Bestehende priv. Rentenversicherung aus 2001 Beitrag aufstocken?

5 Antworten

Falls man mit dem Verlauf seiner Altersvorsorge nicht zufrieden ist, kann ebenfalls eine Rückabwicklung eine Möglichkeit sein. Dies könnte man prüfen lassen. Wichtig ist allerdings das der Vertrag, wie auch in ihrem Fall zwischen ´95 und 2007 abgeschlossen wurden ist.

Ist nicht selten eine gute Möglichkeit mehr Geld aus der nicht so glücklich verlaufenen Altersvorsorge zu bekommen. Darüber hinaus ist es ebenfalls möglich bereits gekündigte Verträge rückabwickeln zu lassen.

Durch eine Rentenversicherung ist das "Langlebigkeitsrisiko" abgesichert. Eine Beitragserhöhung erhöht damit auch die Rentenleistung. Damit entsteht eine Leistungsverbesserung. Damit liegt eine Novation vor.

Wenn Die Provinzial einer Leistungserhöhung zustimmen würde, dann nur mit einem neuen Vertrag. Damit wäre auch das bestehende Guthaben künftig schlechter verzinst.

Keine Novation wäre die vertraglich vereinbarte dynamische Beitragserhöhung. 

Welche Erhöhung ist vereinbart? Ein Beitrag von 56€, bei den. Erhöhung und einer bisherigen Laufzeit von 15 Jahre kommt mir niedrig vor.

Auch sind die garantierte Verzinsung "Augenwischerei". Google einfach mal nach "Sparanteil" (Beitrag abzgl. Kosten, Verwaltungsgebühren, Risikoanteil, u.ä.). Nur der wird verzinst.

Ach ja, bei jeder dyn. Erhöhung werden neue Abschlussgebühren fällig.

Wenn Du mal zu einem unabhängigen Fachmann gehst, wirst Du feucht Augen bekommen, wenn er Dir die Rendite bis zum jetzigen Zeitpunkt ausrechnet.

Ich wäre nicht verwundert, wenn bis jetzt gerade mal das eingezahlte Kapital als sog. Rückkaufswert vorhanden wäre.

Um einen vernünftigen Rat zu geben, müsste man neben den Vertragskonditionen auch wissen wie lange noch "gespart" werden soll.

Sparprozesse sind auch eine Frage der persönlichen Risikomentalität. Unter http://www.aquila-ea.de/anlageberatung.htm findest Du eine Link zum Risikosimulator,  einem kostenlosen Online-Tool der Universität Mannheim.

Der Garantiezins liegt bei diesem Vertrag 3,25 % (es scheint sich nicht um eine Fondsgebundene Versicherung zu handeln). Der monatliche Beitrag kann nur über die Dynamik erhöht werden. Dadurch (je nach Vertragskonstellation) werden sich die Kosten für die Todesfallabsicherung erhöhen. Manche Verträge bieten auch die Möglichkeit einer einmaligen Zuzahlung. Es macht Sinn mit der Versicherung Kontakt aufzunehmen und die Optionen abzufragen. Die Versicherung kann auch entsprechende Hochrechnungen anfertigen um dir eine vernünftige Entscheidungsgrundlage zu liefern.

 

Hallo miky10,

Die Antwort auf Deine Frage lautet kurz und knackig: NEIN!

In solch unsicheren Zeiten wie heute, in der insbesondere die Versicherungsbranche angeschlagen ist und zuvor fest zugesagte Garantien nicht mehr einhalten kann, mal ganz zu schweigen von Überschüssen, die ja ursprünglich nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern den eigentlichen Reiz dieser Anlagen ausmachen sollten. Heute in solche Produkte einzusteigen oder zu erhöhen – was automatisch einem Neuabschluss gleichkommt - wäre so, als würdest Du als letzter in ein "Kettenbriefsystem" einsteigen, dass schon jetzt nicht mehr richtig funktioniert.

Schau doch mal in den letzten Brief der Provinzial und vergleiche den darin angegebenen Rückkaufswert mit Deinen bisherigen Einzahlungen oder lass Dir den aktuellen RKW telefonisch mitteilen. Aus meiner Erfahrung und im Hinblick auf das Abschlussjahr ist dort eine Differenz von +/-30%. Sollte Dir nun jemand erklären, das liege am Todesfallschutz, kann ich nur (etwas lächelnd) auf CHECK24 oder ähnliche Portale verweisen, bei denen jeder Laie sofort erfasst, dass ein solcher Schutz allein allenfalls einen einstelligen mtl. Betrag ausmacht. Der Rest in Eurem Vertrag sind leider Verwaltungskosten, die zwischen 30% bis 35% vom Monatsbeitrag abgezogen werden.
Wie lange wollt Ihr dagegen ansparen?

Und wie sieht es die Verbraucherzentrale?

Guckst Du hier: http://www.vzhh.de/versicherungen/30445/schliessen-sie-keine-kapitallebens-oder-rentenversicherung-ab.aspx

Deiner Frage entnehme ich, dass Du Dir Gedanken über eine private Vorsorge machst - ist das richtig? Wenn JA, dann geht es doch am Ende darum, so viel wie möglich Kapital zu erwirtschaften, um später einmal entweder größere Anschaffungen zu realisieren oder die monatlichen Einnahmen durch "Verrentung" dieses Geldes etwas aufzustocken. Um dieses Ziel - also das Kapital - später zu erreichen, braucht man keine Versicherung! Im Gegenteil.

Da wir neben der bAV-Umstellung auch laufend der Frage ausgesetzt sind, was die Chefs und Angestellten denn nun privat mit den Alt-Verträgen machen sollen, ist die Antwort für uns nicht neu, insbesondere die Vorher/Nachher-Rechnungen.
Mein Vorschlag wäre: Lasst Euch von Profis (m. Rechtsabteilung) alles rausholen, was Ihr kriegen könnt, ganz nach dem Motto: Der heutige Spatz in der Hand ist besser als die morgige Taube auf dem Dach (die bis dahin vielleicht verflogen ist?) und macht einen Sachwert-Sparplan (Genossenschaft?) o.ä., um zum einen die Verluste auszugleichen und zum anderen am Ende auch wirklich ordentlich Kapital zu haben.

Mehr kann, darf und möchte ich hier nicht ausführen, zumal Eure eigentliche Frage ja beantwortet ist.

Bei Fragen - einfach kontaktieren/Freundschaft anbieten. Ansonsten viel Glück!

Liebe Grüße von Betriebssparen.de
bav.ohne Bank.ohne Versicherung

Lohnenswert i.d.R. schon, aber die Provinzial wird da natürlich nicht mitspielen.

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