerade durch meine erste Steuererklärung zu wühlen und komme mit der Angabe meiner Studien nicht zurecht. Das ich zumindest meinen Master absetzen kann habe ich erst vor Kurzem erfahren... Ich wäre wahnsinnig über einen Hinweis in die richtige Richtung zu den folgenden Themen dankbar:

Zu meiner aktuellen Situation: Ich arbeite seit Ende November 2013, habe also so wenig Einkommen gehabt, dass ich unter der Freigrenze liege. Ich würde also gerne alle Kosten ins Jahr 2014 mitnehmen. Dazu aber später..

Kurz und knapp anbei ein Überblick meiner Studien mit den Fragen direkt dahinter:

März 2009 - Juli 2012: Bachelor in Deutschland - Hier ist nichts absetzbar, da Erststudium und weil ich keine vorgeschaltete Ausbildung vorweisen kann, richtig? Ich hatte in den Jahren keine Einnahmen. Juli 2010 - Dezember 2010: Auslandssemester in Australien: Hier habe ich Studiengebühren bezahlt, wovon ich einen Teil mit Bafög begleichen konnte September 2011 - Juli 2012: Double Degree -->, zweiter Bachelor Abschluss: Dies habe ich im Rahmen des Bachelors absolviert, es fielen Studiengebühren an, die ich mit einem Kredit bezahlt habe.

September 2012 - September 2013: Master im Ausland: Hier habe ich 7500 Pfund Studiengebühren bezahlt, sowie 6297 Pfund Kosten für die Unterkunft gehabt. Teilweise konnte ich die Kosten durch Bafög tragen. Kosten für Flüge, Lehrmittel usw müsst ich hier auch absetzen können? Mein Erstwohnsitz war zu der Zeit bei meinen Eltern.

Für die vorgeschaltete Ausbildung habe ich die Hoffnung für die Absetzung eigentlich aufgegeben. Hat hier eventuell noch jemand einen Tipp ob hier doch noch was geht? Den Master müsste ich, da dieser als Fortbildung gilt, absetzen können. Hierzu ein paar Fragen:

  • Die Studiengebühren (7500 Pfund) habe ich in Pfund bezahlt. Wie kann ich dies in der Erklärung angeben?
  • Kann ich die 7500 Pfund überhaupt komplett im Jahr 2013 geltend machen, oder geht dies nur anteilig in 2012 und 2013?
  • Wie beweise ich die Gebühren? Ich habe die Studiengebühren zusammen mit den Wohnungskosten in einem Betrag monatlich von meinem britischen Konto bezahlt. Eine großen Anteil davon habe ich im Jahr 2012 schon bezahlt.
  • Sollte ich daher meine Erklärung für 2012 nachreichen und die Studiengebühren komplett dort angeben? Kann man auch die Kosten von 2012 vortragen?

Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe. Den Weg zu einem Steuerberater möchte ich mir erst einmal sparen, da der Rest meiner Steuererklärung fertig ist. Nur zum Studium habe ich offene Fragen.

Vielen Dank!

...zur Frage

Wie weise ich in der Steuererklärung (nicht angemeldete) Arbeitslosigkeit ordnungsgemäß aus?

Hallo Community,

ich mache grade die Steuererklärung für 2016.

In diesem Jahr war ich im September 30 Tage arbeitslos. Ich habe meine Arbeitslosigkeit jedoch nicht angemeldet, da ich einerseits dem Bürokratendschungel aus dem Weg gehen wollte und andererseits ohnehin keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte, da ich freiwillig gekündigt habe. Ich habe somit den Arbeitgeber auf eigenen Wunsch gewechselt. In den 30 Tagen bin ich gereist.

Meine Steuerklasse ist 1 / keine Kinder. Ich gehöre zum "Spitzenverdiener"segment. Ich setze die WISO-Steuersoftware ein.

Ich muss noch einen offenen Posten mit der Krankenversucherung für diesen fehlenden Monat begleichen. Der genaue Betrag wird in einem Termin heute bestimmt.

Meine Frage: Wie weiße ich den oben beschriebenen Sachverhalt eurer Meinung nach korrekt aus? Gibt es sonst noch was, was ich eurer Meinung nach berücksichtigten sollte?

Vorab: Das nächste mal würde ich dies anders machen.

Liebe Grüße

Hans

...zur Frage

Einkommensteuer auf Umsatzsteuer ?

Hallo,

ich selbstständiger Freiberufler als Einzelunternehmer und habe in 2013 netto 10618 €uro plus 2017,42 €uro Umsatzsteuer Umsatz gemacht.

Die Umsatzsteuer habe ich selbstverständlich jeweils am Monatsende an das Finanzamt abgeführt, es bleiben mir also 10618 €uro Eikommen.

Nun habe ich meinen Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2013 bekommen. Laut Finanzamt ist die Basis für die Steuerberechnung 11.879 €uro und ich soll 338 €uro Steuern zahlen.

Meine Frage: Ist das richtig, das Einkommensteuer auf Umsatzsteuer berechnet wird? Die Umsatzsteuer ist doch ein durchlaufender Posten und steht mir als Einkommen überhaupt nicht zur Verfügung.

Hinweis: Es gab definitiv keine anderen Einkommen als netto 10618 €uro, deswegen kann ich nur raten, das die Umsatzsteuer dabei eine Rolle spielt.

Ich werde am Montag dort sowieso anrufen, aber das ist ein Punkt, den ich überhaupt nicht verstehe.

Also: Muss man Einkommensteuer auf Umsatzsteuer zahlen, wenn man die komplette Umsatzsteuer abgeführt hat?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?