Betreuer des Sohnes soll nicht Erbe sein!

4 Antworten

Ein Betreuer muss vertrauenswürdig sein ist dass Deiner Meinung nach nicht so, könnte es passieren, dass ein Betreuungsgericht trotz Vorsorgevollmacht für einelne Bereiche einen Kontrolleur einsetzt.

Dies kann passieren, wenn es die Vorsorgevollmacht für widersprüchlich oder lückenhaft hält oder wenn es eine Kontrolle für notwendig erachtet. „Einen Antrag auf Kontrollbetreuung kann jeder stellen, der bezweifelt, dass eine Person gut betreut wird.

Letztlich mag der Sohn ja gut betreut sein, so meint er es zumindest selbst, mir als Erblasser ist es so zu Mute als dass ich den ganzen Zustand nicht unterstützen mag, ja ich finde auch dass mein Sohn auch keinen Betreuer mehr braucht. Aber wie kann ich eben ausschließen dass dieser Betreuer den Erbanteil verwaltet und auch irgendwann verbraucht hat.

Kann ich im Testament ausschließen dass ein Betreuer das Erbe antritt. Für meine anderen beiden Kinder wäre es fatal wenn im Erbfall plötzlich ein Fachanwalt sich einen Erbschein erteilen lässt.

Meinem Sohn ist es auch schon egal, ich meinte auch schon gib die Betreuung ab, bzw. an die Schwester, aber er versteht die Stituation nicht, wenn der Erbfall eintritt, stehen meine beiden anderen Kinden einem Anwalt gegenüber. Das sollte ja so nicht sein.

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@NeukundeHH

Der Betreuer kann das Erbe nicht antreten, sondern muss es ordentlich verwalten. Darüber muss er Rechenschaft ablegen und sollten dabei Unstimmigkeiten auftreten, macht er sich unter Umständen strafbar.

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Kann ich nicht verstehen: Wieso sollte der Betreuer Erbe werden können?

Alle Antworten die hier gegeben werden zeugen davon das keiner der die Fragen beantwortet hat jemals Betreuer war. 1. muss der Betreuer bei Gericht keine Rechenschaft ablegen, das ist völliger Quatsch. Vielmehr wird der Betreuer vom Gericht entlastet. 2. muss der Betreuer jede Verwendung des Vermögen des Betreutem vom Gericht genehmigen lassen, außer Kleinkram. z. B. kauf von Aktenordnern, Briefmarken und Papier. Hierfür muss er nur Belege vorlegen. 3. Völlig anders sieht es aus wenn der Betreute sein Vermögen selbst verwenden will. Da stimmt das Gericht in jedem Fall zu, auch wenn die Gefahr besteht das er sein Vermögen verschenkt oder vergeudet. Wenn er sich z. B. einen Porsche kaufen/Leasen will, diesen dann dem Betreuer zur Verfügung stellt, wird das Gericht dagegen nichts unternehmen können. Ich kann da aus eigener Erfahrung berichten, hatte damals guten Kontakt zum Vormundschaftsgericht. Mir hat die Richterin das so in einem persönlichen Gespräch erklärt. Letztlich ging das Vermögen der Betreuten verloren und ich habe deshalb die Betreuung niedergelegt, weil die Betreute alles verschenkt hat (nicht an mich oder andere Verwandte, sondern an einen Gigolo).

Letztlich kannst Du nicht verhindern, das der Betreuer über den Pflichtteil verfügt, wenn der Sohn ihn verschenkt. Allerdings würde ich mich in solch einem Fall auf den Standpunkt stellen: Soll er sich den Pflichtteil doch einklagen!

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@hildefeuer
  1. muss der Betreuer bei Gericht keine Rechenschaft ablegen, das ist völliger Quatsch.

Ich würde sagen dass was Du schreibst ist völliger Quatsch!

Ich bin ebenfalls Betreuerin und glaube mir, ich weiß wovon ich schreibe!

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@Primus

Hier nur mal ein kurzer Auszug:

Umfasst der Aufgabenkreis des Betreuers die Vermögenssorge, sind auf seine Tätigkeit die Bestimmungen für die Rechnungslegung (§§ 1840 ff. BGB) anzuwenden.

Die Rechnungslegung beginnt mit einem Vermögensverzeichnis (§ 1802 BGB). In der Folgezeit notiert der Betreuer alle Vermögensveränderungen, um einmal im Jahr eine schriftliche Abrechnung dem Gericht vorzulegen. Das heißt, er schreibt alle Einnahmen und Ausgaben der betreuten Person auf und fügt die entsprechenden Belege (Quittungen, Rechnungen, Kontoauszüge) bei (§ 1841 BGB). Auch wenn sich bei den Konten im Laufe des Jahres nichts verändert hat, sollen sie in die Abrechnung aufgenommen werden, egal ob es sich um Sparbücher, Giro-, Festgeld- oder Wertpapierdepotkonten handelt.

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@Primus

Hier nur mal ein kurzer Auszug:

Umfasst der Aufgabenkreis des Betreuers die Vermögenssorge, sind auf seine Tätigkeit die Bestimmungen für die Rechnungslegung (§§ 1840 ff. BGB) anzuwenden.

Die Rechnungslegung beginnt mit einem Vermögensverzeichnis (§ 1802 BGB). In der Folgezeit notiert der Betreuer alle Vermögensveränderungen, um einmal im Jahr eine schriftliche Abrechnung dem Gericht vorzulegen. Das heißt, er schreibt alle Einnahmen und Ausgaben der betreuten Person auf und fügt die entsprechenden Belege (Quittungen, Rechnungen, Kontoauszüge) bei (§ 1841 BGB). Auch wenn sich bei den Konten im Laufe des Jahres nichts verändert hat, sollen sie in die Abrechnung aufgenommen werden, egal ob es sich um Sparbücher, Giro-, Festgeld- oder Wertpapierdepotkonten handelt.

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@Primus

Umfasst der Aufgabenkreis des Betreuers die Vermögenssorge......... Das ist nicht der Regelfall, es kommt halt immer drauf an. Die Gesetze ändern sich auch ständig. Das hat sich offensichtlich geändert.

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@hildefeuer

26.06.2014 - ... für die Rechnungslegung (§§ 1840 ff. BGB) anzuwenden.

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