Bestimmt Geld dein Leben bzw. sind wir geldgesteuert?

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Es soll Leute geben, für die Geld wichtig ist. So richtig bewusst wird einem das, wenn man jemanden einstellen, ihn aber unterdurchschnittlich bezahlen will ;)

Die von den Medien geschürte Verunsicherung führt dazu, dass die falschen sparen und manche, die etwas für das Alter tun sollten das nicht machen oder übertreiben.

Ich denke, dass in der einen oder anderen Erziehung etwas falsch gelaufen ist, bezweifle aber, dass sich das auf das Thema Geld beschränkt. Weil nunmal mehr Leute vernünftig Essen oder sich die Nase putzen können als ihr Geld vernünftig anzulegen, gibt es Dienstleister, die das für einen machen. Auch da lief vieles schief aber man kann auch einen schlechten Handwerker erwischen.

Was das "Sparen für die Rente" anbelangt, gibt es hoffentlich bald keine Geldprodukte mehr, mit denen man das machen kann. Zumindest sollten die abgeschafft werden. Ein Fondssparplan ist dagegen auch in jungen Jahren  für viele sinnvoll, weil in den flexibel, also jederzeit anpassbar, das geht, das man derzeit nicht so nötig braucht wie vielleicht in der Zukunft.

Ich denke, dass unsere Gesellschaft auf jeden Fall sehr auf Geld fixiert ist. Immer nur haben, haben, haben und kaufen, kaufen, kaufen! Ich möchte mich da jetzt auch nicht rausreden, denn auch ich fahre gerne in den Urlaub, gehe gerne mit Freunden mal was essen oder zu einem Konzert! All das kostet Geld. Und wenn ich spare dann meist für eine Reise. Sparen fürs Alter finde ich zwar sinnvoll, allerdings lebe ich im hier und jetzt und aus diesem Grund möchte ich mir auch jetzt etwas gönnen. Was in 30 Jahren ist sehe ich dann! Vielleicht ist diese Einstellung etwas leichtsinnig, bis jetzt denke ich aber nicht weiter drüber nach ;)

Wir sind absolut konsumgesteuert, und dafür dient Geld als Mittel zum Zweck. 

Welche Angaben sind beim Antrag auf Prozesskostenhilfe erforderlich?

Mein Mann und ich leben getrennt, wir haben aber beide keinen Anwalt eingeschaltet , weil wir bisher beide keine Scheidung wollten. Insofern wurde er auch nie zum Unterhalt verpflichtet, da er sowieso nur eine Mini-Rente erhält, zwar ein eigenes Haus, aber extrem viele Schulden hat, und darum das Haus wahrscheinlich auch über kurz oder lang verlieren wird.

Nun will mich das Jobcenter aber zwangsverrenten. Ich hatte schon Widerspruch eingereicht und diesbezüglich einen Anwalt eingeschaltet, der 5 Minuten mit mir sprach und mir dann Papiere, u.a. Prozesskostenhilfeantrag nach Hause schickte. Mit dem Ausfüllen habe ich einige Schwierigkeiten. Der Anwalt hat mir darüber keine Auskünfte gegeben.

Da steht, dass man auch über den getrennt lebenden, aber "unterhaltsverpflichteten" Partner Angaben machen muss. Er ist nie zum Unterhalt verpflichtet worden, da ich keinen Anwalt eingeschaltet hatte, er aber sowieso kein Geld hat. Ich habe also alles komplett durchgestrichen, was ihn betrifft, bin mir aber jetzt nicht sicher, ob das richtig war und das Sozialgericht nicht doch im Nachhinein Angaben über ihn und seine Besitzverhältnisse verlangt. Dann weiß ich nicht, was ich unter "sonstige Zahlungsverpflichtungen" eintragen soll. Gehören da auch kleine Ratenzahlungen rein, die in einigen Monaten erledigt sind?

Ich weiß nicht mal, ob die PKH wirklich alle Kosten, also auch meine Anwaltskosten, kpl. abdeckt, auch wenn man den Prozess verliert, ob die Prozesskostenhilfe überhaupt zum Tragen kommt, weil das Sozialgericht in einer eventuellen Klage keinen Aussicht auf Erfolg sieht. Das und vieles Kleingedruckte in den Hinweisen zwecks Ausfüllung hat mir Angst gemacht, darum habe ich dem Anwalt abgesagt und wollte die Rente beantragen. Aber auch da zweifle ich inzwischen schon wieder.

Ich fühle mich in nichts ausreichend informiert, weder von den Ämtern noch vom Anwalt, weiß nicht, ob ich jetzt nicht doch gegen meinen abgelehnten Widerspruch beim Sozialamt klagen oder es besser lassen soll, weil ich sowieso nur Zeit schinden würde und in 1/2 Jahr das gleiche Problem hätte und ob ich den bereits von mir abgelehnten Anwalt wieder einschalten sollte oder nicht (ich trau mich gar nicht, den nochmal anzusprechen).

Wer kann mir einen Rat geben?

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Mein Arbeitgeber zahlt keinen Lohn mehr, und ich will nicht mehr mit ihm sprechen. Muss ich daraus ngativ Konsequenzen tragen ?

Ich arbeite seit 18 Jahren in dieser Firma, wurde durch den Arbeitgeber in den letzten Jahren immer mehr gemobbt und heruntergemacht, obwohl ich meinen Beruf mehr als gründlich und schnell ausführte. Doch als der letzte Monatslohehn ausfiel und meine finanzielle Situation nun einen negativen Höhepunkt erreicht hat, (absolute Zahlungsunfähigkeit) habe ich mich dazu entschlossen, nicht mehr arbeiten zu gehen und auch keinen Kontakt mehr mit meinem Arbeitgeber zu pflegen. Nun stehe ich ohne finanzielle Mittel da, keinen Pfennig kann ich entrichten und meine Existenz ist nun gefährdet. Es wurde mir nun ein abgeänderter Arbeitsvertrag zugesandt, der mir selbstverständlich noch viel üblere Konditionen, als sie derzeit bestehenden anbieten soll, natürlich mit der Aufforderung, ihn so schnell wie nur möglich unterschreiben zurück zu senden. Das Verhältnis zwischen meinem Arbeitgeber und mir ist über die Jahre so speziell geschrumpft, sodass ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber unter keinen normalen Umständen mehr möglich wäre. Nun habe ich das Gefühl, daß ich finanziell ausgehungert werden soll, um mich total der Vernichtung preiszugeben. Eine Kündigung habe ich nicht erhalten, selbst zu kündigen kann ich mir nicht erlauben, da meine finanzielle Situation unhaltbar ist und ich in meiner jetzigen Situation keine neue Arbeit suchen kann, denn für Nahrung und Obdach fehlt mir vollkommen das Geld. Aber mein "Leben" will ich nicht noch weiter reduzieren, da ich privat mit meinem unzureichendem Einkommen schon durch die Hölle gegangen bin, im Winter frieren und hungern ist mein einziges Hobby. Da ich ja bis vor zwei Wochen noch arbeiten war, danach krankgeschrieben, bis heute und darüber hinaus, ist die Frage, ob mein Arbeitgeber einfach so die Lohnzahlung einstellen kann ? Bin ich wirklich verpflichtet, mich mi diesem Tyrann noch weiter auseinanderzusetzen ? Welche Möglichkeiten gibt es, um meine finanzielle Situation soweit zu korrigieren, daß ich wenigstens die laufenden Kosten aufbringen kann, oder wenigsten, um nicht zu verhungern ? Diese Firma ist sehr klein, hat keinen Betriebsrat und der Arbeitgeber hat freie Hand über seine Untergebenen, kann anstellen, was er will. Ist das alles in Deutschland so, daß solche Machenschaften unter dem Deckmantel der Legalität laufen ? Ich bin halb verhungert und brauche definitiv Rat.

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