Beteiligung an einer Gesellschaft (UG), still oder nicht

1 Antwort

  1. Beteiligung an der Gesellschaft (UG). Du bist dann am Stammkapital beteiligt. Wenn Du 51 % des Stammkapital hälst kannst Du den anderen Gesellschafter überstimmen, jedoch ist meistens die Sache so geregelt, dass für wichtige Entscheidungen (Änderung der Geseschäftsführung, Feststellung des Jahresanschlusses, Verwendung des Gewinns usw.) 75 % Mehrheiten benötigt werden. An Deiner Anstellung würde sich nur etwas ändern, wenn Du neben den 51 % auch die Geschäftsleitung hättest, egal ob alleinige Geschäftsführung, oder einer von 2, würdest Du als Unternehmerin gelten, wenn Du alleinzeichnungsberechtigt wärst und damit nicht mehr pflichtversichert. Die Gewinnausschüttungen, wenn es denn welche gibt, sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Monatliche Gewinnausschüttungen gibt es hier nicht. Der Weg ist: Feststellung von Bilanz und des Jahresgewinns. Die Gesellschafterversammlung beschließt dann die Ausschüttungen udn die werden durchgeführt. Die Gehälter bleiben davon natürlich unberührt. Deine monatliche Vergütungen könntest Du in der UG aber weiterhin auch über eine Rechnung kassieren. den Betrag kann man natürlich erhöhen. Nur Gehalt und Rechnung nebeneinander geht nicht.

  2. Die Beteiligung als stille Gesellschafterin ist eine reine Kapitalbeteiligung. Man gibt Geld und bekommt Zinsen und ggf. noch einen einen Gewinnanteil. Keine Mitbestimmung, nur Informationsrechte. Auch hier sind monatliche Auszahlungen eher unüblich, insbesondere, wenn kein Geld als stille Beteiligung eingezahlt wird.

Wenn Ihr einen langsamen Übergang anstrebt ist eine Beteiligung an der UG der richtige Weg. Vor allem, weil man vereinbaren kann, wie die Vertretungen sein sollen.

Für monatliche Zusatzauszahlungen sind beide Gesellschaftsformen eher ungeeignet. Dann doch lieber mehr Gehalt in der UG, oder eine höhere Rechnung.

Was mich bei Deiner Beschreibung etwas wundert ist die Bezeichnung "Kleingewerbe," weil es das nicht gibt. Meinst Du Kleinunternehmerin in der Umsatzsteuer? Dann kann aber nciht sein, denn wenn Du monatlich einen Gewinn von 1.600,- hast, dann muss der Umsatz ja über 17.500,- im Jahr sein udn ausserdem leistest Du nur an Unternehmer und so ist die Berechnung mit USt sowieso besser.

Herzlichen Dank für die ausführliche Auskunft.

Das mit dem Einkommen ist etwas anders, als gedeutet:

"bin in Teilzeit beschäftigt, erhalte Kindergeld und Wohnzulage sowie habe über ein Kleingewerbe (mit Gewerbeschein)... = +/- 1.600,- EUR"

(650,- Teilzeit, 368,- Kindergeld, 115,- Wohnzulage, 400,- bis 500,- Kleingewerbe)

Vielen Dank nochmals. Liebe Grüße.

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@asteridit

Ändert an meinen Ausführungen auch nichts.

Alles gute, wenn es in den Verhandlungen nochmal Fragen gibt, einfach melden.

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Dankeschön.

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Ich bin hauptberuflich Angestellter woher ich auch mein Haupteinkommen beziehe.

Zudem bin ich mit einer zweiter Person geschäftsführender Gesellschaftter einer UG.Ich bin dort also angestellt und beziehe ein Gehalt. Die UG macht jährlich ca. 35.000 EUR Umsatz bei einem Gewinn von ca. 18.000 EUR. Leider ist ein reines Onlinegeschäft ohne Kundenkontakt - der Firmensitz läuft zudem auf meine Heimadresse, was es bzgl. Firmenwagen evtl. schwer machen dürfte...

Weiter betreibe ich noch ein Einzelunternehmen, das ebenfalls nur Softwaredienstleistungen anbietet und keinen Kundenkontakt hat (und ebenfalls auf meine Heimadresse läuft). Das Enzelunternehmen schleicht sich aber im Moment aus -> Umsatz und Gewinn sind jährlich nur noch im 4stelligen Bereich und ich wollte es ohnehin in Kürze abmelden.

Mit dem Einzelunternehmen sehe ich für meine Frage eher schwarz und habe es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Folgende Fragen stellen sich mir nun:

1.) Bekomme ich einen Geschäftswagen für die UG überhaupt durch, wenn dieser fast ausschließlich privat genutzt würde (kein Kundenkontakt) ?

2.) Falls ja, könnte ich das Ganze über die 1% Regelung durchbekommen ? Mit Fahrtenbuch hätte ich vermutlich nur für den Kaufpreis einen Vorteil, da die Nutzung ja fast ausschließlich privat wäre.

3.) Wir planen aus diversen Gründen in Kürze die Gründung einer "Zweitniederlassung" im Haus meines Kollegen. Hierdurch würden einige Fahrten zwischen unseren Wohnorten zu Besprechungen etc. anfallen, wodurch ich auf ca. 30% geschäftliche Nutzung kommen würde. Würde es das vereinfachen ?

4.) Die UG hat vergleichsweise wenig Eigenkapital, da wir Gewinne zu einem Großteil als Gehälter auszahlen. Ich wollte mir ein Auto für ca. 15.000 kaufen (gebraucht), was die UG nahe an die Insolvenz bringen würde ;-) Wie könnte sowas trotzdem funktionieren ? Eine Möglichkeit wäre ja, dass ich der UG ein Darlehen gebe, um das nötige Kleingeld für den Autokauf zu haben. Dumm nur, wenn ich das Auto selbst finanzieren muss, oder ? Dabei hätte ich ja die schlechten Konditionen wie MwSt. etc., die ich mir ja ersparen wollte.

Ich bin für jede Meinung dankbar...

PS: Ich will das Finanzamt nicht austricksen - aber ich möchte die bestehenden Möglichkeiten einfach nutzen :-)

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