Bestellen bei Privatinsolvenz?

3 Antworten

Darf man, ja. Soweit der Leistende kein Problem mit Deiner Schufa hat.

Zu den 7 Versagensgründen für die Restschuldbefreiuung gehört das Aufnehmen neuer Schulden jedenfalls nicht.

Die Frage ist allerdings, ob es so sinnvoll ist. Warum willst Du nun schon wieder das Geld des nächsten Monats ausgeben? Da kann man sich ja eigentlich die gesamte Insolvenz sparen, wenn man nichts dazu lernt.

Was Dir bleibt, ist bei einem Versandhaus per Vorkasse zu bestellen.

Das mache ich fast immer so, obwohl ich nicht in PI bin oder war und seit mehr als 7 Jahren komplett schuldenfrei bin. Vorteile der Vorkasse:

  • Ein perfekter Score im Onlineversandhandel, weil ich ihn mir nicht vollkommen überflüssigen Zahlungsdienstleistern und unnötigen Bonitätsabfragen zerschreddere.
  • Datensparsamkeit durch die Möglichkeit, lediglich als Gast zu bestellen. Das schützt nicht nur persönliche Daten und spart irrelevante Passwörter ein, ungewollte Newsletter und unsinniges Horten meiner Daten beim Onlinehändler für alberne Marketingzwecke werden vermieden.
  • Der Überblick über die eigene Liquidität: ich bin der festen Überzeugung, dass ich meinen Finanzhaushalt damit besser im Auge behalten werden kann; die Vorkasse hat eine fast gleichhohe Wertigkeit im Moneyhandling wie das Zahlen mit Bargeld an der Kasse, anstatt mit Debitkarte durchs Nirvana meines Girokontos zu stolpern.

Dies nur mal als Tipps für Deine zukünftigen Shoppingerlebnisse. Cash is King - Bargeld hat Vorrang vor EC-Kartenzahlung und Vorkasse ist ein prima Mittel, um die Finanzen im Onlinekauf besser im Blick zu behalten. Viel Glück!

Darfst Du nicht, das wäre ein Kredit.

Allerdings wird das ohnehin nicht gehen. Die Privatinsolvenz steht in der Schufa und die wird von H&M während des Bestellvorgangs abgefragt. Dann wird die Annahme der Bestellung abgelehnt.

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