Berufsunfähigkeitsversicherung - Gesundheitsfragen falsch beantwortet - und nu?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Eingentliche Beraterin ist hafbar zu machen 75%
Pech gehabt - Beiträge verloren 25%
Vertrag kann rückabgewickelt werden 0%

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist aus allen Richtungen betrachtet ein schwieriger Fall mit unterschiedlichsten Szenarien des Ausgangs. Ohne Rechtsanwalt wird da nichts gehen und ob am Ende was dabei herauskommt ist auch offen. Wenn es nur darum geht die Zahlungen los zu werden dann stelle sie ein. Die Kündigung folgt dann automatisch. Möchtest Du den Versicherungsschutz behalten zahle weiter. Es besteht einmal die Möglichkeit dass Du ihn niemals brauchst - auch dann hast Du für keine Leistung bezahlt. Oder ist es 1 Vertrag mit Beitragsrückgewähr - dann kriegst Du das meiste zurück wenn Du kündigstt und die Anwälte dran lässt: http://www.versicherungsdoktor-hilft.best-tipp.info

Eingentliche Beraterin ist hafbar zu machen

Es wird schwierig.

Er hat falsche Angaben gemacht (bewußt), damit hat er den Versicherungsschutz verloren.

Der Berater, ebenso wie die Ehefrau, die für ihn das Gewerbeangemeldet hat, haben sich strafbar gemacht (Anstiftung zum Versicherungsbetrug und Betrug).

Schadenersatzanspruch des Kunden ggf. gegen den Berater, aber schwer, weil er ja wußte das die Angaben faslch sind.

Vorschriften 263 StGB udn 823 BGB

Eingentliche Beraterin ist hafbar zu machen

Kaum anzunehmen das die das Geld haben und das man das alles beweisen kann.

Bleibt der versuchte Versicherungsbetrug den man selber begangen hat. Denn den kann man beweisen.

Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit BU - was tun?

Hallo zusammen,

ohne viel über MLP (Standardgeschichte: nach der FH diverser Verträge, insgesamt 3 Rentenversicherungen + Riester + Rürup abgeschlossen um etwas fürs alter zu tun...) zu jammern würde ich gerne euren Rat einholen.

Um es nicht zu kompliziert zu machen begrenze ich meine Frage mal auf meine Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit BU - anbei noch ein paar Daten:

  • Angestellter
  • verheiratet, 1 Kind
  • Jahresgehalt 75.000€
  • Alter heute: 35 Jahre
  • Abgeschlossen Juli 2005 (im Alter von 27 Jahren)
  • Einbezahlte Beiträge insgesamt (nur für Basisrente) = 7587,60€
  • Aktueller Wert = 5033,09€
  • aktuelle BU Absicherung in Höhe von 2000€ / Monat
  • Gebühren BU / Monat 77€
  • "Airbag"-Option, die bei Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Basisrente bis zum Rentenalter weiterzahlen würde
  • 10% Dynamik je Jahr (damit auch 10% mehr BU Absicherung je Jahr)

Zum heutigen Zeitpunkt würde ich den Rürupvertrag nicht mehr abschließen und würde mich am liebsten von dem Mist trennen!

Wenn ich die Basisrente jetzt aber beitragsfrei stelle, verliere ich die BU. Bzgl. BU gab es damals einen gesundheitlichen Ausschluss von Atemwegserkrankungen bedingt durch saisonalem Heuschnupfen inkl. Asthma. Mittlerweile kamen ein paar weitere Wehwehchen dazu (z.B. erhöhter Blutdruck), so dass eine komplett neuer BU-Vetrag eher schwer zu bekommen sein wird.

Über meinen Arbeitgeber habe ich die Möglichkeit eine BU als Direktversicherung abzuschließen - und das ohne Gesundheitsprüfung. Kostenpunkt bei 1700€ Absicherung ca. 100€ je Monat vom Bruttogehalt. Absicherung könnte man ohne Gesundheitsprüfung nach und nach bis auf 2000€ erhöhen.

Höher als die 2000€ Absicherung im BU Falle komme ich dann halt nicht - mit der alten BU Versicherung könnte ich die Absicherungssumme jedes Jahr um 10% erhöhen lassen...

Was haltet ihr von der Idee, die Basisrente beitragsfrei zu stellen, die alte BU in den Wind zu schießen und die neue BU als Direktversicherung über meinen Arbeitsgeber abzuschließen?

Viele Grüße bigb

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?