Bekommt man immer eine Sperre für ALG1, wenn man Aufhebungsvertrag unterschreibt?

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5 Antworten

Nein . Es gibt Ausnahmen .

Die Arbeitsagentur schreibt dazu :

"Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn es Ihnen unter Berücksichtigung der Gesamtumstände nicht zugemutet werden kann, ein Beschäftigungsverhältnis fortzusetzen, ein Arbeitsangebot anzunehmen, an einer Maßnahme zur beruflichen Eingliederung (weiter) teilzunehmen, einer Meldeaufforderung Folge zu leisten oder sich rechtzeitig arbeitsuchend zu melden."

Mehr hier :

http://www.arbeitsagentur.de/nn_25664/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg/Sperrzeit/Ausnahmen/Ausnahmen-Nav.html

Gruß Z... .

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Ein Aufhebungsvertrag führt oft zur 12 wöchigen Sperre, aber nur, wenn ein Aufhebungsvertrag geschlossen wird, ohne dass der Arbeitnehmer einen wichtigen Grund dafür hat – unabhängig davon, von wem die Initiative für den Vertragsschluss ausgegangen ist.

Ein wichtiger Grund für den Abschluss eines Aufhebungsvertrages liegt vor, wenn dem Arbeitnehmer ohnehin eine betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber gedroht hat. Dem steht es auch nicht entgegen, dass der Arbeitnehmer eine Abfindung erhält – er hat sogar ein berechtigtes Interesse daran, sich eine Abfindung zu sichern, wenn er sich einer unvermeidbaren Beschäftigungslosigkeit ausgesetzt sieht.

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Der Aufhebungsvertrag führt nur dann nicht zu einer Sperre, wenn der Zeitpunkt des Ausscheiden durch den Aufhebungsvertrag nicht vor dem Ausscheiden durch eine ordentliche Kündigung greift. Sonst kann es bist zu 3 Monate Sperre geben.

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in den meisten Fällen kommt es zu einer Sperre von 3 Monaten. Grund? Mitwirken am Ausscheiden aus der Firma.

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Ja natürlich. Du hast ja zur Arbeitslosigkeit dazu beigetragen, daher auch eine Sperre. Es sei denn Du kannst glaubwürdig nachweisen, daß Dir keine andere Wahl blieb bzw. Du dazu gezwungen wurdest, aber in der Regel ist es ja freiwillig.

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