Beschuldigt an der Arbeit/Diebstahl?

3 Antworten

Das ist echt eine verdammt schwierige Situation.

Ich kenne das zu gut zum Sündenbock gemacht zu werden - für etwas, für das man nicht verantwortlich ist. Und ich habe bis heute keinen vernüfntigen Weg gefunden, damit ordentlich umzugehen.

Doch meine Beobachtungen sind folgende: Wenn du dich verteidigen möchtest und dabei wütend wirst, wirst du trotzdem beschuldigt werden, auch wenn du im Recht bist. Wer als erster die Fassung verliert, der wird beschuldigt der Täter zu sein. Bei solchen Sachen geht es oftmals nicht um richtig und Falsch, sondern um Eindrücke. Und das macht das so brisant, kompliziert und zermürend. Der Dieb kann schließlcih wesentlich einfacher souverän wirken, da ihm höchst warscheinlich das Gewissen fehlt.

Daher versuche stets die Fassung zu bewahren und möglichst sachlich ein Thema zu schildern. Veruche deine Gefühle möglichst aus den Gesprächen heraus zu halten, ansonsten wirst du beschuldigt werden und dir jedes Wort im Munde umgedreht werden.

Versuche das zu beachten, vielleicht hast du Glück. Doch nichts machen, wäre auch verkehrt. Versuche auch einmal mit deinem Vorgesetzten zu reden, damit er deine Standpunkt versteht. Teile ihm auch deine Gefühle mit, dass du dich in der Situation unwohl fühlst. Aber lasse dich auf jeden Fall nicht wütend machen. Du kannst zu deiner Sorgen stehen, das ist okay.

Ja wer am lautestem Schreit, dem wird ohne Beweise erst mal geglaubt. Aber Du hast eine unschlagbares Argument. Bevor der angefangen hat, vor 1,5 Monaten, ist ja nie was vorgekommen. Ansonsten ruhig verhalten und Beweise fordern. Wenn weiter Behauptungen aufgestellt werden, die nicht bewiesen werden, mit rechtlichen Schritten drohen und zugleich darauf hinweisen, man wäre ja Rechtsschutz-Versichert.

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