Berufseinsteiger: Erste selbstgenutzte Eigentumswohnung kaufen. Worauf achten?

5 Antworten

Als Berufseinsteiger solltest Du Dir ernsthaft Gedanken machen, ob Du noch in 9 Monaten oder 3 Jahren am gleichen Ort oder gleicher Gegend wohnen und arbeiten wirst. Wenn das gegeben wäre, dann käme vielleicht eine Eigentumswohnung in Frage. Andernfalls wäre die Eigentumswohnung ein ganz erhebliches Klumpenrisiko.

Wenn Du Dir bereits schon jetzt ein Klumpenrisiko (oder auch nicht) antun möchtest, dann findest Du hier einen Ratgeber:

https://www.test.de/shop/eigenheim-miete/handbuch-eigentumswohnung-sp0413/

Allerdings ist das Buch bereits vor 2 Jahren entschieden, so dass Du die Rechtsprechung von ca. 3 Jahren nacharbeiten müsstest.

Und wie findet sich derzeit eine bezahlbare Wohnung? Die Preise sind vielerorts voll abgehoben.

Die verfrühte eigene Immo kann aber nicht die Alternative sein.

Eltern in D sind gut beraten, dem eigenen Nachwuchs zum Einstieg in das Erwachsensein KEINE Immo als Startgeschenk hinterherzuwerfen.

Eine Immo solle man sich lieber selbst erarbeiten: mit Mühe, Fleiss, Klugheit, Sparsamkeit, Cleverness, Bildung, Ehrgeiz.

Kennst Du Studenten mit eigener Immo? Und?? Bescheidenheit ist eine Zier ... doch weiter komm ich ohne ihr ..... .

Der CoronaCrash könnnte von vielen als heilsames Mittel aufgefasst werden, der häuslichen Erziehung hin zum finanziellen Schlaraffenland endlich Einhalt zu gebieten. Eine eigene Immo in jungen Jahren => Projekt Größenwahn.

Man kann den dt. Immomarkt nicht mit dem in U. K. oder Italien vergleichen ... .

Extrem blöde Idee! In D leben über 50 % zur Miete und das hat Gründe. Vermutlich sehr, sehr alte. Die deutsche Bevölkerung ist aus Wanderern entstanden. Der Genpool ist eher afrikanisch oder vorderasiatisch, als dass da noch was von den Neandertalern zu finden wäre. Wenn es zu Hause wenig Chancen gibt, zieht man (oder jedenfalls ein Großteil von denen, deren Gene weiter gegeben werden) da hin, wo es einem besser geht.

Vielleicht muss man in M. wohnen, um das zu verstehen. Natürlich geht das auch mit Berlin, Paris, London, New York und so weiter. Dort gibt es eher viele Chancen. Ständig ziehen welche zu und verdrängen alt Eingesessene ins Um- oder Ausland. Eine eigene Immobilie macht immobil.

Die Eltern können dem Kind eine Wohnung kaufen und sie an das Kind vermieten.

Dummerweise kommen sie auch damit nicht an dem wesentlichen Thema vorbei, dass sich die Bedürfnisse in jungen Jahren ständig ändern.

Eine eigene Immobilie macht immobil.

.... .sich die Bedürfnisse in jungen Jahren ständig ändern.

True! :-)

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Das Immobilienpreise hoch sind, ist eine allgemeine Betrachtung. SUVs sind auch teuer. Du musst Dir einen Preis je QM ermitteln für Interessante Objekte. Als nächstes muss der Fokus auf dem Hausgeld liegen. Ist das Hausgeld hoch, stehen Sanierungen an. Wenn beides stimmt, kannst Du ein Objekt besichtigen und schauen ob Lage und Aufteilung, Ausstattung etc passt. Auf keinen Fall sollte man sich gegenüber dem Makler oder Verkäufer äußern. Man will sich noch andere Wohnungen ansehen, sagt man. Dann nach einigen Wochen beginnt man zu verhandeln.

Das man eine Immobilie ohne Makler Provision bekommt ist eher unwahrscheinlich. Allenfalls kannst du Makler suchen die nicht die vollen 7% nehmen, aber da wird die Differenz vom Verkäufer getragen und zuvor auf den Kaufpreis geschlagen. Der Kaufpreis ist aber verhandelbar.

Wer Handwerker Heimwerker ist kann selbst renovieren. Dabei lässt sich einiges sparen.

Die Eltern können von 0 - 100 % die Kosten übernehmen.

Und wie findet sich derzeit eine bezahlbare Wohnung? Die Preise sind vielerorts voll abgehoben.

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