Betriebskostenabrechnung (Nachzahlung) für einen Mieter, der das Geld für die Miete vom Jobcenter bekommt?

2 Antworten

Erstens ist der Mieter der Vertragspartner und nicht das jobcenter.

Es zählt also nicht die Mietbescheinigung, sondern der Mietvertrag. Sämtliche darin vereinbarten Betriebskosten können zumindest auf den Mieter umgelegt und diesem in Rechnung gestellt werden. Einige auch gemäss gesetzlicher Vorschriften.

Ob dann das jobcenter die Kosten übernimmt oder nicht, kann Dir eigentlich egal sein.

Übrigens hat das jobcenter mit Sicherheit nicht verlangt, die kalten Betriebskosten der Grundmiete zuzurechnen. Allenfalls war eine Angabe der Bruttokaltmiete verlangt. Das wäre ja kein Schaden. Allerdings kenne ich die Formulare anders, nämlich dass alle einzelnen Positionen aufgeführt werden müssen.

Jedenfalls solltest Du ganz normal eine Nebenkostenabrechnung erstellen.

Vielen Dank für die Antwort.

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Du solltest eine ganz normale Abrechnung erstellen, für alles anteilig, wie du es geplant hattest. Die Familie reicht diese dann ein und das Jobcenter übernimmt die Nachzahlung.
Das Jobcenter wird sich den Mietvertrag eh nicht nochmal ansehen.

Super, so werde ich es machen. Vielen Dank.

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