Berechnung der Belastungsgrenze (Krankenversicherung)?

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3 Antworten

Hallo,

für die ersten 3 Monate werden von den tatsächlichen Einnahmen 1 oder 2% genommen.

Zu diesem Wert werden dann (für 9 Monate) 9 Zwölftel von dem errechneten Ganzjahreswert für 1 oder 2% bei ganzjährigen Sozialhilfeempfängern addiert.

Gruß

RHW

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Kommentar von Brigi123
10.08.2017, 22:11

Ja, das wäre logisch. 

Ich hatte im letzten Herbst den Fall, dass vom Sozialamt die Vorauszahlung geleistet wurde. Aber die Person war inzwischen nicht mehr sozialhilfebedürftig. Das interessierte die KV gar nicht.

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Kommentar von dobrawka911
11.08.2017, 09:12

Genauso habe ich mir auch gedacht.

Aber: (1.108,59 + 394,25) x 3 = 4508,52  (davon 1% ist 45,09)

Für 9 Monate als Sozialhilfeempfänger: 409 x 9 = 3681 (davon 1 % ist 36,81).

45,09 + 36,81 =81,9 Euro

Die Krankenkasse hat 95,32 Euro berechnet. Hat die Krankenkasse Fehler gemacht?

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Ich hab den Eindruck, die KV prüft das gar nicht so genau. Ich würde einfach den Antrag mit Sozialhilfebescheid hinschicken. Wenn die KV da höhere Belastungsgrenzen ansetzen will, wird sie sich schon melden.

Rechtlich kann ich die Frage leider nicht beantworten.

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Die Antwort steht in der Frage drin normal 2%, für chronisch Kranke 1% vom Brutto Jahres-Einkommen ergibt 180,34 = 1% für chronisch Kranke,

 360,68 = 2% für nicht chronisch Kranke.

Das das Sozialamt die Heimkosten übernimmt spielt keine Rolle.


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Kommentar von Brigi123
09.08.2017, 16:30

Doch, für Sozialhilfeempfänger gelten die vom Fragesteller genannten Belastungsgrenzen, zumindest, wenn man das ganze Jahr Sozialhilfeempfänger ist.

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