Beschäftigung ausländischer IT-Freelancer (Nicht-EU) mit Sitz in Nicht-EU-Land: Muss Rechnung Umsatzsteuer enthalten?

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Vermittlung von Ferienwohungen im Ausland (EU)?

Hallo, ich möchte in kürze ein Online-Portal für die Vermittlung von Ferienwohnungen in der EU erstellen als Kleingewerbe und benötige einen Rat bzgl. Steuern. Die "Steuerschuld" sollte jedoch in Deutschland bleiben und erwarte auch keinen Umsatz von mehr als 10.000 EUR/Jahr. Dabei sind die Vermieter Privatpersonen (kein Unternehmen oder mit Umsatzsteuernummer) in der EU jedoch nicht in Deutschland.

Habe mir dabei folgende 2. Vorgehensweisen überlegt, würde jedoch gerne wissen ob ich eine davon auch so umsetzen kann:

  1. Gast zahlt eine Gebühr bei der Reservierung. Den Betrag für die Unterkunft zahlt der Gast direkt beim Vermieter im anderen EU-Land.

oder

  1. Gast zahlt den vollen Betrag (Gebühr+Unterkunft) und wir erhalten eine Rechnung für die Unterkunft vom Vermieter (Privatunterkunft) und zahlen dem Vermieter den Betrag aus nach Abreise des Gastes.

Ist 1 oder 2 so möglich bzw. wie könnte es man umsetzen damit die "Steuerschuld" in Deutschland bleibt jedoch das alles vollkommen Legal ist? Gibt es eine Alternative?

Im Fall 1. ist die Gebühr der verdienst (Gutschrift) . Im Fall 2. ist die Rechnung vom Privaten Vermieter als Eingangsrechnung so zu sehen damit der Differenzbetrag der verdienst ist?

Danke!

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Steuerrechtliches zu Crowdsourcing?

Nach welchen Steuerparagraphen ist Crowdsourcing für Plattformbetreiber und deren in- und ausländische Kunden sowie der Crowd mehrwertsteuerpflichtig bzw. von Mehrwertsteuer befreit?

Ich gehe davon aus,

Inlandskunden (Plattformnutzung, Beratung, Workshops…): 19 % Mehrwertsteuer für Plattformbetreiber

Auslandskunden (Plattformnutzung, Beratung, Workshops…): Reverse-Charge-Verfahren, sprich keine Umsatzsteuer  

Wie verhält es sich bei Nicht-EU-Ländern (Schweiz, USA...)?

 

Ist die Crowd (FreiberuflerInnen, Freelancer) (mehrwert-)steuerpflichtig, und falls ja, wann bzw. wann nicht?

1.   Nicht mehrwertsteuerpflichtig: Crowd mit Wohnsitz in Deutschland (Ausnahme: Privatpersonen oder Unternehmen die unter Kleinunternehmerregelung fallen, sprich Einnahmen bis 17.500,00 € sind)

2.   Crowd mit Wohnsitz im Ausland: Zweitwohnsitz in Deutschland nötig? Ab welchen Umsätzen kann gegebenenfalls Crowd aus Österreich, Schweiz bzw. Ländern weltweit Mehrwertsteuer berechnen und zu welchem Steuersatz / Steuersätzen?

3.   Sind reine Brainstormings für Crowd steuerpflichtig?

4.   Angenommen es stimmt, dass Steuern nur anfallen, sobald etwas Konkretes entsteht. Was wenn bei Projektbeginn (kundenseitig) noch offen ist, ob es „nur“ Brainstorming oder auch Konzepterstellung bzw. Produktentwicklung werden soll?

5.   Wie ist die Umsatzsteuer abzuführen und zu buchen, die bei Projektbeginn dem Kunden angerechnet wurde, jedoch aufgrund von teils Privatpersonen und Unternehmen die unter die Kleinunternehmerregelung fallen, nicht weitergegeben werden?

6.   Werden Steuern nicht, falsch oder fälschlicherweise berechnet, wie lange ist rückwirkend eine Korrektur, auch eine optionale Nachforderung von Kundenunternehmen möglich?

7.   Wie verhält es sich neben Geld- mit Spendenprämien, die alternativ oder zusätzlich ausgelobt werden können?

Pflichtangaben Rechnung bei Vorkasse: Text: „Lieferung erfolgt nach Vorkasse binnen 24 Stunden.“ Ein konkretes Lieferdatum kann in der Rechnung nicht ausgestellt werden, da die Zahlungsleistung kundenseitig bestimmt wird. Ebenso verhält es sich mit dem Leistungszeitraum, der sich optional auch verlängern kann. In der Rechnung könnte die voraussichtliche Projektlaufzeit beziffert werden. Was wenn diese sich jedoch ändert und verlängert? Neue Rechnung?

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

Ein in Italien ansässiger selbständiger Programmierer (Unternehmer) führt im Juni für ein deutsches Softwareunternehmen ein Softwareprojekt durch, das Honorar ist 10.000 €.

Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

Das heißt, der Staat zahlt den Unternehmen, die im Ausland einkaufen immer die dazugehörige Steuer zurück? Wird der Staat dadurch nicht arm? (Bitte nicht hauen....ich bin neu in dem Thema :o) )

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Wie bei Freelance-Arbeit auf Upwork Einnahmen festhalten und Umsatzsteuer dokumentieren?

Hallo!

Ich arbeite seit 2015 als Freelancer (Bereich Übersetzer) über die Online-Plattform Upwork. Ich habe es aus Unwissenheit versäumt, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. (Das habe ich vor ein paar Tagen nachgeholt.) Ich habe jedoch bei meiner Steuererklärung für 2015 meinen erzielten Gewinn von ca. 8500€ in Anlage S aufgeführt und eine formlose Einnahmen-Überschuss-Rechnung eingereicht.

Die Sache ist nun so: Bei Upwork stellen Kunden Arbeitsangebote ein, auf die ich mich als Freelancer bewerben kann. Werde ich für einen Job angenommen und erledige ich die Arbeit, stellt Upwork dem Kunden eine Rechnung (auf welche ich allerdings keinen Zugriff habe) und zieht den entsprechenden Betrag ein. Dann zieht Upwork von diesem Betrag eine gewisse Servicegebühr ab, stellt mir eine Abrechnung über die einbehaltene Servicegebühr aus und überweist mir das Geld. Das heißt, ich selbst habe bislang keine Rechnungen ausgestellt. Zudem arbeite ich auch für mehrere Kunden gleichzeitig. Das heißt, wenn ich in einer Woche je ein paar Stunden für Kunde X, Y und Z arbeite, zieht Upwork das Geld von diesen Kunden ein und zahlt es mir dann gebündelt als einen Betrag einmal pro Woche auf mein Konto aus. Bislang habe ich es so gehalten, dass ich aufgrund der fehlenden Rechnungen einfach jedes Mal, wenn ich eine Zahlung auf meinem Konto erhalten habe, ich diesen Betrag in eine Excel-Tabelle eingetragen habe. Am Ende des Jahres habe ich alles zusammengerechnet, meine Ausgaben abgezogen und den Gewinn in Anlage S deklariert. Ist das ausreichend?

Das andere Problem: 2016 habe ich über Upwork etwas über 30000€ eingenommen. Damit bin ich, wie ich jetzt gelesen habe, kein Kleinunternehmer mehr und muss seit dem 1.1.2017 Umsatzsteuer abführen. Zum einen habe ich bislang keine Umsatzsteuervoranmeldung eingereicht und zum anderen habe auch keine Ahnung wie ich die Umsatzsteuer berechnen/dokumentieren sollte. Die meisten meiner Kunden auf Upwork sind aus den USA und Hongkong, also außerhalb der EU und damit nicht steuerbar(?). Einer allerdings ist aus Deutschland. Upwork zeigt mir auf der Website einen Transaktionsverlauf für jeden Kunden an, auf dem man (in US$) sieht, welche Gelder vom Kunden an Upwork überwiesen wurde, was Upwork einbehalten hat und was ich bekommen habe. Sollte ich das als Grundlage nehmen? Aber wie halte ich das dann buchhaltungstechnisch fest?

Die wichtigste Frage: Habe ich durch meine Unwissenheit eine Straftat begangen oder drohen mir nun finanzielle Strafen? Ich habe meinen Gewinn ja dem Finanzamt gemeldet, nur habe ich Angst, dass ich Sachen nicht auf die richtige Art dokumentiert habe.

2017 soll zudem mein letztes Jahr für selbstständige Arbeit in Deutschland sein, da ich plane nach Kanada auszuwandern. Ich habe 2016 meinen Antrag auf permanente Aufenthaltsgenehmigung eingereicht, der noch dieses Jahr bewilligt werden soll. Melde ich mich und mein Unternehmen dann einfach ab und zahle 2018 die Steuern für 2017 und das war's dann?

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Wie werden Einkünfte aus einem Kleingewerbe und einer Tätigkeit als Freiberufler im Bezug auf die Scheinselbstständigkeit verrechnet?

Hallo, Allerseits.

Ich habe da eine etwas konkretere Frage, die sich mir auch nach längerem Suchen nicht klar beantwortet. Derzeit bin ich neben meinem Studium freiberuflich als freier Schreiber und Nachhilfelehrer tätig.

Mit der Nachhilfe sieht es aber schlecht aus, sodass ich den Großteil meiner Einnahmen als freier Schreiber mache und hier wiederum größtenteils für einen Auftragsgeber. Zwar kann ich die Zeit, Umfang und Inhalt meiner Arbeiten selbst bestimmen, trotzdem stellt sich da die Frage nach der Scheinselbstständigkeit.

Meine Idee ist jetzt ein Kleingewerbe zu betreiben, da ich sowieso mehr Geld brauche und rein zeitlich wäre es für mich neben meinem Ingenieursstudium leichter als mehr zu schreiben und weitere Auftraggeber zu suchen.

Wenn ich jetzt also bei Ebay, Amazon, Rakuten etc. mein Produkt verkaufe, wie wird das im Bezug auf die Scheinselbstständigkeit verrechnet? Ich habe dann ja jede Menge weiterer "Auftraggeber", oder zählen diese Kunden und ihre Käufe bei mir nicht dazu und ich würde trotzdem Gefahr laufen als scheinselbständig eingestuft zu werden, da ich als freier Schreiber in Zukunft wohl auch weiterhin nur für den einen Auftraggeber tätig sein kann.

Oder anders gesagt, meine Schreibtätigkeit würde dann auch Teil meines Gewerbes gerechnet werden, sodass sich das Problem dann mit der Scheinselbstständigkeit gelöst hätte, da ich nicht mehr Freiberufler wäre? Irgendwie ist mir im Detail nicht klar, welches Kombination möglich bzw. für mich sinnvoll wäre.

Danke im Voraus für die Antworten.

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HiWi-Tätigkeit + Freiberufler mit einem Arbeitgeber = Scheinselbstständig???

Hallo, ich habe folgendes Problem: ich habe befristete Verträge als HiWi an der Uni (zwischen 8-12 Monate im Jahr, die Verträge gehen nur über 2-6 Monate, ca. 6000€ jährlich) und verdiene mir als Freiberufler etwas dazu (ca.3500€). Im nächsten Jahr bricht einer meiner freiberuflichen Jobs weg und ich werde nur noch für einen Auftraggeber freiberuflich im Büro arbeiten. Der HiWi-Job mit befristeten Verträgen wird weiterlaufen. Werde ich dadurch scheinselbstständig? Ist das aufgrund der HiWi-Tätigkeit (mit Sozialabgaben) überhaupt möglich? Ich habe schon sehr viel herumgegoogelt, aber den Fall, dass man NUR EINEN Auftrageber hat habe ich nicht gefunden. Vielen Dank schomal für eure Antworten :)

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