Betriebskostenabrechnung > Hausmeister > Ust ?

1 Antwort

Na ja, letztlich steckt ja hinter beiden Unternehmen (Holding) der selbe Geschäftsführer... Da ist die Frage schon berechtigt, warum man hier gezielt versucht die Hauswartskosten um die Ust zu erhöhen...

Hintergrund werden letztlich steuerliche Begünstigungen des Inhabers sein...

Ich glaube nicht, dass diese Abwicklungsform unter das Wirtschaftsgebot fällt...

Hintergrund werden letztlich steuerliche Begünstigungen des Inhabers sein...

Kann ich mir nicht vorstellen. Die KG2 stellt der KG1 Rechnungen mit Umsatzsteuer und die KG1 kann die Vorsteuer nicht oder nur teilweise abziehen. Damit bleiben sie auf der nicht abziehbaren Vorsteuer aus den nicht umlegbaren Aufwendungen hocken.

Ich vermute eher, dass irgendwer gewittert hat, dass die bisherige Verfahrensweise umsatzsteuerlich bedenklich ist, weil die Hausmeistertätigkeit nicht (mehr) als Nebenleistung zur Hauptleistung "Vermietung" anzusehen ist. Hat der HM denn in jüngster zeit weitere Aufgaben übernommen?

Außerdem könnte es sein, dass die KG1 (also die Vermietungs KG) vermögensverwaltend ist (gewerbliche Prägung § 15 (3) Nr. 2 EStG beachten) und die Hausmeisterei als gewerblich einzustufen ist. Das würde dann die ganze Vermietung in die Gewerblichkeit bringen (Abfärbetheorie § 15 (3) Nr. 1 EStG) und deshalb musste der HM ausgegliedert werden. Damit ist die Vermögensverwaltung gerettet.

Dass wir dann trotzdem eine Zebragesellschaft haben und Pingpong-Bescheide erlassen werden, spielt ja für den Kommanditisten keine Rolle.

2

Ein-Mann UG & co. KG Sozialversicherung, Haftungsbeschränkung - eierlegende Wollmilchsau gefunden?

Hallo werte community. Dadurch dass mittlerweile jeder Krankenversichert sein muss haben ja einige Konzerne bei der PKV gut aufgeschlagen. Selbstständig machen geht faktisch gar nicht mehr wenn man sich quasi aus dem nichts was aufbauen möchte, denn die knapp 300€ für einen gesunden 32 Jährigen müssen erstmal erwirtschaftet werden. Es gibt zwar den staatlichen Zuschuss, habe mir allerdings sagen lassen dass es einfacher ist einer Kuh das fliegen bei zu bringen, wie diesen bewilligt zu bekommen. Aber nun zum Kern des Problems: ich will mich mit coaching (Schulungen und Beratungen in einem bestimmten Fachbereich) Dienstleistungen selbstständig machen. Zu diesem Zweck würde ich eine UG & Co. KG gründen. Habe mir das so vorgestellt:

Gründung einer "Verwaltungs UG" Gesellschafter meine Frau, Angestellter Geschäftsführer ich (weil, ein geschäftsführender Gesellschafter vorm Gesetz ja als selbstständig gilt) mit einem Bruttogehalt von 451€. Dadurch bin ich dann für knapp 80€ voll sozialversichert und hätte bei einer Arbeitgeberleistung von 500€, 250€ netto übrig (und noch eine schöne VWL-Rente). Dann gründe ich eine KG mit der UG als vollhafter und mir als Teilhafter. Das hat dann den Vorteil dass ich, anders wie bei der reinen UG, Privatentnahmen in fast unbegrenzter Höhe tätigen kann und nicht viel mit Buchhaltung zu tun habe. Da die Aufträge des Tagesgeschäftes über die KG laufen muss ich nur eine EÜR anfertigen. Die UG hat ja dann als Bilanzposten nur monatlich als Eingang die Haftungsvergütung und in gleicher Höhe Das GeFü-Gehalt als Abgang. Ansonsten ist die Bilanz völlig neutral. Das wären, meiner Meinung nach, die vorhandenen Gesetze ausgereizt bis zum Schluß um tatsächlich alle Hürden, die so eine Selbstständigkeit bringt auf einmal zu nehmen. - Sozialversicherung - Haftungsbeschränkung - flexibles Gehalt (meine Marktanalyse hat ergeben dass zwischen 0-5000€ im Monat alles drin sein kann, wohlgemerkt KANN), die 500€ Brutto Fix für das GeFü Gehalt kommen als Einlage am Anfang in die KG. Kann ich das so machen oder erkennt irgendwer das nicht an? (Finanzamt, Krankenkasse) stutzig macht mich dass ich im Internet nach genau diesem Konstrukt gesucht habe und nichts gefunden weil ich denke dass andere doch auch schon so schlau gewesen sein müssten. Vielen Dank schonmal!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?