Besteht eine Meldepflicht bei Hinzuverdienst zur Erwerbsunfähigkeits-Rente?

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8 Antworten

Die Meinungen gehen ja hier weit auseinander. Also, in der Mitteilung zur Rentenanpassung der Deutschen Rentenversicherung meines Freundes steht ganz klar: „Für eine Altersvollrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze oder eine in voller Höhe gezahlten Rente wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung beträgt die monatliche Hinzuverdienstgrenze 400,-- Euro. Umstände, die die Leistungsansprüche oder die Höhe der Leistungen in irgendeiner Weise beeinflussen können, sind dem Rentenversicherungsträger umgehend mitzuteilen“. Also muss bei einem Zuverdienst unter 400,-- Euro nichts gemeldet werden!

Rentenfrau und Walter haben Recht. Du musst deine Rentenversicherung nur informieren, wenn du über die Höchstgrenze(z.Zt. 400,-- €) hinaus hinzuverdienst.

Wirklich spannend, einmal zu beobachten, wieviele User hier zwar felsenfest von der Richtigkeit ihrer Antwort überzeugt sind, obwohl viele von ihnen die Frage schlicht nicht gelesen hatten, denn dort ging es ja eindeutig um die MELDEPFLICHT, nicht um den Freibetrag.

Wenn du dir deinen Rentenbescheid mal durchliest, findest du die Aufforderung, jede Aufnahme einer neuen Beschäftigung oder Tätigkeit der Rentenversicherung zu melden.

Das gilt auch für Minijobs.

Leider wird und wurde dieser Hinweis oft überlesen und deshalb kam es oft genug zu Überzahlungen, als die Hinzuverdienstgrenze bei Rentnern noch niedriger war.

Nein, da muß ich Hoss Cartwright widersprechen, wenn der Hinzuverdienst im Rahmen von 400 Euro mtl. liegt (der ist ja erlaubt!), muß der Rentenversicherung KEINE Meldung gemacht werden.

Ja, jede Form von Zusatzeinkommen muß der Rentenversicherung gemeldet werden.

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