Berücksichtigung Vorsorgeaufwendungen 2012

2 Antworten

Erstmal danke noch für die Antwort. Ich habe dann noch hier folgende relevante Info gefunden ("Bürgerentlastungsgesetz "): (http://www.lbv.nrw.de/steuern/aenderungen_2010.php) - "Damit es nicht zu Schlechterstellungen durch das neue Gesetz kommt, wird bis zum Jahr 2019 auch weiterhin bei der Einkommensteuererklärung eine Günstigerprüfung durchgeführt, ob die Rechtslage aus dem Jahr 2004 oder die Rechtslage nach dem Bürgerentlastungsgesetz ab dem Jahr 2010 günstiger ist."

Heute nun habe ich beim Finanzamt angerufen. Sinngemäße Antwort: "Ooops. Ich dachte das passiert automatisch... Bitte reichen sie kurz einen Änderungsantrag zum Steuerbescheid mit Antrag auf Günstigerprüfung ein." Das war auch gerade noch rechtzeitig, denn während das FA sich (trotz Elstar) mehr als 2 Monate Zeit gelassen hat, besteht nur 1 Monat Einspruchsfrist gegen den Bescheid!

Was soll man nun davon halten??? Schlamperei? Absicht? Für mich persönlich macht es immerhin einen Unterschied von ca. 300 € aus denke ich.

Man darf gespannt sein, wie zügig der Antrag bearbeitet wird.

So: Mittlerweile hat das FA (dann doch recht schnell) das bearbeitet. Ergebnis: "Die Günstigerprüfung wurde im Hintergrund durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die neue Rechtslage die günstigere Variante ist." Dazu wurde noch mein Steuerbescheid 2011 überprüft, mit dem Ergebnis dass ich dort bei dem Punkt "Die Anwartschaft auf Altersversorgung wurde ganz oder teilweise ohne eigene Beitragsleistung erworben" (Anlage V, Kz. 54.384) fälschlicherweise ein "Nein" (2) eingetragen habe. In Elsterformular kam nun für 2012 an dieser Stelle eine Fehlermeldung, weil da etwas nicht zusammen passte. Dort habe ich das korrekte "Ja" eingetragen. Letztendlich für 2012 also doch alles korrekt. Im Hinblick auf 2011 war das FA fair: "Eine Änderung des Bescheides 2011 unterbleibt aber."

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Hallo,

von 2011 auf 2012 hat sich nichts Entscheidendes geändert. Die Absenkung der 88% wäre vermutlich gar nicht zum Tragen gekommen.

Erste Idee: das FA hat die Günstigerprüfung bezüglich 2004 nicht gemacht. Meines Wissens müssen sie diese sogar machen, wenn nicht beantragt.

Wurden sowohl Anlage AV als auch Anlage Vorsorgeaufwand ausgefüllt ? Auch eigene Fehler können in der Einspruchsfrist noch korrigiert werden.

Wurde in Elster die Probeberechnung der Steuer nicht gemacht ? GGf. noch nachholen und schauen , was daraus kommt.

Mal sehn, ob sich n0ch einer mit richtig Ahnung meldet.

Viel Glück

Barmer

Wird meine Verlustfeststellung des FA auf die Folgejahre angerechnet?

Hallo,

ich suche nun schon seit fast Wochen im Internet und finde keine rechte Antwort.

Meine Frage:

  • ich habe zum 31.12.2017 für das Jahr 2010 einen Feststellungsbescheid eines verbleibenden Verlustvortrages nach Paragraph 10 Abs 4 EStG erhalten (negative Einkünfte aus Studium)
  • für die restlichen Studienjahre 2011-2012 werde ich noch weitere negative Einkünfte geltend machen, die sich zum Bescheid von 2010 addieren sollen
  • für die Jahre 2010, 2011 und 2012 wurde keine Steuererklärung gemacht
  • ich habe für das Jahr 2013 eine Steuererklärung gemacht und einen wirksamen Steuerbescheid erhalten
  • Wird die Summe x der Verluste, die festgestellt wurden und die ich aus den Jahren 2010-2012 fortgeschrieben habe, in das Jahr 2014 weitergetragen? (natürlich nach Abzug des zu versteuernden Einkommens aus dem Jahr 2013)

Kurz: kann ich eine ergangene Verlustfeststellung aus Jahren ohne Steuererklärung (2010-2012) über ein Jahr mit einem ergangenen Steuerbescheid "retten" und den "Rest" im Folgejahr (2014) anrechnen lassen?

Ich freue mich auch eine Einschätzung/Meinung, ob sich der Aufwand lohnt.

Viele Grüße

Pia

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Einspruchsfrist abgelaufen, Fehler liegt beim Finanzamt , welche Möglichkeiten bestehen eine Änderung zu erwirken?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Ich habe meine Steuererklärung für das Jahr 2014 2015 eingereicht und mein (zweit)Studium als Werbungskosten angegeben um einen Verlust ortrag zu erhalten.l, keine Einnahmen in diesem Jahr. Der bescheid wurde mir am 16.04.2018 zugesendet und im Laufe der letzten Woche habe ich festgestellt, dass mir die Kosten der Ausbildung als sonderausgaben berechnet wurden. Meine Einspruchsfrist ist allerdings seit 2wochen "abgelaufen" . Die Bescheide sind nach Paragraph 165 Abs 1 Satz 2 So teilweise vorläufig. 

Meine Frage nun, da es sich um keine unerhebliche Summe des Verlustvortrag handeln würde und der Fehler auf der Seite des Finanzamtes liegt (in der Steuererklärung wurde das Studium unter Werbungskosten eingetragen) wäre ich interessiert daran, welche Chancen ich habe, eine wirksame Änderung vorzunehmen und welche Schritte ich dazu wahrnehmen muss. 

Über jegliche Hilfe bin ich sehr dankbar. 

Viele Grüße

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Was gehoert in die Anlage Vorsorgeaufwand?

Fuer 2009 gibt es ein neues Formular die Anlage Vorsogeaufwand, was ist das, was gehoert hinein und fuer wen ist es sinnvoll?

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Steuerbescheid für Jahr 2011 widerrufen

Hallo,

Ende 2011 habe ich mein Studium abgeschlossen und bin in das Berufsleben eingestiegen. D.H. im Jahr 2011 habe ich insgesamt um die 3000 Euro Brutto verdient. Anfang 2012 habe ich Steuererklärung abgegeben und natürlich das bezahlte Lohnsteuer in voller Summe erstattet bekommen. Nun überlege ich mir wie ich die Steuererklärung für das Jahr 2012 machen soll. Gibt es die Möglichkeit den Steuerbescheid von 2011 nichtig zu erklären und Anfang 2013 die Steuererklärung für zwei Jahre also (2011 und 2012) abzugeben, sodass nicht nur der Freibetrag von 8004 Euro im Jahr 2012 sondern auch der Freibetrag von 2011 in voller Summe angerechnet werden soll? Ich verdiene 2000 Brutto monatlich. Es würde sich enorm auf die Steuererklärung auswirken und ich würde das eingehaltene Lohnsteuer in voller Summer erhalten können, wenn ich beide Jahre verrechne.

Danke im Voraus für Eure Tipps/ Hilfe.

Grüße

Marcin

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Beiträge zur freiw. Rentenversicherung absetzbar???

Hallo liebe Helfer,

ich bin gerade dabei meine Steuererklärung für das Jahr 2012 zu machen und habe nun eine Frage bzgl. der Absetzbarkeit von Beiträgen zur freiw. Rentenversicherung. Kurz zu meiner Pers.: Ich bin als Angestellter beschäftigt (keine Selbstständigkeit)

Es handelt sich um die "SAFE Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung // Tarif SR" vom Volkswohl Bund. Abgeschlossen wurde diese im Jahr 2011. Die Versicherung beinhaltet ein Kapitalwahlrecht.

Können die mtl. Beiträge steuerbegünstigens berücksichtigt bzw. abgesetzt werden so wie es bei Riester- und/oder Rürup-Renten der Fall ist???

Außerdem: Können Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung auch als Werbungskosten angesetzt werden, da diese einen ja doch irgendwo beruflich absichern?

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!! Viele Grüße Harry

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Für welche Steuerbescheide muss auf el. Einspruch hingewiesen werden?

Hi, ich habe gerade gelesen, dass das FA auf die Möglichkeit hinweisen muss, dass man elektronisch Einspruch einlegen kann. Das Urteil ist vom 24.11.2011.

Link: http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/steuerbescheid-einspruch-auch-per-e-mail-moeglich

Nun habe ich meinen Steuerbescheid durchgelesen (Datum September 2012) und es ist weiterhin nur der lapidare Hinweis: "Der Einspruch ist bei dem vorbezeichneten Finanzamt oder bei der angegebenen Außenstelle und schriftlich einzureichen oder zur Niederschrift zu erklären." Der Steuerbescheid ist von 09/2012. Was ergeben sich nun für Konsequenzen? Laut Urteil kann ich beliebig lange Einspruch einlegen, da die Belehrung fehlerhaft war?

Wer hat das ganze verbockt? Das Finanzamt oder die OFD?

Da ich den Einspruch persönlich abgegeben habe, sind mir Fahrtkosten entstanden. Hätte ich diesen elektronisch abgegeben, wären mir keine Kosten entstanden. Kann ich somit das FA in Amtshaftung nehmen (Fahrtkosten + Arbeitszeit)?

Oder besteht die Möglichkeit des elektronischen Einspruchs nur für spätere Steuerbescheide?

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