Betrifft Kirchensteuer

2 Antworten

Natürlich auch nicht auf Kapitalerträge, wenn du der Bank entsprechende Angaben machst. Im Onlinebankingbereich oder im Formular für den Freistellungsauftrag kannst du angeben, dass du keiner Religion angehörst. Dementsprechend führt die Bank auch keine Kirchensteuer an das Finanzamt ab.

Das gilt so nicht mehr .

"Das automatisierte Kirchensteuerabzugsverfahren funktioniert so (§ 51a EStG neu): Die Kreditinstitute müssen unter Angabe der Identifikationsnummern ihrer Kunden einmal jährlich im Zeitraum vom 1. August bis 30. September beim Bundeszentralamt für Steuern anfragen, ob die Kunden zum 31. Juli des Jahres kirchensteuerpflichtig waren. Das Amt teilt dem Institut dann die Kirchensteuerpflicht mit unter Angabe des für die Religionsgemeinschaft geltenden Kirchensteuersatzes.Das Kreditinstitut muss den Kirchensteuerabzug durchführen und den Steuerbetrag an sein Betriebsstättenfinanzamt abführen. "

http://www.geldtipps.de/geldanlage/themen/abgeltungsteuer-ab-2014-automatischer-kirchensteuerabzug-durch-banken

0
@Zitterbacke

Doch. Das gilt so weiterhin. Das wird sogar noch sehr lange gelten. Jemand, der der Bank mitteilt, keiner Kirche anzugehören, sieht dort auch keinen Kirchensteuerabzug.

Du beziehst Dich auf den Fall, daß jemand Kirchenmitglied ist und die Daten nicht angibt. Das wird zukünftig eliminiert. Jemand, der kein Kirchenmitglied ist, wird davon jedoch nicht erfaßt. Und zwar ab dem 01.01. des Jahres bereits.

0

Das Finanzamt zieht keine Kirchensteuer ein.

Der Arbeitgeber wird für Kirchenmitglieder Kirchensteuerabzüge vom Gehalt vornehmen.

Banken werden für Kirchenmitglieder, die ihre Steuer-Id angegeben haben und ihre Kirchenzugehörigkeit deklarieren, von Kapitalerträgen geeignet Kirchensteuerabzüge vornehmen.

Für diverse Kombinationen - auch in glaubensverschiedenen Ehen - gibt es konkrete Vorgaben für die Erhebung von Kirchensteuern. Siehe beispielsweise auch hier: http://www.ekd.de/kirchenfinanzen/assets/ehegatten.pdf

Was möchtest Du wissen?