Betriebsbedingte Kündigung. Krankgeschrieben dann Probearbeiten

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3 Antworten

Was Tina34 ist richtig, dabei gilt jedoch folgendes zu beachten: du solltest den potenziellen neuen Arbeitgeber über deine Krankschreibung informieren. Das sorgt für mehr Transparenz und Sicherheit für beide Seiten. Da sich durch die Krankschreibung die Versicherungspflicht ein wenig verschiebt und der AG auch eine Sorgfaltspflicht zu erfüllen hat: http://www.kanzlei-knott.de/artikel/arbeitsrecht/Arbeitsrecht.pdf

Abgesehen davon, glaube ich aber auch, dass es sich bei dir um eine rechtlich einwandfreie Kündigung handelt? Das solltest du prüfen lassen.

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Wenn du betriebsbedingt gekündigt wurdest, ist Krankheit kein Grund. Du solltest prüfen lassen, ob die betriebsbedingte Kündigung rechtmäßig ist.

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Kommentar von SteveMeier
11.09.2012, 15:54

Dem Laden geht es wirtschaftlich schlecht. Und da ich jetzt einmal in 3 Jahren Krankgeschrieben wurde bekam ich die Kündigung. Ich hatte aber eh vor mir in absehbarer Zeit eine neue Anstellung zu suchen. Und ohne Rechtschutzversicherung kann dies glaube ich auch recht teuer werden mir juristischen Rat zu holen. Ausgelegt würde die Anfechtung dann eh nach der Firma gehts schlecht ect pp.

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Wenn Du krankgeschrieben bist sollst und darfst Du nicht arbeiten! Die Gefahr des Verlustes desVersicherungsschutzes würde ich nicht auf mich nehmen

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Kommentar von Tina34
10.09.2012, 13:33

Kein Versicherungsschutz bei Arbeit trotz Krankschreibung? Sozialversicherung

es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Versicherungsschutz verloren geht, wenn die Arbeit trotz einer Krankschreibung durch einen Arzt aufgenommen wird. Das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Versicherungsschutz verloren geht, wenn die Arbeit trotz einer Krankschreibung durch einen Arzt aufgenommen wird. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Wenn Beschäftigte trotz einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit vorzeitig ihre Arbeit wieder aufnehmen, so sind sie dabei selbstverständlich versichert. Dies gilt für den Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung genau so wie in der gesetzlichen Krankenversicherung. Darauf wies neulich die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung nochmals hin. Versicherungsschutz auch bei vorzeitiger Aufnahme der Arbeit gewährleistet

Der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung umfasst für Arbeitnehmer sämtliche Tätigkeiten, die Bestandteil des arbeitsvertraglichen Beschäftigungsverhältnisses sind oder den Interessen des Arbeitgebers dienen. Und zwar auch dann, wenn ein Mitarbeiter trotz Krankschreibung seine Arbeit vorzeitig wieder aufnimmt. Freiwilligkeit und Einverständnis des Mitarbeiters sind Vorraussetzung

Auch wenn sich dann der Gesundheitszustand wieder verschlechtern sollte, bleibt der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung ebenso wie in der Krankenversicherung erhalten. Der Arbeitnehmer ist natürlich berechtigt, für die gesamte Dauer der Krankschreibung der Arbeit fernzubleiben. Eine vorzeitige Arbeitsaufnahme setzt immer die Freiwilligkeit und das Einverständnis des Mitarbeiters voraus.

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