Beschuldigte ( drängel Lichthupe geben und recht überholen)

3 Antworten

Liebe Doro,

sieht etws so aus, als ob das dein alter Ego war. Als Trost hätte ich, dass ich auch jemand kenne, der die Polizei nur deshalb den Führerschein abgenommen hat, weil sie bei der Entgegennahme eines Parktickets zur Politesse "ok, sie alte Schlampe" ... gesagt hat. Im Vergleich dazu sind deine Straftatbestände im Straßenverkehr schlicht und einfach gute Gründe, dass du aus den Verkehr gezogen wirst.

Wenn du es nicht warst, kannst du schlüssig argumentieren. Dann wird auch sicher die Zeugenaussage (Wagenfarbe, Wagen, Insasse) nicht zum Kennzeichen passt. Wenn es passt sind die Indizien leider eindeutig und auch nicht durch ein Fahrtenbuch und schon gar nciht durch die geregelte Arbeitszeit oder den regelmäßigen Fahrweg zu wiederlegen. Versetze dich mal in die Lage der Polizei! Jeder würde versuchen, den Kopf aus der Schlinge zu bekommen.

Es sieht also schlecht aus. Helfen kann höchstens ein guter Anwalt. Wenn du den Führerschein wirklich brauchst, solltest du einen konsultieren.

Jemand hat Anzeige erstattet und dafür gibt es wahrscheinlich nur die Insassen dieses Wagens als Zeugen. Dagegen steht zunächst mal deine Aussage, Du wärst es nicht gewesen.

Es gilt nun also, Nachweise oder zumindest Plausibilisierungen beizubringen, die den einen oder anderen Blickwinkel bestätigen bzw. widerlegen.

Wenn Du zu diesem Zeitpunkt nachweislich woanders unterwegs warst (z.B. anhand des Fahrtenbuchs und/oder eines Kundentermins nachweisbar), dann ist das gut. 5 km ist allerdings nicht viel, d.h. hier kann man durchaus davon ausgehen, dass das eine plausible Strecke für dich wäre, aber wenn die Zeit nicht passt, da Du Zeugen beibringen kannst, daß Du woanders warst, dann ist das doch eigentlich ausreichend.

Also: erst mal ruhig bleiben und sachlich Belege bzw. Zeugen beibringen. Dann schickst Du diese Stellungnahme ab und wartest auf die nächsten Schritte. Das Verfahren wird dann ggf. schon eingestellt.

hi, das war schonmal sehr hilfreich:-) das ding ist er beschuldigt mich um 18:15 diese tat gemacht zu haben aber ich hatt erst um 18:10 Feierabend und da liegen etwa 40 km dazwischen... ich brauch meinen Führerschein...

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So einen Fall hatten wir schon einmal anders herum. Meine Frau wurde auf der Autobahn von einem Verkehrsrowdy bedrängt, angehupt und rechts überholt. Sie war alleine unterwegs und ist gleich zur Autobahnpolizei gefahren und hat unter Angabe des Autokennzeichens Anzeige erstattet. Die Polizei hat das sehr ernst genommen und den Fall verfolgt. Das Ergebnis, wie wir es erfahren haben, war ein happiges Bußgeld für den Nötiger. Also mein Rat: Wenn du es wirklich nicht warst, dann lege ein wasserdichtes Alibi vor, sonst kommst du unter die Räder. Wenn auch noch die Automarke und die Farbe zu dem Kennzeichen passen sollten und du nicht ein Alibi hast, dann wird es eng.

hi, na ja ich musste halt bis 18:00 uhr arbeiten ist das den nicht wasserdicht??

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@doro09

Das ist nur wasserdicht, wenn es eine Zeiterfassung für Deine Arbeitszeit gibt oder Du entsprechende Zeugen benennen kannst. Nur Dein Arbeitszeitmodell ist etwas dürftig als Beweis.

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@doro09

Irgendwie klingt es ein bißchen wacklig, wie du das darstellst, lieber doro. Du mußt dir eine klare Strategie entwickeln, wie du kontern willst.

  1. Du kannst du wie bisher darauf bestehen, dass du nicht zu der angegebenen Zeit an dem angegebenen Ort warst und deshalb mit dem Vorfall nichts zu tun hast. Sehr gut wäre es, wenn du die Angaben der Gegenseite z.B. zu deinem Auto (Farbe, Marke) oder zu deiner Person (Alter, Haare) widerlegen kannst oder wenn du Zeugen oder schriftlcihe Belege über deine Anwesenheit an einem anderen Ort hast.

  2. Wenn doch etwas war, an das du dich bei etwas nachdenken doch noch erinnern kannst, muß die Tatik sein, den Vorfall herunterzuspielen. Du warst nicht so schnell, der andere ist dir vor den Kühler gefahren, kein Stinkefinger etc. ...

Du kannst aber die Strategie nicht wechseln! Wenn du erst sagts, dass du nicht da warst und das wird widerlegt, wird man dir beim Herunterspielen nicht mehr glauben können!

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@jostero

hi, ich brauche meine strategie nicht wechseln da es nicht passiert ist..... ich finds einfach ne frechheit das jemand eine Anzeie erstatten kann ohen irgendwelche fakten! nen golf fährt auf unsren strassen bestimmt fast ne mil. umher... aber ihr habt mir sehr geholfen daher danke an alle... ich werd ejetzt nen Anwalt einschalten. LG Doro

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Werbungskosten: BahnCard 100 und zusätzlich in Ausnahmen Autofahrten

Hallo, eine BahnCard 100 kann man ja in Höhe des Kaufpreises (zur Zeit 3.800 EUR bei Einmalzahlung) als Werbungskosten absetzen.

Wie ist die Situation, wenn ich zusätzlich an einigen Tagen im Jahr mit dem Auto fahre, z.B. aufgrund von Zugausfällen (kommt ja im Winter schon mal vor) oder einfach weil ich hierdurch zeitlich schneller bin und z.B. so trotz eines privaten Termins am abend doch länger an bestimmten Sitzungen teilnehmen kann.

Meine Strecke ist Worms <> Ludwigsburg und die Bahnfahrt inkl. Fußmarsch dauert 1,5 Stunden, reine Autofahrt nur 1 Std. Würde ich jeden Tag mit dem PKW fahren, käme ich auf 120 km * 220 Tage * 0,30 EUR = 7.920 EUR, also erheblich mehr, wie mit BahnCard plus ca. 20 Autofahrten im jahr.

Zudem die Frage: Wie ist es eigentlich mit der Strecke zum Bahnhof? Ich fahre hier morgens mit dem PKW 3 km und stell mich dort auf einen P+R-Parkplatz. Kann ich zusätzlich zu den Kosten der BahnCard auch noch diese Fahrtstrecke mittels der km-Pauschale als Werbungskosten absetzen?

Vielen Dank für Eure Antworten!

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