Berechnet sich der Kapitalwert (bei Schenkung) nach der tatsächlichen oder der ortsüblichen Miete?

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2 Antworten

Nach der Ortsüblichen Miete. Es wäre ja eine doppelte Bevorteilung auf der einen Seiten (erst einkommensteuerlich, dann die Ermässigung im Wert bei der Erbschaftsteuer) und ausserdem gegenüber Leuten die eine vergleichbare Wohnung fremd vermietet haben.

Irgend etwas sagt mir,  dass hier die Eltern mit der reduzierten Miete  von 65% einen Fehler gemacht haben, denn 66% wären wohl richtig gewesen.

 

Seit Anfang 2012 gelten neue Steuerregeln für die vergünstigte Vermietung an Angehörige. 

Solange die Miete im Jahresdurchschnitt wenigstens 66 Prozent der ortsüblichen Miete beträgt, geht der Fiskus von einer entgeltlichen Vermietung aus. 

Vorteil: Der Eigentümer darf die vollen Werbungskosten der Vermietung steuerlich geltend machen, dazu zählen auch Abschreibungen auf den Kaufpreis und die Kaufnebenkosten. 

Zahlen Angehörige weniger als 66 Prozent der üblichen Miete, kann der Eigentümer nur die anteiligen Werbungskosten abziehen. 

65% war ein Tippfehler!! :)

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@Heidrich

Na dann habt ihr wohl alles richtig gemacht ;-))

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