Bekommt man Prozesskostenhilfe bei Unterhalt, wenn Ehemann sehr gut verdient?

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3 Antworten

Wird ein gerichtliches Verfahren notwendig, so kann bei geringem Einkommen und Vermögen Prozesskostenhilfe in Anspruch genommen werden. Dann werden die Kosten der Prozessführung ganz oder teilweise vom Staat getragen. Die prozessführende Partei hat allerdings ihr Vermögen einzusetzen, soweit dies zumutbar ist. Zum Vermögen zählt auch ein zu erwartender Anspruch auf Prozesskostenvorschuss oder ein Anspruch auf Versicherungsschutz.

Weitere Informationen findest du hier:

http://www.rak-berlin.de/site/DE/int/02rechtsuchende/0203b-Prozesskostenhilfe/container-prozesskostenhilfe.php

Wenn die Beiden sich einvernehmlich auf Unterhaltszahlungen einigen, dann brauchen sie nicht zu prozessieren und können sich die Kosten dafür ersparen.

Warum sollen wir alle die Leidtragenden sein, nur weil die Beiden für eine einvernehmliche Lösung offensichtlich zu bockig sind?

Wer prozessiert muss zahlen. Wieso sollte der Staat für die Prozesslust der Bürger aufkommen.

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