Betrug durch Mutter. Was sind meine optionen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du scheinst ja im Gegensatz zu Deiner Mutter sehr vernünftig zu sein. Ich finde es sehr beachtlich, wie "schonend" Du ihr unmögliches Verhalten kommentierst. Traurig, das sie Dir so eine Belastung mitgibt.

Eine Umschuldung wird bei Deiner Situation kaum möglich sein. Das zu versuchen, ist vergeudete Zeit. Und Deine Mutter zu belangen wird ebenso nicht möglich sein. Schriftlich hast Du nichts vereinbart und Geld ist ja ohnehin nicht vorhanden. Schuldner bist Du allein. Das ist mehr eine moralische Sache zwischen euch beiden.

Dass ein P-Konto eingerichtet ist und Du eine Wohnung hast, ist schon mal sehr gut.

Was Du eigentlich schon nach der ersten Mahnung hättest machen sollen, statt auf Deine Mutter zu hoffen:

Geh mit Deinen ganzen Unterlagen zu einer Verbraucherzentrale in Deiner Nähe oder zu einer kostenlosen Schuldnerberatung.

https://www.verbraucherzentrale.de/

https://www.finanztip.de/schuldnerberatung/

Auch beim Jobcenter können sie Dir dazu Hinweise geben.

Zusätzlicher Tipp, falls notwendig:

Mit einem Beratungshilfe müssen Schuldner nur 15 Euro für die Beratung durch einen Anwalt zahlen. Sie können den Schein beim örtlichen Amtsgericht beantragen, wenn ihnen keine kostenfreie Möglichkeit der Hilfe zur Verfügung steht.

Deine Fragen können eigentlich nur beantwortet werden, wenn der Schriftverkehr und die Verträge vorliegen und das ist hier ja nicht möglich. Auf jeden Fall sollte geprüft werden, ob die Forderungen überhaupt in dieser Höhe gerechtfertigt sind., wenn ich lese, dass aus €900 inzwischen €1.300 geworden sind.

Wenn die gestiegenen Kosten evtl. auf Gebühren eines Inkassobüros zurückzuführen sind, muss das kurzfristig geprüft werden, da oft ein großer Teil oder alle dieser Gebühren rechtlich gar nicht nicht zulässig sind.

Also:

Lass Dich schnellstmöglich von Fachleuten beraten, die wirklich etwas von der Materie verstehen, weil sie entsprechene Erfahrungen haben und so etwas täglich machen. Denen legst Du Deine Unterlagen vor.

Und halte Dir vor Augen, dass der Betrag in deiner momentanen Situation natürlich sehr viel Geld bedeutet, aber letztlich nicht ein so großer Betrag ist der nicht zu schaffen wäre, soweit nicht noch mehr dazu kommt.

Das wird schon. Viel Erfolg!

Vielen dank für diese umfangreiche Antwort. Ich werde mir definitiv die hilfe eines Schuldenberaters suchen und auch mal das JobCenter befragen!

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@Sawbones

Sehr gut. Und warte nicht zu lange damit, es könnten Fristen verstreichen.

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Die Forderung ist doch bestimmt schon tituliert, oder? Schufa-Einträge sind natürlich schlecht für die Wohnungssuche.

Dann müßtest Du wohl erst mal Dein Konto in ein P-Konto umwandeln lassen.

Dem Gläubiger würde ich mitteilen, dass z. Zt. keine Zahlungen möglich sind.

Warum bekommst Du ALG-II ? Wenn Du arbeiten würdest, könntest Du die Sache ja schneller aus der Welt schaffen. Bevor Du jedoch Zahlungen leistet oder Ratenangebote machst, solltest Du die Forderung von der Verbraucherzentrale o.ä. prüfen lassen.

Die Mutter hab ich jetzt außen vor gelassen. Da ist wohl nichts zu erwarten.

P-Konto ist schon eingerichtet und ne Wohnung habe ich zum Glück schon, lande also erst mal nicht auf der Straße.

Ich besuche zur Zeit noch die Volkshochschule um mein Abi nachzuholen, was sich krankheitsbedingt leider nach hinten verschoben hatte.

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@Sawbones

Gut, dann kann ja nichts passieren. Du mußt also gar nichts machen. Du kannst denen schreiben, dass Du ALG-II mindest bis Jahr x erhältst.

Aber, wenn zu irgendwann zahlungsfähig bist, laß Dich beraten, ob die Rechnungshöhe in Ordnung ist. Zinsen, Inkassogebühren etc.

Man kann evtl. auch irgendwann etwas ansparen und dann einen Vergleich anbieten.

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Vorab der Hinweis, daß Du den Vorgang anderen gegenüber besser nicht als "Betrug" bezeichnen solltest. Immerhin hast Du ja durch Deine Unterschrift daran mitgewirkt. Ob es sich wirklich um eine Straftat gehandelt hat sei dahingestellt und ist für Dein weiteres Vorgehen ja auch unerheblich.

Eine "Umschuldung" setzt voraus, daß es jemanden geben könnte der bereit wäre, Dir einen Kredit zu gewähren. Außer Personen in Deinem persönlichen Umfeld sehe ich da niemanden. Keine Bank würde Dir Kredit geben.

Und die Mutter belangen? Neben der Frage der Nachweisbarkeit der Abmachung stellt sich doch die der finanziellen Leistungsfähigkeit der Mutter. Wenn die kein Geld hat, kannst Du von der auch keins bekommen.

Was Du versuchen könntest wäre, mit den Gläubigern Ratenzahlung auszuhandeln. Allerdings stehen da die Erfolgsaussichten in den Sternen.

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