Besteht eine generelle Nachkaufpflicht (Nachschusspflicht) bei Bear-Zertifikaten ?

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Reverse-Zertifikate (Short-Zertifikate) sind Zertifikate, wo der Anleger von fallenden Kursen profitieren kann. Der Anleger setzt hierbei auf eine negative Wertentwicklung des Underlyings. Von der Zielsetzung her gesehen, sind Reverse-Zertifikate ein alternatives Instrument zu Leerverkäufen (Short Selling) oder Put-Optionsscheinen. Bei einem Reverse-Zertifikat kommt es dagegen nicht zu einem Zeitwertverlust oder eine sinkende Volatilität. Auch besteht im Gegensatz zu Futures keine Nachkaufpflicht (Nachschusspflicht).

Während Indexzertifikate der Entwicklung eines zugrunde liegenden Index – sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen - genau folgen, erwarten Anleger bei einem Investment in Reverse-Index-Zertifikate (auch Short- oder Bear-Zertifikate genannt) sinkende Kurse. Der Anleger profitiert 1:1 an fallenden Kursen, aber umgekehrt zur Entwicklung des Index.

Die Wertermittlung bei einem Reversezertifikat ergibt sich aus der Differenz vom aktuellen Kurs zu einem vorgegebenen, deutlich über Emissionsniveau liegendem Kurswert (Bezugsbasis).

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