Berechnung eines Barwertfaktors

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"Barwertfaktor am Ende der Laufzeit" - Steht diese Frage so, wo auch immer???

Zunächst heisst es Barwert und zweitens bezieht sich ein Barwert immer auf den Anfang der Laufzeit und nicht auf das Ende. Das wäre dann der Endwert.

Zu Deiner Frage: Sei r der Zinssatz und v = 1(1+r) der Diskonssatz. Dann ergibt sich als Barwert

B = 1 + v^1 + v^2 + ... + v^9

Das Ganze noch mit 10.000 multiplizieren. Und falls doch der Endwert gemeint ist, dann alles noch mit (1+r)^10 multiplizieren.

v = 1(1+r)

Hier hat sich sicherlich ein Fehler eingeschlichen, da das Divisionszeichen fehlt. Richtig ist:

v = 1/(1+r)

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Krankenkassenbeitrag für eine nur zeitweise Direktversicherung

Ich habe in 1980 eine Lebensversicherung abgeschlossen, welche bis 1993 aus Eigenmitteln bezahlt wurde. In 1993 wurde diese LV als Direktversicherung auf den Arbeitgeber umgestellt. Im Dez. 2011 war die LV fällig. Eine weitere LV wurde in 1999 als reine Direktversicherung abgeschlossen und war ebenfalls in Dez.2011 fällig und unterliegt aufgrund der Gesetzeslage der Krankenkassenbeitragspflicht. Ich habe beide Versicherungen verglichen. Der Ertrag zwischen den eingezahlten Beträgen und der Auszahlungssumme entspricht bei der zweiten LV einer Verzinsung von 2,33 %. Bei der ersten LV habe ich von 1999 bis 2011 dann ebenfalls mit 2,33 % gerechnet und für den Zeitraum davor eine Verzinsung von 6,87 % ermittelt. Nachdem die Zeit der Selbstzahlung von 1980 bis 1993 nicht der Krankenkasse unterliegt habe ich dann die Zahlungen von 1993 bis 2011 mit den zeitanteilig ermittelten Zinsen (6,87 % von 1993 bis 1999 und 2,33 % von 1999 bis 2011) herausgerechnet. Das ergab eine Bemessungssumme für die Krankenkasse von ca. 10.000,-- Euro. Die Lebensversicherung hat aber der Krankenkasse eine Bemessungssumme von ca 16.000,-- Euro mitgeteilt. Nach Rücksprache mit der Lebensversicherung hat sie die Auszahlungssumme im Dreisatzverfahren anteilig für Laufzeit der Direktversicherung gerechnet. Dieses Verfahren ist auch in einem Gerichtsurteil nachzulesen. Frage: Gibt es auch ein Berechnungsverfahren, das meiner Berechnungsmethode nahe kommt, da das wohl gerechter wäre?

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Rückerstattung von Bearbeitungsgebühren bei vorzeitiger Kredit-Tilgung

Hallo liebe Experten,

auch ich habe eine Frage bzgl. der Rückerstattung von der Bearbeitungsgebühr bei Krediten. Hierzu möchte ich meinen konkreten Fall zuerst erläutern:

Ich habe im Dezember 2009 einen Privatkredit in Höhe von 24.800,00 EUR bei meiner Hausbank aufgenommen. Auf dem Kreditvertrag sind dabei folgende Darlehensdaten aufgeführt:

Nettodarlehnsbetrag: 24.800,00 EUR, Laufzeit: 77 Monate, Zinsen: 10.115,26 EUR, Bearbeitungskosten: 744,00 EUR, Gesamtbetrag: 35.659,26 EUR.

ausgezahlt bekommen habe ich dann die 24.800,00 EUR.

Diesen Privatkredit habe ich dann Ende Mai 2010 (durch einen neuen Kredit) ebenfalls bei meiner Hausbank -durch eine Betragserhöhung- ablösen lassen. Der "neue" Kreditvertrag wurde dann wie folgt ausgewiesen:

Nettodarlehnsbetrag: 32.400,00 EUR, Laufzeit: 84 Monate, Zinsen: 14.963,72 EUR, Bearbeitungskosten: 972,00 EUR, Gesamtbetrag: 48.335,72 EUR.

ausgezahlt bekommen habe ich dann die 32.400,00 EUR, wobei 24.702,84 EUR in die Ablösung des vorangegangenen Kredites geflossen sind.

Seit Anfang diesen Jahres habe ich auch diesen Kredit ablösen lassen, zuzüglich einer Darlehenserhöhung; ebenfalls von meiner Hausbank. Für den neuen (aktuellen) Kredit wurden dann allerdings keine Bearbeitungsgebühren mehr berechnet.

Nun zu meiner Frage:

kann ich die Gesamt-Bearbeitungsgebühren von 1.716,00 EUR von meiner Hausbank gänzlich einfordern? Unschlüssig bin ich deswegen, weil zum einen die Kredite (jeweils durch eine Neufinanzierung) vorzeitig abgelöst wurden und zum anderen die Bearbeitungsgebühren nicht von dem Nettodarlehensbetrag abgezogen, sondern auf den Bruttobetrag (Nettodarlehensbetrag + Zinsen + Bearbeitungsgebühren) angesetzt wurden.

Über eine aussagekräftige Antwort würde ich mich sehr freuen!

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Wie ist Beteiligung an Wohnkosten steuerlich zu behandeln?

Liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder einmal eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten.

Folgende Situation: Ein Haus- oder Wohnungseigentümer nimmt ein studierendes Kind eines Freundes bei sich für die Dauer von z.B. 2 Semestern auf und lässt sie/ihn bei sich wohnen. Das Haus/Wohnung ist noch mit einer Hypothek belastet. Der/die Student/in beteiligt sich an den Kosten fürs Wohnen. Es wird kein Mietvertrag (weil Eigentum, auch kein Untermietvertrag) geschlossen.

Frage 1: Wie wird im vorliegendem Fall die steuerliche Seite abgewickelt ?.

Frage 2: Angenommen die monatliche Hypothekrate beträgt 1.000 Euro. Der/die Studentin beteiligt sich mit 500 Euro/Monat (wie gesagt, ohne Mietvertrag). Was ist nun bei der Steuererklärung anzugeben ?.

Frage 3: Können irgendwelche Ausgaben für Reparaturen, Zinsen.... den Einnahme gegen gerechnet werden. Angenommen, der Eigentümer und der/die Studentin nutzen das Haus/Wohnung jeweils zu Hälfte ?.

Frage 4: Ist im vorliegendem Fall ein Mietvertrag erforderlich ?.

Frage 5: Braucht man für einen eventuellen Wohnsitzwechsel einen Mietvertrag oder kann man sich bei der Meldebehörde ohne Mietvertrag anmelden ?

Frage 6: Erwirbt der/die Studentin mit zunehmender Bleibedauer, sowas ähnliches wie Kündigungsdauer/Kündigungsfrist oder kann man sich von ihm/ihr, wenn es nicht mehr passt von jetzt auf sofort trennen ?.

Frage 7: Wird die Beteiligung an den o.g. Wohnkosten als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung (Mietvertrag liegt nicht vor) erfasst oder als sonstige Einnahmen ?

Ich danke Euch im voraus für Eure Antworten.

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