Berufsunfähigkeitsrente bei der gesetzlichen Rentenversicherung, gibt es die noch?

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4 Antworten

Es gibt keine staatliche BU-Rente mehr nur noch eine halbe oder volle Erwerbsminderungsrente

Volle Erwerbsminderungsrente 37% vom letzten Netto, erhält wer weniger als 3 h arbeiten kann pro Tag

Halbe Erwerbsminderungsrente 19% vom letzten Netto, erhält wer mehr als 3 aber weniger als 6 h pro Tag arbeiten kann.

Eine BU-Versicherung ist dazu da, um die Risiken abzudecken, die durch Verlust der Arbeitskraft entstehen. D.h. sie darf auch nicht höher als 80 % des letzten Bruttogehaltes sein. Denn man darf nicht durch eine Berufsunfähigkeit mehr Geld haben als vor der Berufsunfähigkeit. Die private BU-Rente wird natürlich zu einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente ausgezahlt ohne Abzüge. Eine Berufsunfähigkeitsrente zielt nur auf den Beruf ab. D.h .ob du in deinen zuletzt ausgeübten Beruf noch arbeiten kannst. Wenn nicht, sollte es ein BU-Rente geben. Diese Absicherung ist naturgemäß teurer. Achtung auf Prozessquote für Anerkennung und Ausschluss der abstrakten und konkreten Verweisung achten. Hier mehr dazu http://www.meine-finanzseite.de/verweisung.asp Dann gibt es noch eine Grundfähigkeitsversicherung. Dies ist eine sinnvolle Alternativen zu beiden Versicherungen. Sie zahlt bei Verlust bestimmter Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Hände benutzen und sich orientieren. In einem zweiten Fähigkeitenkatalog gibt es noch mehr Grundfähigkeiten. Preiswerte Alternative. Eine sehr kostengünstige aber schlechtere Variante ist die private Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung dies ist eine absolute Crashversicherung.

Nach dem bis zum 31.12.2000 geltenden Recht wurden Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit als Renten wegen Berufsunfähigkeit oder als Renten wegen Erwerbsunfähigkeit geleistet. Durch das Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind die Voraussetzungen für einen Anspruch auf wegen Rente wegen Berufsunfähigkeit oder wegen Erwerbsunfähigkeit, nunmehr Rente wegen Erwerbsminderung geändert worden.

Durch das Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wurde mit Wirkung vom 1.1.2001 in der Rentenversicherung der Arbeiter und der Angestellten eine zweistufige Erwerbsminderungsrente eingeführt, und zwar in Form einer

  • vollen Erwerbsminderungsrente bei einem Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von unter drei Stunden,

  • halben Erwerbsminderungsrente bei einem Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von drei bis unter sechs Stunden.

Versicherte, die bei In-Kraft-Treten der Reform am 1.1.2001 das 40.Lebensjahr bereits vollendet hatten, erhalten eine halbe Erwerbsminderungsrente auch dann, wenn sie ihren bisherigen Beruf (so genannter Hauptberuf) oder eine andere Tätigkeit, die gegenüber ihrem jeweiligen Hauptberuf sozial zumutbar ist, aus gesundheitlichen Gründen nicht mindestens sechs Stunden täglich ausüben können .

weiter geht es hier:

http://www.baczko.de/rechtsinformationen/rentenversicherung/berufsunfaehigkeit/index_ger.html

Es ist genau wie Lissa sagt, die Erwerbsunfähigkeitsrenten wurden reformiert. Für die jüngeren Versicherten wurden die Berufsunfähigkeitsrenten abgeschafft, sie bekommen nur noch Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung oder wegen voller Erwerbsminderung. Der gelernte und ausgeübte Beruf spielt bei den jüngeren Versicherten keine Rolle mehr. Für Versicherte, die vor dem 2. Januar 1961 geboren gilt eine Sonderregelung, sie haben weiterhin einen Anspruch auf Rente wegen Berufsunfähigkeit.

Ja natürlich. heißt jetzt EU-Rente (Erwerbsunfähigkeitsrente).

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