Besteht die Möglichkeit aus einem Fondssparplan auch immer wieder Geld zu entnehmen?

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3 Antworten

Klar. Man kann Auszahlpläne definieren oder einfach Fondsanteile manuell verkaufen.

Wenn der Fonds eine Ausschüttung liefert, dann kann man sich natürlich auch ausrechnen, welche Anlage man tätigen muß, um einen gewünschten Ertrag zu erhalten.

Bei 4% p.a. Ausschüttung könnte man einen Ertrag aus 20.000 EUR (nämlich ca. 800 EUR p.a.) steuerfrei einstreichen. Will man mehr, so müssen die darüber liegenden Beträge versteuert werden. Für 800 EUR p.m. nach Steuern müsste man also gut 325.000 EUR angelegt haben.

Folgende Vorteile bietet ein Fondssparplan: Jederzeitige Verfügbarkeit, jederzeitige Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten.. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun.


Man kann diese Sparpläne mit einem dynamischen Trailinglimit absichern. Das bedeutet, dass das Limit immer dem Kurs folgt. Wenn die Märkte fallen geht es raus aus dem Aktienfonds in einen Geldmarktfonds und bei steigenden Märkten wieder zurück in den Aktienfonds. Durch die intelligente Kombination der Stopp-Loss-Order und der Start-Buy-Order kann man Kursverluste reduzieren und- Kursgewinne mitnehmen. Es wird nur das bereits angesparte Kapital geswitcht. Mit dem Sparbeitrag werden weiterhin Aktienfondsanteile gekauft. Durch den Einsatz des Trailinglimits kommt der Cost-Average-Effekt erst richtig zur Geltung. Es fällt kein Ausgabeaufschlag beim Tauschen an.

Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun.

Ei, wenn man gerade im falschen Moment verkaufen muss, dann hat das schon etwas mit Sicherheit zu tun.

Hast Du den falschen Textbaustein erwischt? :-)

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@gandalf94305

Ei, wenn man gerade im falschen Moment verkaufen muss, dann hat das schon etwas mit Sicherheit zu tun

Nein nicht den falschen Baustein. Unter Sicherheit verstehe ich nicht die Volatilität des Marktes, sondern der Schutz vor Inflation und und Insolvenz.

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Klar kann man aus einem Fondsdepot jederzeit Auszahlungen ziehen. Die Frage ist aber, ob sich das lohnt. Oftmals zahlt man doch Ausgabeaufschläge und die können bis zu 5% des investierten Betrags betragen. Dieses Geld ist weg und kommt nicht wieder. Man muß es erst durch die Wertsteigerung des Fonds verdienen.

Und wie hoch die Wertsteigerung ausfällt, ist vom Anlagemedium abhängig. Wer in einen topsicheren Rentenfonds anlegt darf auf dem derzeitigen Zinsniveau kaum mehr als 2% pa erwarten und sollte sich auf keinen Fall durch Vergangenheitsrenditen blenden lassen. Viele dieser Fonds standen in den letzten Jahren nur deshalb so gut da, weil die Zinsen sanken und dadurch Kursgewinne entstanden. Das kann auch in die Gegenrichtung ausschlagen.

Aktienfonds wiederum können je nach Markltlage sowohl erhebliche Gewinne wie auch Verluste bescheren. Meine dringende Empfehlung ist daher: Informiere Dich gut über die Sache und die bestehenden Chancen und Risiken!

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