Beträge in der UstVA und der Zusammenfassende Meldung (ZM) an das Bundeszentralamt für Steuern zum Leistungs- oder Zahlungszeitpunkt?

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Berichtigte Umsatzsteuervoranmeldung und ZM

Hallo,

ich habe erst festgestellt, dass meine Ust-Voranmeldung von Februar 2014 falsch war und ich hatte auch vergessen eine EU Rechnung von 22 Euro zu melden !! Meine Frage ist: Soll ich jetzt nach der Berichtigung der Umst-Voranmeldung von Februar eine neue ZM mitteilen (es war die einzige EU Rechnung für Februar) oder soll ich eine ZM Berichtigung übermitteln (auch wenn in Februar keine ZM übermittelt wurde)? Vielen Dank!

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Wie sollen Dienstleistungen ins Ausland in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben werden?

Ich bin freier ITler und biete Leistungen wie Programmierung und Support an; bin dafür als umsatzsteuerpflichtiges Einzelgewerbe angemeldet. Die Vorgehensweise bei deutschen Auftraggebern ist klar, aber wie sieht es mit Auftraggebern aus dem Ausland aus?

In den bisherigen Umsatzsteuervoranmeldungen habe ich die Leistungen an Kunden im EU-Ausland (ebenfalls Unternehmer) unter Punkt 20 ("Innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nummer 1 Buchstabe b UStG) an Abnehmer mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer") und zusätzlich eine ZM dafür abgegeben.

Für Kunden im nicht-EU-Ausland (z.B. USA) habe ich diese unter Punkt 23 ("Weitere steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug (zum Beispiel Ausfuhrlieferungen, Umsätze nach § 4 Nummer 2 bis 7 UStG)") angegeben.

Ist das so korrekt, oder muss ich noch etwas beachten?

Ich habe nun Rückmeldung zu einer ZM erhalten wo bemängelt wurde dass ich dort eine "sonstige Leistung" deklariert habe (da es sich ja um eine elektronisch gelieferte Leistung und keine Warenlieferung handelt) während der Betrag in der UStVA als Lieferung angegeben war - ich sehe dort jedoch überhaupt kein Feld für "sonstige Leistungen".

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Welche Steuerberechnung für ein Unternehmen ist besser - die Soll- oder Istversteuerung ?

Welche Steuerberechnung für ein Unternehmen ist besser - die Soll- oder Istversteuerung ? Hat man Vorteile oder Nachteile bei der einen oder anderen Steuerberechnungen ? Kann man unter diesen Besteuerungen unter dem Jahr wechseln ?

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Istversteuerung bei freiwilliger Bilanzierung

Hallo,

laut einem Urteil des BFH vom 22.7.2010 (Aktenzeichen: V R 4/09) soll eine Istbesteuerung für Freiberufler nicht mehr möglich sein, wenn diese freiwillig bilanzieren. Eine Verfassungsbeschwerde dagegen (Aktenzeichen: 1 BvR 3063/10) wurde nicht zur Entscheidung angenommen.

Inwiefern betrifft dies jetzt aber nur Freiberufler oder auch normale Gewerbetreibende wie mich, die ansonsten die Bedingungen für die Istbesteuerung erfüllen? Spielt es nur eine Rolle, welche Gewinnermittlungsart man ggü dem FA meldet, oder welche man tatsächlich "intern" verwendet? (Das Ergebnis ist ja für das FA dasselbe).

Andererseits wäre die Bilanz ja falsch und unbrauchbar, wenn sie der Rechtsprechung nach garnicht existieren dürfte... Bin hier etwas ratlos.

Zu den Hintergründen:

  • Ich war bisher Kleinunternehmer mit EÜR, ab diesem Jahr bin ich USt-Pflichtig und wenn alles glatt läuft in 2-3 Jahren ggf. bilanzierungspflichtig. Zudem plane ich die Ausgründung eines Projektes als GmbH für einen evtl. späteren Verkauf. Daher und auch für eventuelle Investoren möchte ich gerne von Anfang an doppelte Buchführung betreiben.
  • Zunächst jedoch ohne StB und nur "intern", d.h. dem FA ggü. würde ich offiziell erstmal weiterhin eine normale EÜR vorlegen.
  • Besteuerung nach vereinnahmten Engelten ist beantragt und (vorläufig) genehmigt.
  • Einem Buchprüfer würde ich natürlich alle Unterlagen vorlegen, zur Vereinfachung. (Ich habe relativ komplexe Umsätze, hauptsächlich aus dem Ausland).
  • Investoren wären natürlich an der Bilanz interessiert, da ja hier durchaus Ertragsneutrale Werte enthalten sind, die in der EÜR nicht auftauchen.
  • Mir gilt es unter anderem zu vermeiden, plötzlich ggf. nachtraglich zur Sollbesteuerung wechseln zu müssen, weil die Liquidität im moment (noch) stark eingeschränkt ist.

lg, mcjoey

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