Betriebliche Altersvorsorge - Entgeltumwandlung - Direktversicherung - Unterschiede? Rat?

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2 Antworten

  • Betriebliche Altersvorsorge ist der Oberbegriff. Sie gehört zur 2. Schicht, der Zusatzversorgung.
  • Entgeltumwandlung ist ein Rechtsanspruch jedes Arbeitnehmers (§ 1 BetrAVG). Neben der Entgeltumwandlung gibt es auch noch die "Zusätzliche Arbeitgeberleistung" oder eine Mischform aus beiden. Hier wird ausgesagt wer die Beiträge aufbringt. Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder beide.
  • Direktversicherung ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge. Es gibt auch noch die Pensionskasse, den Pensionsfonds, die Unterstützungskasse und die Direktzusage.

  • Blindlings irgendetwas abzuschließen ist nicht sinnvoll, zumal wenn du von Kindern im Kindergartenalter sprichst.
  • Es kann durchaus sein, dass ein Riestervertrag für dich in Frage kommen und sinnvoller sein könnte als eine bAV.
  • 60,- € Jahresbeitrag zzgl. 154,- € Grundzulage und 300,- € für jedes nach 2007 geborene Kind.

Kevin1905 hat deine Frage eigentlich schon gut und richtig beantwortet.

Nur noch eine kleine Ergänzung oder Denkanstoß für dich und deinen Chef. Wenn du jetzt die Minijobgrenze ausreizt, du aber mehr arbeiten möchtest und dein Chef das natürlich auch möchte, dann kann er dir den die Minijobgrenze übersteigenden Lohn als arbeitgeberfinanzierte betriebliche AV zahlen. Dieser Teil bleibt sozialabgaben- und steuerfrei, so daß auch dein Minijobstatus erhalten bleibt und deine Chef dir das quasi brutto für netto zahlen kann. Hier ein Beispiel: zusätzlich zu deinem Minijob möchtest du 10 Stunden a 10 Euro mehr arbeiten. Dein Chef zahlt dir also 100,-- in eine betriebliche AV. Er muß auf diesen Teil nicht mehr den AG-Anteil an der Sozialversicherung tragen und die 100,-- gehen ungekürzt in die AV. Das macht aber nur Sinn, wenn dein Arbeitsverhältnis länger andauert.

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