Berechnung für Anwaltskosten

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3 Antworten

Hallo Vollpfosten,

Wenn Du nichts unterschrieben hast musst Du auch nichts zahlen, das musst Du nur dem Anwalt und selbstverständlich Deiner Tochter mitteilen.

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Kommentar von Vollpfosten
09.06.2014, 10:55

Guten Morgen billy,

wie gesagt das habe ich bereits letzte Woche in einem Telefonat ihnen mitgeteilt, daraufhin haben wir einen Termin in der kanzlei für vergangenen Donnerstag vereinbart den ich aber aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte und fristgerecht abgesagt habe und ihnen versichert habe dass ich einen neuen machen werde und dann kam am Samstag das Schreiben mit der Auffforderung ich möge die komplette Rechnung bis 29.06. begleichen da ich den Termin nicht wahrgenommen habe. Werde morgen mal dort anrufen und ihnen mitteilen dass ich mich nicht verpflichtet fühle diese Rechnung zu bezahlen da ich auch nichts unterschrieben habe. Hoffe es klappt denke sie wollen es von mir versuchen zu holen da die Tochter nicht zahlungsfähig ist ????????????????

Vollpfosten

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Du hast einen Termin für Deine Tochter gemacht. Ihr seid beide hingegangen udn er hat eine Vollmacht bekommen.

Deine Tochter ist in der JVA (sie hatte demnach Ausgang für den Termin?).

Die Frage ist, worum geht es? Ist es ein Fall zwingender Pflichtverteidigung?

Es könnte nämlich sein, dass ein Pflichtverteidiger nicht zwingend ist.

Der Antrag auf Beiordnung als Pflichtverteidiger muss gestellt udn genehmigt werden.

Solange liegt die Sache brach, denn der Anwalt wird kaum anfangen können mit der Arbeit, wenn er nciht weiß, ob er jemals bezahlt wird.

Somit, entweder die 500,- aufbringen, oder warten, bis die Beiordnung genehmigt ist.

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Da Aichach in Deutschland liegt, handelt es sich wohl um ein deutsches Verfahren.

In Deutschland werden Pflichtverteidiger durch das Gericht bestellt, wenn dies erforderlich ist. Man kann zwar auch proaktiv einen Anwalt bitten, sich dem Gericht als Pflichtverteidiger anzubieten, aber das ändert nichts an der Erfordernis der Bestellung durch das Gericht.

Du kannst auch schon vor der Bestellung des Pflichtverteidigers einen Anwalt beauftragen bzw. Deine Tochter kann das, das sind jedoch dann zusätzliche Aufträge außerhalb der eigentlichen Pflichtverteidigung (deren Kostenregelung anders aussieht).

Nach Verfahrensende wird auch die Pflichtverteidigung irgendwelche Kosten in Rechnung stellen. Die Übernahme der Verfahrenskosten, Anwaltskosten etc. regelt das Gerichtsurteil. Wurde Deine Tochter verurteilt, wurden ihr wahrscheinlich auch die Kosten auferlegt. Sofern keine Prozeßkostenhilfe besteht, sind diese Kosten von Deiner Tochter zu begleichen.

Sofern Du also nicht eine separate Vereinbarung zur Übernahme zusätzlicher Kosten unterschrieben hast oder eine Verpflichtung zur Begleichung der Prozeßkosten Deiner Tochter eingegangen bist, sind das Kosten der Tochter, die nun klären sollte, wie damit umzugehen ist.

Also solltest Du nun einen knappen und freundlichen Brief an den Anwalt schreiben, auf welcher Grundlage die Kostennote gestellt wurde. Dann weißt Du mehr und es wird klar, worum es hier eigentlich geht.

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Kommentar von Vollpfosten
08.06.2014, 10:33

Hallo, danke für deine Antwort aber die Situation war die das sie bereits einen Pflichtverteidiger hatte und in Berufung mit dem Verfahren ging mit dem Pflichtverteidiger nicht zufrieden war und wechseln wollte. Deshalb der Termin bei dem anderen Anwalt der nun auch mir die Kosten für seine Bemühungen in Rechnung gestellt hat. Meine Frage ist eigentlich nur die muß ich die Rechnung zahlen obwohl sie ihn als Pflichtverteidiger wollte aber er kein Pflichtverteidiger wurde sondern der alte hat sie auch in der Verhandlung in 2. Instanz vertreten. Ich habe doch nichts unterschrieben ist seine Forderung an mich denn gesetzlich rechtsmäßig?

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