Betrag aus Lebensversicherung reicht nicht aus, um Darlehen zu tilgen!

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es liegt keine Falschberatung zugrunde. Es ist allgemein bekannt, daß die Ablaufleistung die zu Beginn errechnet wird nicht stimmen muss und daß sie in der Regel viel niedriger ausfällt. Meine Frau hat auch eine Ablaufleistung berechnet bekommen über 48.000 Euro. Die Versicherung ist erst in 20 Jahre fällig, aber heute liegt die aktualisierte Abaufleistung schon bei 28.000 Euro. Es gehört zur Allgemeinbildung, daß wenn Zinsen fallen die Ablaufleistungen in der Regel niedriger ausfallen werden und Lebensversicherung dadurch auch niedrigere Renditen ausweisen. Das konnte man vor 10 Jahren oder länger nicht ahnen, daß die Zinsen so weit fallen werden. Nun muss man den Tatsachen ins Auge blicken und sich darauf einstellen. Daß nun die Lebensversicherung deutlich weniger auszahlt als zu Beginn prognostiziert darf nun keine Überraschung sein, den das hätte man auch aus den jährlichen Kontoauszügen lesen können. Die Werte sind auch deutlich niedriger und das schon seit Jahren. Man sollte die jährlichen Kontoauszügen auch kontrollieren, damit man bei Fälligkeit der Anlage kein Schrecken erwartet. Da hat Deine Tante ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

Falschberatung wäre es nur, wenn die Garantie dafür gegeben worden wäre, dass die Auszahlsumme auf jeden Fall zur Darlehenstilgung reicht und so dumm ist kein Vermittler. Mit Sicherheit stehen da die üblichen Vorbehalte. Und im übrigen muß doch jedem Versicherungskunden bewußt sein, dass eine Lebensversicherung nicht mit einem festverzinslichen Sparvertrag vergleichbar ist.

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so dumm ist kein Vermittler

Das bezweifel ich einmal :-)))

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@gammoncrack

Und wenn, dann war er klug genug, keine Spuren seiner Dummheit zu hinterlassen.

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