betrieblich Altersvorsorge zu einem Mini Job

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, damit aus dem Minijob (egal ob RV-pflichtig oder nicht) kein Gleitzonenjob wird, kann man die Vergütung für Mehrarbeit in eine bAV fliessen ohne das die 450,- Euro überschritten werden. Bei einer Mini-Job bAV per Entgeltumwandlung gibt es keine Angemesseheitsprüfung. Sie erhalten dann z.B. 700,- Euro Bruttolohn (eigentlich Gleitzone), davon werden 250,- Euro umgewandelt und so bleibt es bei RV-pflichtigen Minijob-Bezügen (oder auch RV-befreiten auf Antrag) von 450,- Euro die dann i.d.R. pauschalbesteuert werden. Bei einer arbeitgeberfinanzierten U-Kasse gibt es auch nur eine Angemessenheitsprüfung bei Ehegatten-Arbeitsverhältnissen, der Arbeitgeber muss aber u.U. auf Gleichbehandlungsgesichtspunkte u.ä. achten.

Wenn nun von dem Gehalt von 450,- Euro z.B. 250,- Euro abgezweigt werden und dadurch das ausgezahlte Gehalt auf 200,- Euro sinkt, dann sollte man die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen. Denn auf die spätere Rente aus dieser bAV muss man ja dann noch Steuern und Kv-Beiträge zahlen. Ich denke da macht es mehr Sinn sich die 200,- Euro auszahlen zu lassen und in eine privaten AV-Vertrag einzuzahlen wo dann später nur eine geringe Steuer und keine KV-Beiträge fällig werden.

VG,

Hallo Hanseat, Danke für die umfangreiche Antwort.

Es können also auch mehr wie die 238 Euro Mini Job unschädlich gemacht werden. Der bessere Weg aus Deiner Sicht ist die Gehaltsumwandlung und nicht Arbeitgeber finanzierte Bav.

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@damian42

Hallo, Beiträge in eine U-Kasse sind grundsätzlich wenn diese aus Entgeltumwandlung stammen, unbegrenzt steuer- und sozialabgabenfrei. VG,

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