Betreuer des Sohnes soll nicht Erbe sein!

5 Antworten

Ein Betreuer muss vertrauenswürdig sein ist dass Deiner Meinung nach nicht so, könnte es passieren, dass ein Betreuungsgericht trotz Vorsorgevollmacht für einelne Bereiche einen Kontrolleur einsetzt.

Dies kann passieren, wenn es die Vorsorgevollmacht für widersprüchlich oder lückenhaft hält oder wenn es eine Kontrolle für notwendig erachtet. „Einen Antrag auf Kontrollbetreuung kann jeder stellen, der bezweifelt, dass eine Person gut betreut wird.

Letztlich mag der Sohn ja gut betreut sein, so meint er es zumindest selbst, mir als Erblasser ist es so zu Mute als dass ich den ganzen Zustand nicht unterstützen mag, ja ich finde auch dass mein Sohn auch keinen Betreuer mehr braucht. Aber wie kann ich eben ausschließen dass dieser Betreuer den Erbanteil verwaltet und auch irgendwann verbraucht hat.

Kann ich im Testament ausschließen dass ein Betreuer das Erbe antritt. Für meine anderen beiden Kinder wäre es fatal wenn im Erbfall plötzlich ein Fachanwalt sich einen Erbschein erteilen lässt.

Meinem Sohn ist es auch schon egal, ich meinte auch schon gib die Betreuung ab, bzw. an die Schwester, aber er versteht die Stituation nicht, wenn der Erbfall eintritt, stehen meine beiden anderen Kinden einem Anwalt gegenüber. Das sollte ja so nicht sein.

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@NeukundeHH

Der Betreuer kann das Erbe nicht antreten, sondern muss es ordentlich verwalten. Darüber muss er Rechenschaft ablegen und sollten dabei Unstimmigkeiten auftreten, macht er sich unter Umständen strafbar.

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Kann ich nicht verstehen: Wieso sollte der Betreuer Erbe werden können?

Ich glaube, hier gibt es einige Missverständnisse. Ich fasse noch mal für die Fragestellerin zusammen:

Der Betreuer ist weder Erbe noch Pflchtteilsempfänger. Er verwaltet nur den Pflichtteil und darf ihn ausschließlich zum Wohle des Betreuten verwenden. Wenn er sich persönlich an dem verwalteten Pflichtteil, dessen alleiniger Eigentümer Ihr Sohn als Betreuter ist, bereichert, macht er sich strafbar.

Der Betreuer muss Rechenschaft über seine Tätigkeit und die Geldausgaben bei Gericht ablegen. Das widerspricht auch nicht der Aussage von hildefeuer, nach deren Auffassung die Verwendung des Vermögens des Betreuten vom Gericht genehmigt werden muss. Wichtig ist, dass der Betreuer vom Gericht kontrolliert wird. Das ist auf jeden Fall garantiert.

Wenn Sie meinen, dass Ihr Sohn gar keinen Betreuer benötigt und/oder der Betreuer seinen gesetzlichen Verpflichtungen gar nicht oder nur teilweise nachkommt, dann beschweren Sie sich beim Gericht. Wenn aber Ihr Sohn gerade diesen Betreuer möchte, wird sich das Gericht nach seinem Wunsch richten. Es sei denn, Sie können dem Gericht nachweisen, dass der Betreuer seine Aufgabe nicht kompetent ausführt und/oder möglicherweise Geld für sich selbst abzweigt.

Ich frage mich allerdings, wer die Betreuung überhaupt und aus welchem Grunde beantragt hat.

Lesen Sie nochmals alle Beiträge von Primus nach. Dort ist alles ausführlich erläutert. DH.

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Vielen Dank!

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