Berufsziel Vermögensberater: Welche Ausbildung/Studium ist sinnvoll bzw. welcher beruflicher Weg?

3 Antworten

Viele fangen mit der Ausbildung bei einer Bank an.

Von den sehr guten haben aber auch sehr viele (oft auch nach einem Studium, das mer Richtung Mathematik geht) das Hobby zum Beruf gemacht. Das "technische" lernt sich leichter als das Gespür für Trends, Gelegenheiten und Märkte.

Bei mir waren es nach dem Studium acht Jahre Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung, bevor ich das Hobby zum Beruf gemacht habe. Mit Blick auf immer wichtiger werdende Regulatorik und Steuergesetze, ist das sicher auch kein schlechter Weg.

Insgesamt ist es auch heute noch leichter Anlageberater oder Vermögensverwater zu sein als es zu werden! Erfahrung lässt sich so leicht durch nichts ersetzen.

Um Vermögensberater zu werden, ist ein vorheriges Studium oder eine Berufsausbildung im Bereich Finanzen üblich. Anschließend bietet sich eine Weiterbildung an, um sich speziell für die Vermögensberatung zu qualifizieren. Die Vermögensberater Ausbildung erfolgt also in der Regel über eine Fortbildung.

Die Berufsbezeichnung ist wohl nicht geschützt - insofern darf sich jeder Vermögensberater nennen.

Seriöse Vermögensberater haben nach einer Banklehre in der Regel viel Erfahrung im Investmentbankig erworben. Alternative ein Studiengang an einer School of finance mit dem Abschluss Bachelor, mindestens - auch hier wird Abitur und abgeschlossene Banklehre hilfreich sein.

Dass diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, tut in Wirklichkeit nichts zur Sache. Die Branche ist stark reglementiert, hat zig Auflagen und Pflichten und sobald man nicht nur Versicherungen verkauft, wird man jedes Jahr von einem Wirtschaftsprüfer auf die Einhaltung der Pflichten geprüft. Vielleicht schon bald von der BaFin, also vielleicht weniger teuer aber sonst so wie jede Bank!

Was die seriösen Vermögensberater anbelangt, muss ich dir leider einen sehr stark eingeschränkten Horizont unterstellen. Nur einige, vor allem die, die über Banken dazu gekommen sind, haben kein abgeschlossenes Studium. Sonst kann man die guten und großen Vermögensverwalter und die guten und großen Anlageberater in D - was die Ausbildung anbelangt - getrost als "bunter Haufen" bezeichnen.

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