Berechnung der Belastungsgrenze (Krankenversicherung)?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

für die ersten 3 Monate werden von den tatsächlichen Einnahmen 1 oder 2% genommen.

Zu diesem Wert werden dann (für 9 Monate) 9 Zwölftel von dem errechneten Ganzjahreswert für 1 oder 2% bei ganzjährigen Sozialhilfeempfängern addiert.

Gruß

RHW

Ja, das wäre logisch. 

Ich hatte im letzten Herbst den Fall, dass vom Sozialamt die Vorauszahlung geleistet wurde. Aber die Person war inzwischen nicht mehr sozialhilfebedürftig. Das interessierte die KV gar nicht.

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Genauso habe ich mir auch gedacht.

Aber: (1.108,59 + 394,25) x 3 = 4508,52  (davon 1% ist 45,09)

Für 9 Monate als Sozialhilfeempfänger: 409 x 9 = 3681 (davon 1 % ist 36,81).

45,09 + 36,81 =81,9 Euro

Die Krankenkasse hat 95,32 Euro berechnet. Hat die Krankenkasse Fehler gemacht?

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@dobrawka911

Hallo dobrawka,

Danke für den Stern!

Kann es sein, dass die Krankenkasse korrekterweise die Bruttoeinnahmen von Januar bis März genommen hat? Oder gab es in den ersten drei Monaten noch einen Minijob? Bruttoverdienst im Minijob? Sonstige Einnahmen?

Gruß

RHW

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@RHWWW

Hallo Brigi,

das wird der Krankenkasse durchgerutscht sein. Nicht bei allen Krankenkassen wird das Erkennen solcher Konstellationen maschinell unterstützt. 

Oder der Differenzbetrag war so niedrig, dass sich der Arbeitsaufwand für die Krankenkasse nicht gelohnt hätte.

Gruß

RHW

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@RHWWW

Kein Minijob- diese Person ist pflegebedürftig und lebt im Heim.

Ich habe meine Berechnung an die Krankenkasse geschickt und warte auf eine Antwort.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

 

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Ich hab den Eindruck, die KV prüft das gar nicht so genau. Ich würde einfach den Antrag mit Sozialhilfebescheid hinschicken. Wenn die KV da höhere Belastungsgrenzen ansetzen will, wird sie sich schon melden.

Rechtlich kann ich die Frage leider nicht beantworten.

Die Antwort steht in der Frage drin normal 2%, für chronisch Kranke 1% vom Brutto Jahres-Einkommen ergibt 180,34 = 1% für chronisch Kranke,

 360,68 = 2% für nicht chronisch Kranke.

Das das Sozialamt die Heimkosten übernimmt spielt keine Rolle.


Doch, für Sozialhilfeempfänger gelten die vom Fragesteller genannten Belastungsgrenzen, zumindest, wenn man das ganze Jahr Sozialhilfeempfänger ist.

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