Berufung von Anwalt empfohlen nach verlorenem Prozess, zweite Meinung einholen-zahlt Rechtsschutz?

3 Antworten

Für jede Instanz bedarf es einen neuen Anwaltsauftrags. Wenn Du nicht den bisherigen Anwalt schon mit der Berufung beauftragt hast, ist der "zweite" Anwalt für die Berufungsinstnaz kostenmäßig der erste.

Die Rechtschutzversicherung prüft doch schon, ob eine Erfolgsaussicht in der nächsten Instanz besteht. Willst Du in einer solchen Situtation von einem anderen Anwalt bestätigt bekommen, dass eine Revision keine Chance hat? Das macht doch wenig Sinn.

Jeder Anwalt wird Dir empfehlen in die Revision zu gehen unabhängig davon welche Aussichten bestehen. Der Anwalt bekommt sein Geld immer. Du musst selbst entscheiden ob es sich lohnt. Wenn der Ausgang existentiell ist bleibt Dir nix anderes übrig. Sicherlich kannst Du einen anderen Anwalt befragen. Das wird Dir nicht viel helfen. Keiner der Anwälte wird sich schriftlich zu möglichen Aussichten äußern. Allerdings kann man eine schriftliche Auskunft über mögliche Kosten fordern. Wenn Du die bekommt hast Du schon etwas verbindliches in Händen. Alle anderen Aussichten die nur mündlich von Anwälten geäußert werden sind unverbindlich und helfen nicht weiter.

Bei Kaisers mit Karte gezahlt - Konto nicht gedeckt. Kann ich etwas gegen die Mahnkosten tun?

Hallo Leute, ich habe vor gut einem Monat etwas bei Kaisers für knapp 4 Euro mit meiner Girokarte gezahlt. Dass mein Konto nicht gedeckt war wusste ich nicht, sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, den Betrag mit der Karte zu zahlen (ich weiß ja, dass dabei zwangsläufig unnötige Kosten entstehen). Wenig später erhielt ich einen Brief meiner Bank, dass die Lastschrift nicht eingelöst werden konnte. Ihr müsst wissen, dass ich aktuell mitten im Abistress stecke. Also legte ich den Brief - statt die Summe gleich zu überweisen - erst einmal bei Seite, vergaß ihn und setzte mich wieder an das Lernen. Das war dumm, ich weiß. Auf jeden Fall hatte ich das einfach nicht mehr im Kopf.

Nun erhielt ich heute einen Brief von InterCard Rücklastschrift-Service mit einer Rechnung über mehr als 60 Euro (25 Euro für das Herausfinden meiner Adresse, Rücklastschriftkosten etc.), wie das halt so ist.

Kurzum: ich bin natürlich bereit, die Summe zu bezahlen, da ich mir durchaus darüber im klaren bin, dass der Fehler bei mir lag. Nichtsdestotrotz schmerzt es (Schüler, dauerblank, Sparschwein für den Führerschein etc.). Deshalb möchte ich doch einmal fragen, ob es die Möglichkeit gibt, dass ich einen geringeren Betrag zahle (Beispiel: ursprünglicher Artikelpreis + Rücklastschriftkosten), indem ich schriftlich Läuterung einreiche oder ähnliches.

Ich würde mich über eine Antwort freuen, Oliver

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