Berechtigt die schriftliche Generalvollmacht zum Grundstücksverkauf?

1 Antwort

Nein, für Grundstückgeschäfte, die ja der notariellen Beurkundung bedürfen, ist eine normale Generalvollmacht nciht ausreichend. Diese hat dann ebenso in notarieller Form zu erfolgen udn sollte wegen der Tragweite auch ausdrücklich die Erlaubnis zum Kauf, Verkauf udn der Belastung von Grudnstücken enthalten.

Ein Notar wird eine normalschriftliche Generalvollmacht für ein Grundstücksgeschäft nicht akzeptieren.

Muss die Bank eine notariell beurkundete Generalvollmacht, die alle Rechtsgeschäfte beinhaltet, akzeptieren?

Der einzige Sohn einer verwitweten Frau hat von seiner Mutter eine notariell beurkundete Generalvollmacht erhalten (beinhaltet ausdrücklich Befreiung nach § 181 BGB). Inzwischen ist die Frau mit über 90 im Pflegeheim und manchmal verwirrt. Weil das bisherige Pflegeheim schließt, musste die alte Dame umziehen. Der Sohn wollte erreichen, dass die Bank die Kontoauszüge künftig ihm direkt zusendet sowie ein Sparkonto auflösen und auf das Girokonto der Mutter übertragen.

Ergebnis des Besuchs bei der Bank: Ihm wurde der Online-Banking-Zugang für das Girokonto entzogen. Die Bank weigert sich ab sofort die Generalvollmacht anzuerkennen, obwohl sie dies 6 Jahre lang getan hat. Er hat keine Möglichkeit mehr Rechnungen für die Mutter zu überweisen und die Mutter kann kaum noch unterschreiben.

Was tun? Aussage der Bank: Er müsse sich öffentlich zum Betreuer bestellen lassen. Was für ein bürokratischer Aufwand und teuer auch noch. Gibt es eine andere Möglichkeit?

...zur Frage

GEZ-Gebühren ohne Einkommen

Hallo, ich hatte aufgrund eines Pflichtpraktikums eine Befreiung von der Gebührenpflicht. Nun bin ich mit meinem Freund zusammengezogen, dessen Geräte bereits mit seiner Teilnehmernummer bei der GEZ gemeldet sind. Weitere Empfangsgeräte besitzen wir nicht und meine Geräte sind nicht mehr in meinem Besitz. Das habe ich der GEZ genau so mitgeteilt, schriftlich bei der Abmeldung. Zunächst bekam ich einen Brief, dass mindestens eine Person im Haushalt Gebühren bezahlen muss. Darauf habe ich nicht weiter reagiert, da die Geräte ja nicht über mich laufen und ich keine besitze. Ich musste früher im Haushalt meiner Eltern ja auch nicht extra zahlen, nur weil ich den Fernseher mitgenutzt habe. Nun habe ich jedoch erneut einen Brief bekommen, mit dem Hinweis, das nun meine Gebührenbefreiung zum 30.09.2012 endet (Ähm... ich habe mich bereits abgemeldet?) und ich einen neuen Antrag auf Befreiung stellen soll mit Nachweisen, dass ich berechtigt bin befreit zu werden, da ich ansonsten zahlen muss. Was soll ich davon nun halten? Muss ich das echt zahlen, obwohl die Geräte nicht auf mich laufen? Und muss ich zahlen, obwohl ich momentan 0,00€ Einnahmen habe? Denn leider muss ich aufgrund von Krankheit 1 Jahr pausieren und leider Hartz4 beziehen (ich schäme mich wirklich dafür) und die Sachbearbeiter brauchen mittlerweile schon 6 Wochen und nie ist was fertig, wenn ich anrufe.

...zur Frage

Mündliche Kündigung von WG-Zimmer - Vermieter WAR einverstanden - Neue zahlt Miete nicht - Haftung?

Hallo zusammen, folgender Fall: Ich habe meiner WG Mitbewohnerin (persönlich) sowie Vermieter (telefonisch) rechtzeitig also 3 Monate vor Auszug mitgeteilt, dass ich ausziehen werde. Der Vermieter sagte am Telefon, dass ich keine schriftliche Kündigung brauche, dass es keine ÜBergabe gibt, dass wir jemanden Neuen suchen müssen. Meine Mitbewohnerin suchte jemand neues, die Person zahlte die Miete nicht und ist nach einem Monat wieder ausgezogen. Rechtlich gesehen, bin ich noch in dem Mietvertrag, weil ich nicht schriftlich gekündigt habe. Allein meine Kündigung wäre sowieso nicht wirksam gewesen, weil der Vertrag auf meine Mitbewohnerin und mir übertragen wurde (im Original Vertrag steht die vorherige Mitbewohnerin - es gibt eine Vereinbarung mit mir und Vermieter für die Übernahme aller Rechten und Pflichten). Der Vermieter machte eine Bonitätsprüfung der neuen Mieterin, teilte aber nicht mit, dass diese negative ausfiel. Die neue Mieterin zog also in die WG ein. Ich übergab die Schlüssel an meine bisherige Mitbewohnerin im Glauben, dass alles seine Ordnung hat.

Meine Mitbewohnerin und ich haben nun gekündigt zum 30.09.2011. Frage: Hafte ich nun für die Miete bis zum 30.09.2011? Oder habe ich im Zweifelsfall wenn es zum Rechtsstreit kommt doch eine Chance nicht haftbar gemacht zu werden?

Danke für eure Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?