Beratungsprotokoll bei Anlageberatung bei Privatkunden

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2 Antworten

GAFIB hat schon das richtige Beginndatum geschrieben. Gute Anlageberater machen dass schon immer, weil es auch die Vermögensschadenshaftpflicht fordert. Für Versicherung gilt dies seit Einführung der Genehmigungspflicht nach § 34 d GewO. Die Dokumentation ist sehr umfangreich. Jeder Verkauf, jeder Kauf, jeder Sparplan und sonstiges ist zu dokumentieren. Sämtliche Kosten die die Produkte enthalten und was der Berater daran verdient. (Das ist einzigartig un Deutschland). Außerdem sind die finanziellen Verhältnisse, die Ziel und die Vorkenntnisse des Kunden genau zu erfassen.

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GAFIB 16.08.2013, 10:45

Schon richtig, nur sind die Dokumentationspflichten nach der neuen FinVermV enorm angestiegen. Und auch die Offenlegung der Zuwendungen im Anlagevermittlungsbereich ist neu, diese war bisher nicht vorgeschrieben.

"Gute Anlageberater" hätten dieser neuen Pflichten wohl nicht bedurft - aber wegen der "guten" wurde diese Verordnung auch nicht eingeführt. Es gab aber vermutlich auch genug "andere"...

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Niklaus 16.08.2013, 12:07
@GAFIB

Ich habe den erhöhten Umfang der Dokumentation doch beschrieben. Wegen 40 € VL Antrag 8 Seiten Dokumentation ist schon absoluter Bürokratismus.

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Die Antwort ist dem §18 der FinVermV zu entnehmen. Im Bereich der "freien", d.h. bankenunabhängigen Finanzberatung gilt diese Protokollpflicht seit Januar 2013.

http://www.buzer.de/gesetz/10153/index.htm

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