Bestimmt Geld dein Leben bzw. sind wir geldgesteuert?

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Es soll Leute geben, für die Geld wichtig ist. So richtig bewusst wird einem das, wenn man jemanden einstellen, ihn aber unterdurchschnittlich bezahlen will ;)

Die von den Medien geschürte Verunsicherung führt dazu, dass die falschen sparen und manche, die etwas für das Alter tun sollten das nicht machen oder übertreiben.

Ich denke, dass in der einen oder anderen Erziehung etwas falsch gelaufen ist, bezweifle aber, dass sich das auf das Thema Geld beschränkt. Weil nunmal mehr Leute vernünftig Essen oder sich die Nase putzen können als ihr Geld vernünftig anzulegen, gibt es Dienstleister, die das für einen machen. Auch da lief vieles schief aber man kann auch einen schlechten Handwerker erwischen.

Was das "Sparen für die Rente" anbelangt, gibt es hoffentlich bald keine Geldprodukte mehr, mit denen man das machen kann. Zumindest sollten die abgeschafft werden. Ein Fondssparplan ist dagegen auch in jungen Jahren  für viele sinnvoll, weil in den flexibel, also jederzeit anpassbar, das geht, das man derzeit nicht so nötig braucht wie vielleicht in der Zukunft.

Ich denke, dass unsere Gesellschaft auf jeden Fall sehr auf Geld fixiert ist. Immer nur haben, haben, haben und kaufen, kaufen, kaufen! Ich möchte mich da jetzt auch nicht rausreden, denn auch ich fahre gerne in den Urlaub, gehe gerne mit Freunden mal was essen oder zu einem Konzert! All das kostet Geld. Und wenn ich spare dann meist für eine Reise. Sparen fürs Alter finde ich zwar sinnvoll, allerdings lebe ich im hier und jetzt und aus diesem Grund möchte ich mir auch jetzt etwas gönnen. Was in 30 Jahren ist sehe ich dann! Vielleicht ist diese Einstellung etwas leichtsinnig, bis jetzt denke ich aber nicht weiter drüber nach ;)

Wir sind absolut konsumgesteuert, und dafür dient Geld als Mittel zum Zweck. 

darf das finanzamt ein geldgeschenk an mich als einkommen anrechnen?

bin zu 80% schwerbehindert, mein lohn und rente zusammen ergeben 1100 euro netto, nach abzug aller kosten, miete, heizung, strom etc. verbleiben mir nur 67 euro im monat zum leben, da meine mutter mit 86 jahren noch lebt kann ich auch kein harz4 aufstocken, sie soll mir geld geben, so überweist sie mir regelmäßig geld von ihrer kleinen rente, damit ich mir was zu essen kaufen kann. da ich lohnsteuer jahresausgleich machen muß, verrechnet das finanzamt dieses geld bei mir als zusätzliches einkommen ( meine mutter hat dafür ja schon einmal steuer gezahlt. meine kosten für medikamente, brille, kilometergeld werden nicht berücksichtigt, lohnt nicht laut finanzamt sachbearbeiter. ich muss diesen monat 500 euro nachzahlen, steuern für das geld mit dem meine mutter mich unterstütz. ich stehe jeden morgen um 4 uhr auf nehme meine hand voll medikamente und gehe zu meinem schwerbehinderten arbeitsplatz, arbeite oft unter schmerzen, will aber niemandem zur last fallen. Darf das finanzamt das geld das meine mutter mir gibt, um mir davon was zum essen zu kaufen einfach so als einkommen versteuern? jeder harz4 empfänger hat knapp 400 euro zum leben ich nur 67 euro, werde ich zu recht dafür bestraft das ich trotz meiner krankheit arbeite? danke für info, kann mir keinen lohnsteuerberater leisten, wohne mit 45 jahren wieder bei meiner mutter da ich mir selber keine wohnung mehr leisten kann, bitte um info vielen dank im vorraus

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Sind Leute die sparen die Dummen?

Guten Abend,ich möchte einfach mal eure Meinungen zu einem Thema hören, welches mich sehr beschäftigt.Annahme: 2 Personen verdienen über Jahre hinweg das gleiche Geld, leben in der gleichen Region und haben die gleiche familiäre Situation. Einer lebt über Jahre mit einer hohen Sparquote, der andere gönnt sich dafür mehr. Nach einigen Jahren hat der eine hohen fünfstelligen Betrag angespart, der andere ist +- 0.Beide werden von jetzt auf gleich pflegebedürftig und somit auch Arbeitslos. Der sparsame bekommt erst finanzielle Unterstützung, sobald sein Vermögen für die Pflege verbraucht wurde, dem anderen kann natürlich nichts genommen werden, da er ja nichts besitzt. Meine Gedankengänge sind jetzt unter der Annahme, dass keine Arbeitsunfähigkeitsversicherungen o.ä. unterschrieben wurde.Ist meine Annahme soweit richtig?Somit ist der "Sparer" der Dumme und m.M.n. schon ungerecht gehandelt.Wie sehr ihr das? Wie ist die aktuelle Gesetzgebung und sind Änderungen in Aussicht? Spart ihr trotzdem größere Summen an?

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Welche Angaben sind beim Antrag auf Prozesskostenhilfe erforderlich?

Mein Mann und ich leben getrennt, wir haben aber beide keinen Anwalt eingeschaltet , weil wir bisher beide keine Scheidung wollten. Insofern wurde er auch nie zum Unterhalt verpflichtet, da er sowieso nur eine Mini-Rente erhält, zwar ein eigenes Haus, aber extrem viele Schulden hat, und darum das Haus wahrscheinlich auch über kurz oder lang verlieren wird.

Nun will mich das Jobcenter aber zwangsverrenten. Ich hatte schon Widerspruch eingereicht und diesbezüglich einen Anwalt eingeschaltet, der 5 Minuten mit mir sprach und mir dann Papiere, u.a. Prozesskostenhilfeantrag nach Hause schickte. Mit dem Ausfüllen habe ich einige Schwierigkeiten. Der Anwalt hat mir darüber keine Auskünfte gegeben.

Da steht, dass man auch über den getrennt lebenden, aber "unterhaltsverpflichteten" Partner Angaben machen muss. Er ist nie zum Unterhalt verpflichtet worden, da ich keinen Anwalt eingeschaltet hatte, er aber sowieso kein Geld hat. Ich habe also alles komplett durchgestrichen, was ihn betrifft, bin mir aber jetzt nicht sicher, ob das richtig war und das Sozialgericht nicht doch im Nachhinein Angaben über ihn und seine Besitzverhältnisse verlangt. Dann weiß ich nicht, was ich unter "sonstige Zahlungsverpflichtungen" eintragen soll. Gehören da auch kleine Ratenzahlungen rein, die in einigen Monaten erledigt sind?

Ich weiß nicht mal, ob die PKH wirklich alle Kosten, also auch meine Anwaltskosten, kpl. abdeckt, auch wenn man den Prozess verliert, ob die Prozesskostenhilfe überhaupt zum Tragen kommt, weil das Sozialgericht in einer eventuellen Klage keinen Aussicht auf Erfolg sieht. Das und vieles Kleingedruckte in den Hinweisen zwecks Ausfüllung hat mir Angst gemacht, darum habe ich dem Anwalt abgesagt und wollte die Rente beantragen. Aber auch da zweifle ich inzwischen schon wieder.

Ich fühle mich in nichts ausreichend informiert, weder von den Ämtern noch vom Anwalt, weiß nicht, ob ich jetzt nicht doch gegen meinen abgelehnten Widerspruch beim Sozialamt klagen oder es besser lassen soll, weil ich sowieso nur Zeit schinden würde und in 1/2 Jahr das gleiche Problem hätte und ob ich den bereits von mir abgelehnten Anwalt wieder einschalten sollte oder nicht (ich trau mich gar nicht, den nochmal anzusprechen).

Wer kann mir einen Rat geben?

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Unterstützungsgeld von der Steuer absetzbar?

Hallo,

meine Partnerin und ich leben seit mehreren Jahren zusammen in einer Wohnung. Im März dieses Jahres sind wir umgezogen, da ich aufgrund einer neuen Stelle den Standort gewechselt habe. Sie ist fertig studiert und hat im Zeitraum von Oktober 2016 bis Feburar 2016 ALG2 bezogen. Sie hat dieses Jahr leider immernoch kein Glück gehabt und ist dementsprechend momentan immernoch ohne Stelle. Da ich seit März 2017 fest eingestellt bin und die Bearbeiterin auf dem Arbeitsamt gesagt hat, dass ich zuviel verdiene, als das meine Freundin weiterhin ALG2 beziehen könnte, trage ich momentan die vollen Kosten für sie (Miete, Auto-Versicherung, Essen/Trinken, etc.). Sie selbst besitzt kein Vermögen und verfügt derzeit über keinerlei Einkommen. Damit ihr Konto ausreichend gedeckt ist überweise ich ihr jeden Monat einen bestimmten Betrag. Nun zu meiner Frage:


Kann ich jenes Geld, welches ich ihr monatlich zusende von der Steuer absetzen / oder einen Anteil davon / oder sogar mehr durch Mietanteil etc.? Ich wäre dankbar für jegliche Antworten.

Besten Dank im Voraus!

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Mein Arbeitgeber zahlt keinen Lohn mehr, und ich will nicht mehr mit ihm sprechen. Muss ich daraus ngativ Konsequenzen tragen ?

Ich arbeite seit 18 Jahren in dieser Firma, wurde durch den Arbeitgeber in den letzten Jahren immer mehr gemobbt und heruntergemacht, obwohl ich meinen Beruf mehr als gründlich und schnell ausführte. Doch als der letzte Monatslohehn ausfiel und meine finanzielle Situation nun einen negativen Höhepunkt erreicht hat, (absolute Zahlungsunfähigkeit) habe ich mich dazu entschlossen, nicht mehr arbeiten zu gehen und auch keinen Kontakt mehr mit meinem Arbeitgeber zu pflegen. Nun stehe ich ohne finanzielle Mittel da, keinen Pfennig kann ich entrichten und meine Existenz ist nun gefährdet. Es wurde mir nun ein abgeänderter Arbeitsvertrag zugesandt, der mir selbstverständlich noch viel üblere Konditionen, als sie derzeit bestehenden anbieten soll, natürlich mit der Aufforderung, ihn so schnell wie nur möglich unterschreiben zurück zu senden. Das Verhältnis zwischen meinem Arbeitgeber und mir ist über die Jahre so speziell geschrumpft, sodass ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber unter keinen normalen Umständen mehr möglich wäre. Nun habe ich das Gefühl, daß ich finanziell ausgehungert werden soll, um mich total der Vernichtung preiszugeben. Eine Kündigung habe ich nicht erhalten, selbst zu kündigen kann ich mir nicht erlauben, da meine finanzielle Situation unhaltbar ist und ich in meiner jetzigen Situation keine neue Arbeit suchen kann, denn für Nahrung und Obdach fehlt mir vollkommen das Geld. Aber mein "Leben" will ich nicht noch weiter reduzieren, da ich privat mit meinem unzureichendem Einkommen schon durch die Hölle gegangen bin, im Winter frieren und hungern ist mein einziges Hobby. Da ich ja bis vor zwei Wochen noch arbeiten war, danach krankgeschrieben, bis heute und darüber hinaus, ist die Frage, ob mein Arbeitgeber einfach so die Lohnzahlung einstellen kann ? Bin ich wirklich verpflichtet, mich mi diesem Tyrann noch weiter auseinanderzusetzen ? Welche Möglichkeiten gibt es, um meine finanzielle Situation soweit zu korrigieren, daß ich wenigstens die laufenden Kosten aufbringen kann, oder wenigsten, um nicht zu verhungern ? Diese Firma ist sehr klein, hat keinen Betriebsrat und der Arbeitgeber hat freie Hand über seine Untergebenen, kann anstellen, was er will. Ist das alles in Deutschland so, daß solche Machenschaften unter dem Deckmantel der Legalität laufen ? Ich bin halb verhungert und brauche definitiv Rat.

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Muss ich für meinem Vater in der Pflege aufkommen , wenn er ein Vermögen von über 100000 Euro hatte

Mein Vater ist Alkoholiker. Vor sechs Jahren kaufte ich das Haus meiner Eltern, damit meine Mutter den unzumutbaren Zustand dieser Ehe durch Scheidung beenden konnte. Sie war am Boden zerstört und gesundheitlich schon stark angegriffen. Mein Vater behielt sich das Wohnrecht vor.Beide erhielten zu gleichen teilen 65000 Euro von mir. Mein Vater erhielt zusätzlich noch aus Lebensversicherungen 40000 Euro,von den er meiner Mutter nichts abgab. Meine Mutter legte das Geld für ihre spätere Pflege an mein Vater verprasste das ganze Geld innerhalb von 4 Jahren in Thailland.Nun da er sich seinen Verstand versoffen hatte und die Thalländer nichts mehr von ihm holen konnten. Musste mein Bruder ihn aus Thailland holen, da er völlig verwahrlost war. vor zwei Jahren erhielt er noch weitere 8000 Euro von mir , da er ja in Thailland leben wollte und auf sein Wohnrecht verzichtete. Zu diesem Zeitpunkt waren die 100000 Euro schon nicht mehr vorhanden.Jetzt lebt er bei meinen Bruder der jetzt am verzweifeln ist mit ihn..es sieht danach aus das er in nächster Zeit in ein Pflegeheim muss. Meine Frage, müssen wir nun als Kinder für ihn die pflegeheimkosten übernehmen, wenn er doch die möglichkeit gehabt hatte selbst für sich vorzusorgen? Jetzt hat er nur noch eine Rente von 700 Euro.

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