Bekomme ich in zweiter Bildungsweg mit 24 u. Verheiratet irgend welche Föderung?

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4 Antworten

Normalerweise ist Bafög das Instrument für die Förderung von Schule und Studium, schade, daß Du den Anspruch schon "verbraucht" hast, würde Dir nur raten, auf einem schriftlichen Ablehnungsbescheid vom Landratsamt zu bestehen, dann wird das vernünftig geprüft und Du hättest dann auch die Möglichkeit Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Arbeitslosengeld II kommt für Dich selber nicht in Frage, da Azubi (auch wenn es eine schulische Ausbildung ist) vom Alg-II-Bezug ausgeschlossen sind, aber Deine Ehefrau könnte schon Alg II beantragen, da sie selber mit 450 Euro Einkommen (wenn kein großes Vermögen da ist) sicher finanziell hilfebedürftig ist. Aber Ihr solltet wissen, daß das Jobcenter sie natürlich sofort in eine Vollzeitstelle vermitteln wird bzw. zur Vorbereitung in ein Bewerbungstraining oder ähnliches stecken wird. Aber AlgII-Anspruch für Deine Gattin bestünde. Dir kann ich dann nur raten, einen Nebenjob aufzunehmen, um die schulische Ausbildung zu finanzieren, evtl. könntest Du noch Anspruch auf Kindes-Unterhalt wegen der Ausbildung haben (sofern Du bisher noch keine abgeschlossene Ausbildung hättest), hierfür wende Dich an Deine Eltern.

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Zum BAföG:

Und ich fange ab dem 1. September eine Schulische Ausbildung an und ...

Was für eine Ausbildung wird das sein? Dauer? Vollzeit? Und was hat sie mit dem sog. zweiten Bildungsweg zu tun?

Vorweg: Ich vermute mal stark, dass das 'ne BAföG-Ausbildung sein könnte. Dann hättest Du schon deshalb keinen AlgII-Anspruch (Deine Frau ist von dem "Generalausschluss" von AlgII für Menschen in einer BAföG-Ausbildung allerdings nicht betroffen).

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Hole Dir auch Rat bei einer guten behördenunabhängigen (!!!) Beratungsstelle wie dieser Hamburger

Arbeitslosen Telefonhilfe

0800 111 0 444 - wenn Du in Hamburg / Umgebung wohnst oder

040 22 75 74 73 - wenn Du in einem anderen Bundesland wohnst.

Dort ist man zum Thema Arbeitslosigkeit (ALG I + ALG II / Hartz IV) sehr erfahren.

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Was haben deine Eltern mit deinem H4-Anspruch zu tun?

Sofern du verheiratet bist, gehörst du keinesfalls mehr zu ihrer Bedrafsgemeinschaft.
Damit darf ihr Einkommen und Vermögen nicht mehr bei dir berücksichtigt werden, außer über die Unterhaltsvermutung des § 9 Abs. 5 SGB II und - letztlich - außer, dass sie dir nach BGB-Recht unterhaltspflichtig sind.

Allerdings wäre hier der Ehegattenunterhalt vorrangig und ob überhaupt eine Pflicht der Elternbesteht, ist nicht abzuschätzen.

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