Betriebskostenabrechnung > Hausmeister > Ust ?

1 Antwort

Na ja, letztlich steckt ja hinter beiden Unternehmen (Holding) der selbe Geschäftsführer... Da ist die Frage schon berechtigt, warum man hier gezielt versucht die Hauswartskosten um die Ust zu erhöhen...

Hintergrund werden letztlich steuerliche Begünstigungen des Inhabers sein...

Ich glaube nicht, dass diese Abwicklungsform unter das Wirtschaftsgebot fällt...

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Hintergrund werden letztlich steuerliche Begünstigungen des Inhabers sein...

Kann ich mir nicht vorstellen. Die KG2 stellt der KG1 Rechnungen mit Umsatzsteuer und die KG1 kann die Vorsteuer nicht oder nur teilweise abziehen. Damit bleiben sie auf der nicht abziehbaren Vorsteuer aus den nicht umlegbaren Aufwendungen hocken.

Ich vermute eher, dass irgendwer gewittert hat, dass die bisherige Verfahrensweise umsatzsteuerlich bedenklich ist, weil die Hausmeistertätigkeit nicht (mehr) als Nebenleistung zur Hauptleistung "Vermietung" anzusehen ist. Hat der HM denn in jüngster zeit weitere Aufgaben übernommen?

Außerdem könnte es sein, dass die KG1 (also die Vermietungs KG) vermögensverwaltend ist (gewerbliche Prägung § 15 (3) Nr. 2 EStG beachten) und die Hausmeisterei als gewerblich einzustufen ist. Das würde dann die ganze Vermietung in die Gewerblichkeit bringen (Abfärbetheorie § 15 (3) Nr. 1 EStG) und deshalb musste der HM ausgegliedert werden. Damit ist die Vermögensverwaltung gerettet.

Dass wir dann trotzdem eine Zebragesellschaft haben und Pingpong-Bescheide erlassen werden, spielt ja für den Kommanditisten keine Rolle.

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